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Stimme und Sprechen am Theater formen

Diskurse und Praktiken einer Sprechstimmbildung 'für alle' vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart

Dorothea Pachale

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Dorothea Pachale, Stimme und Sprechen am Theater formen (2018), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839444849

Beschreibung

Dorothea Pachale untersucht erstmals die Beziehung zwischen einer Sprechstimmbildung, die sich an eine breite Zielgruppe richtet, und den Praktiken des Theaters. Mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum analysiert sie die auf die Stimme und das Sprechen ausgerichteten Techniken der Körperformung sowie die ökonomische und normative Ausrichtung einer Sprechstimmbildung 'für alle'. Die kulturwissenschaftlich orientierte theaterwissenschaftliche Untersuchung, die sich an der Schnittstelle von theater- und sprechwissenschaftlichen sowie pädagogischen Fragestellungen bewegt, legt auch die Rolle der institutionellen Einbindung, die sich in den Verschiebungen und Überlagerungen von Disziplinar- und Performancegesellschaft zeigt, offen.

Beschreibung

Dorothea Pachale (Dr.) ist Theaterwissenschaftlerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Dank
  • 1 Sprechstimmbildung ‚für alle‘ – von der Ausweitung einer künstlerischen Übungspraxis
  • Zur systematischen Bestimmung von Stimme und Sprechen
  • Geschichtlicher Abriss zur Entwicklung der Sprechstimmbildung
  • Bezüge zum Theater
  • Verortung der Untersuchung zur Sprechstimmbildung im Forschungskontext
  • 2 Theoretische Grundlagen
  • 2.1 Disziplinar- und Performancegesellschaft als Ausgangspunkt für die Analyse von Sprechstimmbildung
  • 2.2 Ökonomische Dynamiken zwischen Disziplinierung und Virtuosität: Sprechstimmbildung im Spannungsfeld von Leistung, Effizienz und Wirkung
  • 2.3 Theoretische Perspektivierungen von Subjektbildungsprozessen und Übungspraktiken in Hinblick auf die Untersuchung von Sprechstimmbildung
  • 3 Die Disziplinierung der Stimme und des Sprechens. Historische Betrachtung der Sprechstimmbildung vom letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts
  • 3.1 Normierung des Sprechens durch das Theater – Die „Deutsche Bühnenaussprache“ (1898) von Theodor Siebs
  • 3.2 Disziplinierung durch Übung und Methode: Julius Heys Übungsbuch „Deutscher Gesangs-Unterricht. Lehrbuch des sprachlichen und gesanglichen Vortrags. I. sprachlicher Theil.“ (ca. 1882)
  • 3.3 Die Institutionalisierung der Sprechstimmbildung innerhalb des Faches ‚Sprechkunde/Sprecherziehung‘ in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts
  • 3.4 Sprechstimmbildung in der Zeit des Nationalsozialismus
  • 4 Stimme und Sprechen in den Dynamiken der Performancegesellschaft. Untersuchung der Sprechstimmbildung im deutschsprachigen Raum von 1990 bis in die Gegenwart
  • 4.1 Die institutionelle Verankerung und ökonomischen Dynamiken der gegenwärtigen Sprechstimmbildung
  • 4.2 Zwischen Uniformität und Diversifizierung: Zum Stellenwert von Aussprachenormen in der Perfomancegesellschaft
  • 4.3 Zwischen Standardisierung und Spezialisierung: Die gegenwärtigen Übungsbücher für die Sprechstimme
  • 4.4 ‚Vorführen‘ und ‚Mitmachen‘: Die Praktiken des Übens in den Seminaren zur Sprechstimmbildung
  • 5 Fazit
  • 6 Literaturverzeichnis
  • Wissenschaftliche Literatur
  • Quellen
  • Websites und Onlinequellen
  • Elektronische Datenträger
  • Leere Seite

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