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Ohne Abschluss in die Bildungsgesellschaft

Die Erwerbschancen gering qualifizierter Personen aus soziologischer und ökonomischer Perspektive

Heike Solga
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Heike Solga, Ohne Abschluss in die Bildungsgesellschaft (2005), Verlag Barbara Budrich, 51379 Leverkusen, ISBN: 9783866498266

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Beschreibung / Abstract

Bildung ist und bleibt wohl das alles bestimmende Thema des 21. Jahrhunderts. Entsprechend dramatisch müssen die lebensgeschichtlichen Folgen eines Mangels an oder Ausschlusses von Bildung sein. In der ökonomischen wie soziologischen Arbeitsmarktliteratur findet man nun für die zunehmende Benachteiligung gering qualifizierter Personen das gleiche dominante Erklärungsmuster, den Verdrängungsmechanismus: gering Qualifizierte werden von besser Qualifizierten „verdrängt“. In diesem Buch wird im Unterschied dazu in den theoretischen Überlegungen und empirischen Analysen die Bedeutung von Prozessen einer zunehmenden Diskreditierung, sozialen Verarmung und Stigmatisierung herausgearbeitet und hervorgehoben – es geht also eher um soziale Ungleichheit denn um „Verdrängung“.

Beschreibung

Prof. Dr. Hans-Jürgen von Wensierski, Professor für Erziehungswissenschaft, Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik, Universität Rostock Claudia Lübcke, Dipl.Pädagogin, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik, Universität Rostock

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Ohne Abschluss in die Bildungsgesellschaft
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Tabellen
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Vorwort
  • 1 Einleitung: Die Erwerbschancen gering qualifizierter Personen – Die Soziologisierung eines ökonomisierten „Randproblems“
  • Teil I - Einführung: Der Bildungswettbewerb und das untere Ende der Bildungshierarchie
  • 2 Bildungsgesellschaft und Meritokratie
  • 3 „Dunkelgrau in allen Theorien“ – Einführung in die sozialen Mechanismen der Benachteiligung gering qualifizierter Personen
  • Teil II - Ökonomische Betrachtungsweise –Bildung als individuelles Qualifikationsmerkmal in der Arbeitsmarktkonkurrenz
  • 4 Die Inzidenz eines generellen Wettbewerbsnachteils geringqualifizierter Personen: Von der Humankapitaltheorie zum informierten Vakanzkettenmodell
  • 5 Ökonomische Erklärungen für die historische Verschlechterung der Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten: Verdrängung und Diskreditierung
  • 6 „Asoziale Transaktionen“ –Das Ausblenden sozialer Strukturen bei der Erklärung von Arbeitsmarktungleichheiten
  • Teil III - Soziologische Perspektive – Bildung als soziale Strukturkategorie von Erwerbs- und Lebenschancen
  • 7 Sozialstrukturelle Ursachen der Arbeitsmarktinferiorität gering Qualifizierter – Kategoriale Grenzziehungen und institutionalisierte Identitäten
  • 8 Die historische Radikalisierung der Benachteiligung von gering Qualifizierten auf dem Arbeitsmarkt
  • 9 Institutionelle Stigmatisierungsgefahren für Jugendliche ohne Schulabschluss in Westdeutschland
  • 10 Der soziologische Erklärungsbeitrag – Notwendig, aber nicht hinreichend
  • Teil IV - De-Feminisierung und Ethnisierung von geringer Bildung – Die Inter- und Intrakohortenvarianz des Arbeitsmarktschicksals gering qualifizierter Personen
  • 11 Die „Abwanderung“ von Frauen aus der Gruppe geringqualifizierter Personen
  • 12 Das „Zurückbleiben“ von Angehörigen ethnischer Minderheiten in der Gruppe gering qualifizierter Personen
  • 13 Der Beitrag zur akademischen Bildungsstory –Zusammenfassung, Ausblick und politische Einsichten
  • Anhang - Verwendete Daten der Lebensverlaufsstudien des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung
  • Literaturverzeichnis

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