Zugriffsrechte erwerben. Einloggen

Familie in der Krise: Sozialarbeit als Kinderschutz

20 Jahre Familie im Mittelpunkt (FiM) als erfolgreiche Krisenintervention: Konzept, Methode, praktische Anwendung, Zukunftsperspektive

Gerd Gehrmann und Klaus D. Müller

Cite this publication as

Gerd Gehrmann, Klaus D. Müller, Familie in der Krise: Sozialarbeit als Kinderschutz (2018), Walhalla Fachverlag, Regensburg, ISBN: 9783802950414

Tracked since 05/2018

6
Downloads
2
Quotes

Beschreibung

Sozialarbeiterische Krisenintervention als Kinderschutz



Mit den Ressourcen der Familie zu arbeiten und die Krise als Chance zu nutzen, ist heute – auch dank Familie im Mittelpunkt (FiM) – hoher fachlicher Standard in der Sozialen Arbeit.



In dem Sammelband Familie in der Krise: Sozialarbeit als Kinderschutz werden Entstehungsgeschichte, Konzept und Methoden von FiM dargestellt. Durch zahlreiche Beiträge von Praktiker und Praktikerinnen wird der Bezug zur aktuellen Praxis in Jugendämtern, bei Trägern der Jugendhilfe sowie in Hilfestellen für Familien in Krisensituationen hergestellt und aufgezeigt, welche Anpassungen an aktuelle Rahmenbedingungen notwendig sind, um mit diesem Kriseninterventionsprogramm erfolgreich arbeiten zu können:




  • Organisatorische Rahmenbedingungen für die Arbeit mit FiM

  • Entwicklungen in der FiM-Mitarbeiterausbildung

  • Die Bedeutung des FiM-Teams und der personalen Ressourcen

  • Die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern

  • Mit FiM kompatible Methoden und Nachfolgehilfen

  • FiM als Clearing

  • Wie arbeitet FiM im 20. Jahr seines Bestehens?

  • Die Perspektive der sozialarbeiterischen Krisenintervention als Kinderschutz

Beschreibung

Prof. Dr. Gerd Gehrmann und Prof. Dr. Klaus D. Müller lehrten bis zu ihrer Pensionierung am Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit an der Fachhochschule Frankfurt/Main; sie sind Experten auf dem Gebiet der Theorie und Praxis Sozialer Arbeit.



Unter Mitarbeit von ausgewiesenen Experten: Marianne Gumpinger, Irene Hiebinger, Elisabeth Paulischin, Uwe Säuberlich

