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Lob der Revolution

Die Geburt der deutschen Demokratie

Sven Felix Kellerhoff und Lars-Broder Keil

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Sven Felix Kellerhoff, Lars-Broder Keil, Lob der Revolution (26.09.2018), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783806238068

Beschreibung

War der Umsturz von 1918 misslungen, nur eine »steckengebliebene Revolution«, eine »Sturzgeburt«? Oder handelte es sich nicht doch um einen erstaunlich unblutigen, weitgehend erfolgreichen Umbruch hin zum ersten demokratischen Gemeinwesen auf deutschem Boden?

›Lob der Revolution‹ macht es sich zum Ziel, den schlechten Ruf der Revolution zu rehabilitieren, die schließlich zur ersten Republik, zur hochmodernen Weimarer Verfassung und zu den ersten allgemeinen, freien und geheimen Wahlen führte.

Lars-Broder Keil und Sven Felix Kellerhoff, beide Historiker und Journalisten, führen an die konkreten Schauplätze – nach München und Kiel, nach Berlin, Bremen und ins Ruhrgebiet – und lassen die Zeitgenossen in Tagebüchern, Erinnerungen, Zeitungsartikeln zu Wort kommen. Höchst anschaulich entsteht so das Panorama der revolutionären Umtriebe zwischen Herbst 1818 und Herbst 1919.

Beschreibung

Es wird Zeit, die Revolution von 1918 als eine bedeutende Etappe deutscher Geschichte zu sehen: Sie führte zur Gründung der Republik, zu einer hochmodernen Verfassung und zu ersten freien Wahlen. Anschaulich führen die Autoren an die Schauplätze des Umsturzes und lassen die Zeitgenossen zu Wort kommen: Ein großes Panorama der Umbruch-Jahre 1918/19!

Beschreibung

Sven Felix Kellerhoff, geb. 1971, war als Journalist u.a. tätig für die Berliner Zeitung, die Badische Zeitung und den Bayerischen Rundfunk. Seit 1997 bei der WELT, seit 2003 dort als Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte, seit 2012 zusätzlich Leiter des History Channel WELTGeschichte. Seit 2002 erschienen von ihm 24 Sachbücher, vier davon zusammen mit Lars-Broder Keil. Jüngste Veröffentlichungen: „Mein Kampf. Die Karriere eines deutschen Buches" (2015), "Die NSDAP. Eine Partei und ihre Mitglieder" (2017).

Lars-Broder Keil, geb. 1963, ist als Journalist u.a. für die Freie Welt, Die Zeit, Welt am Sonntag tätig, seit 2001 als Redakteur im Ressort Innenpolitik der WELT mit Schwerpunkt Zeitgeschichte und historische Serien. Daneben ist er Buchautor vorwiegend für zeithistorische Themen; letzte Veröffentlichungen: "Fake News machen Geschichte. Gerüchte und Falschmeldungen im 20. und 21. Jahrhundert", Berlin 2017 (zus. mit S. F. Kellerhoff), "Stauffenbergs Gefährten. Das Schicksal der unbekannten Verschwörer", München 2013 (zus. mit Antje Vollmer).

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