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Prävention sexuellen Missbrauchsin Kindertageseinrichtungenam Beispiel des Präventionsprojekts"ReSi - Resilienz und Sicherheit"

Simone Pfeffer und Christina Storck

Diese Publikation zitieren

Simone Pfeffer, Christina Storck, Prävention sexuellen Missbrauchs

in Kindertageseinrichtungen

am Beispiel des Präventionsprojekts

"ReSi - Resilienz und Sicherheit" (2018), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0044-3247, 2018 #01, S.172

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Kindertageseinrichtungen bieten die Möglichkeit für eine frühzeitige, universell angelegte Prävention sexualisierter Gewalt. In der Auseinandersetzung mit der Frage, wie kindzentrierte Ansätze im Vorschulbereich gestaltet werden sollten, zeigt sich, dass die Inhalte schulbasierter Programme zur Prävention sexuellen Missbrauchs nicht einfach an die Zielgruppe der jüngeren Kinder angepasst werden können. In diesem Beitrag werden Ansatzpunkte der Prävention auf verschiedenen Ebenen aufgezeigt, die Konzeptionierung von Präventionsprogrammen im Elementarbereich theoretisch fundiert sowie evaluierte Programme für die Altersgruppe der Vorschul- und Grundschulkinder im deutschsprachigen Raum in einem Überblick vorgestellt. Als Beispiel für ein evaluiertes Präventionskonzept für den Elementarbereich, das sich an den erarbeiteten Aspekten orientiert, wird das Konzept "ReSi - Resilienz und Sicherheit" beschrieben. Es beinhaltet ein Förderprogramm zur Kompetenzentwicklung von Kindern im sozial-emotionalen, körperbezogenen und sprachlichen Bereich sowie Fortbildungen zur Prävention sexualisierter Gewalt für pädagogische Fachkräfte, Elternarbeit und die Vernetzung mit Fachstellen. Eine zukünftige Herausforderung der Präventionsarbeit in Kindertageseinrichtungen besteht darin, evaluierte Konzepte in die breite Praxis zu überführen und langfristig zu implementieren.

Schlagworte: Prävention, Kindesmissbrauch, Kindergarten, Kompetenzförderung, Qualifizierung pädagogischer Fachkräfte

Kindergartens are an important setting for universal sexual abuse prevention programs that address younger children. When faced with the question of how programs for 3 - 6 year old children should be designed, there is evidence that it is not appropriate to simply adapt the concepts of school-based prevention programs for older children and young people. This article summarises basic conceptualisations, different levels of prevention approaches, and the theoretical basis of concepts for children in kindergartens. An overview of German programs addressing the prevention of child abuse in kindergartens and elementary schools is given. As an example for a prevention program for 3 - 6 year old children the project ´ReSi - resilience and security´ is presented. It consists of two components: a competence training program for children to foster social, emotional, body-related and language competences and training for educational experts, including parental work and networking with local counselling services. Future challenges of sexual abuse prevention for younger children will include the dissemination and longterm implementation of evaluated programs.

Keywords: Prevention, Child Sexual Abuse, Kindergarten, Life Skills Training, Qualification of Educational Experts

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