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • Grußwort des Vorstandes der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer Hessen e. V.
  • Grußwort der Leiterin des Jugendamts Hanau
  • Vorwort der Herausgeber
  • Verzeichnis der Abkürzungen
  • Vorschau auf die Inhalte der Kapitel
  • 1. Das Programm „Familie im Mittelpunkt“. Charakeristika, Elemente, Besondere Kennzeichen
  • 1.1 Wertvorstellungen und ArbeitsprinzipienKinder haben ein Recht auf ihre Familien
  • 1.2 Die Charakteristika des Programms
  • 1.3 Arbeitsstrategien
  • 1.4 Theoretische Grundlagen der Methoden und Arbeitstechniken
  • 1.5 Evaluation
  • 2. Der Weg nach Deutschland: von Michigan über Amsterdam. Aus „Homebuilding“ und „Families First“ wurde „Familie im Mittelpunkt“
  • 2.1 Der „Blick über den Tellerrand“: Zusammenarbeit in Europa
  • 2.2 Von Michigan nach Deutschland
  • 2.3 Widerstände bei der Einführung des Programms in Deutschland
  • 2.4 Soziale Krisenarbeit ist in Deutschland angekommen
  • 3. Der theoretische Rahmen. Das eklektische Programm „Familie im Mittelpunkt“
  • 3.1 Der Werterahmen (A. Ebene W)
  • 3.2 Die konzeptionelle Ebene (B. Ebene T/K)
  • 3.3 Was verbindet die theoretischen Grundlagen und erlaubt den Eklektizismus?
  • 4. Die Anpassung des Programms an die Rahmenbedingungen. Das Programm FiM und seineRealisierung
  • 4.1 FiM: Eine ambulante, intensive Krisenhilfe zur Vermeidung von Fremdplatzierung. Beschreibung der Leistung und Visualisierung der Struktur und der methodisch-inhaltlichenAspekte
  • 4.2 Organisatorische Rahmenbedingungen für die Arbeit mit FiM
  • 4.3 Veränderungen im Programm
  • 4.4 Meilensteine in der Struktur des FiM-Prozesses
  • 5. Mit FiM kompatible Methoden und Nachfolgehilfen
  • 5.1 Nachfolgehilfen im Anschluss
  • 5.2 Video-Home-Training und Systemische Videoarbeit
  • 6. Entwicklungen in der Ausbildung der Mitarbeiterinnen
  • 6.1 Die Krise als Chance
  • 6.2 Sicherheit – Destinationsmanagement – SeElf Care
  • 6.3 Zusammenfassung
  • 7. Die Bedeutung des FiM-Teams und der personalen Ressourcen
  • 7.1 Entwicklungen in Deutschland
  • 7.2 Die Inhalte der Arbeit und Sitzungen des FiM-Teams
  • 7.3 Die Bedeutung des FiM-Teams
  • 7.4 Die Bedeutung der Teamleitung
  • 8. Die Zusammenarbeit mit den Jugendämtern
  • 8.1 FiM in der Einschätzung der Jugendamtsmitarbeiter_innen. Überblick über die Studie von 2000
  • 8.2 Kooperation der Jugendämter mit FiM. Auswertung der aktuellen Studie von 2017
  • 9. FiM als Clearing
  • 9.1 Clearing ist kein FiM. Eine Betrachtung auf der Strukturebene
  • 9.2 FiM ist auch ein Clearing. Eine Betrachtung auf der Prozessebene
  • 10. Wie arbeitet FiM im 20. Jahr seines Bestehens?
  • 10.1 Krisenintervention zwischen Theorie und Praxis
  • 10.2 Fallbeschreibungen
  • 11. Die Sicherheit der Kinder
  • 11.1 Krisenintervention und Kinderschutz: Sicherheit am Beispiel des „Falls Kevin“
  • 11.2 Kinderschutz bei FiM der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer
  • 12. Die wissenschaftliche Begleitung des ProgrammsFiM
  • 12.1 Vorangehende Überlegungen und Erkenntnisinteressen
  • 12.2 Das Forschungsdesign
  • 12.3 Die Kriterien zur Bewertung der Ergebnisse
  • 12.4 Untersuchungsverfahren und Erhebungsinstrumente
  • 12.5 Die Bewertung der Ergebnisse
  • 13. FiM im 20. Jahr – Ergebnisse aus dem aktuellenBericht der wissenschaftlichen Begleitung
  • 13.1 Die Entwicklung der Überweisungen
  • 13.2 Die „FiM-Familien“: Familien mit hohem Risiko
  • 13.3 Die Interventionsgründe (Mehrfachnennungen)
  • 13.4 Die Ergebnisse der Krisenintervention von FiM
  • 13.5 Die Bewertung der Arbeitsergebnisse durch die Klient_innen
  • 13.6 Die Folgehilfen im Anschluss
  • 13.7 Zusammenfassung
  • 14. Die Perspektive der sozialarbeiterischen Kriseninterventionals Kinderschutz
  • 14.1 Das Verhältnis von FiM zu anderen Familienhilfen
  • 14.2 Dienstleistungscharakter und Klientenorientierung
  • 14.3 Vorrang der sozialarbeiterischen Fachlichkeit
  • 14.4 Wirtschaftlichkeit und Wirksamkeit
  • 14.5 FiM ist Innovationstreiber und Imagewandler
  • 14.6 Unverzichtbar: Der Aufbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Jugendamt und Trägereinrichtungen von FiM
  • 14.7 Was muss ein Träger leisten, wenn er FiM dauerhaft anbieten will?
  • 14.8 Fazit
  • Literaturverzeichnis
  • Autoren_innen dieser FiM Publikation
  • Stichwortverzeichnis

Ähnliche Titel

    Mehr von diesem Autor