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Scheitern an Kontingenz

Politisches Denken in der Weimarer Republik

Michael G. Festl

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Michael G. Festl, Scheitern an Kontingenz (2019), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593440897

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PD Dr. Michael Geronimo Festl ist seit 2013 Ständiger Dozent für Philosophie an der Universität St. Gallen.

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Die Weimarer Republik, deren Gründung sich nun zum 100. Mal jährt, ist dafür bekannt, furios gescheitert zu sein. Um das Scheitern der ersten deutschen Demokratie zu erklären, rekonstruiert diese Untersuchung das Denken der Zeit anhand des Begriffs der Kontingenz. Dabei entstehen zehn Porträts - von Oswald Spengler über Ernst Jünger bis hin zu Walter Benjamin und Carl Schmitt -, die eine tief gehende Einführung in das politische Denken der Zeit bieten. Zugleich wird an ihnen deutlich, wie das Denken in den 1920er-Jahren dazu beitrug, die Republik zu destabilisieren. Gerade heute sind diese Überlegungen von höchster Relevanz.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Der Erste Weltkrieg als deutscher Kontingenzschock und die Rolle der Demokratie
  • Kontingenz im politischen Denken Weimars
  • Einleitung
  • I Leugnungsmodell der Kontingenz
  • 1 Oswald Spenglers vollendetes Abendland
  • 2 Georg Lukács’ geschichtsphilosophische Totalität
  • II Aufdeckungsmodell der Kontingenz
  • 3 Stefan Georges und Ernst Kantorowicz’ Geheimes Deutschland
  • 4 Arthur Moeller van den Brucks totalitäre Demosympathie
  • III Produktivitätsmodell der Kontingenz
  • 5 Ernst Jüngers Planet des Arbeiters
  • 6 Walter Benjamins schöpferischer Messianismus
  • IV Entscheidungsmodell der Kontingenz
  • 7 Ernst Robert Curtius’ ewiger Humanismus
  • 8 Carl Schmitts Entscheidungsmonopol
  • V Dynamikmodell der Kontingenz
  • 9 Hans Kelsens antiideologischer logischer Positivismus
  • 10 Rabindranath Tagores dynamische Versöhnung
  • Die geistige Destabilisierung Weimars und ihre Lehren
  • Einleitung
  • 1 Futter für die politische Apathie
  • 2 Die kalten Pole auf dem autoritär-wehrlos Kontinuum
  • 3 Ein demokratiebefördernder Umgang mit Kontingenz
  • 4 Relatives Optimum
  • Literatur

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