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Woher man kommt, wohin man geht

Über die Zugkraft der Klassenherkunft am Beispiel junger IndustriearbeiterInnen

Carina Altreiter

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Carina Altreiter, Woher man kommt, wohin man geht (2018), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593439655

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Beschreibung

Soziale Klasse, einst zentraler Kampfbegriff der Arbeiterbewegung und bedeutende analytische Kategorie in der Soziologie, fristet im deutschsprachigen Raum seit einigen Jahrzehnten ein eher kümmerliches Dasein. Carina Altreiter zeigt in ihrer Studie, was analytisch zu gewinnen ist, wenn man sich mit einer Klassenbrille sozialen Phänomenen nähert: Angelehnt an Bourdieu untersucht sie, wie die Klassenherkunft junger Industriearbeiterinnen und -arbeiter deren Übergang von der Schule in die Arbeitswelt prägt, wie sie Auseinandersetzungen mit konkreten Arbeitsbedingungen formt und im Lebensverlauf berufliche Positionen verfestigt. Die Fallgeschichten zeigen deutlich, wie sich die Aufrechterhaltung sozialer Ordnung auf individueller Ebene vollzieht.

Beschreibung

Carina Altreiter, Dr. phil., ist wiss. Mitarbeiterin am Institut für Soziologie an der Universität Wien.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorbemerkungen
  • 1 Einleitung
  • 2 Vom Verschwinden sozialer Klasse
  • 2.1 Sozialer Wandel und Klassenbewusstsein
  • 2.2 Von der Klasse zum Individuum
  • 2.3 Subjektorientierter Wandel in der Arbeitssoziologie
  • 2.4 Kontinuität und Wandel der Klassenanalyse
  • 2.5 Bedeutungsverlust als Ausdruck symbolischer Kämpfe
  • 3 Klassenanalyse mit Bourdieu
  • 3.1 Position und Disposition als dialektisches Verhältnis
  • 3.2 Möglichkeitsräume und die Reproduktion sozialer Ordnung
  • 3.3 Passung zwischen Disposition und Position: Ein Trugbild?
  • 3.4 Bourdieu: Ein vorläufiges Resümee
  • 3.5 Soziale Klasse als Forschungsprogramm
  • 4 Arbeiter und Arbeiterinnen
  • 4.1 Durchsetzung des Kapitalismus und Entstehung des Proletariats
  • 4.2 Vom Goldenen Zeitalter zur Rückkehr der Verwundbarkeit
  • 4.3 Heterogene Arbeits- und Lebenswelten einer Klasse
  • 4.4 Arbeitsrechtliche Verortung von ArbeiterInnen
  • 4.5 Arbeiter und Arbeiterinnen: Eine statistisch relevante Größe
  • 5 Methodische Grundlagen
  • 5.1 Fallauswahl und Zugang zum Feld
  • 5.2 Datenerhebung
  • 5.3 Datenauswertung
  • 6 Wege in die Arbeitswelt
  • 6.1 Unterschiedliche Muster der Klassenreproduktion
  • 6.2 Lehre: Was sonst?
  • 6.3 Schule oder Arbeit: Was sonst noch möglich wäre
  • 6.4 Andere Selbstverständlichkeiten
  • 6.5 Die Zugkraft der Klassenherkunft am Übergang in die Arbeitswelt
  • 7 Eine Arbeit, die passt?
  • 7.1 Vorläufige Ankunftsorte: Von der Lehre in den Industriebetrieb
  • 7.2 Passungskonstellationen und Arbeitstätigkeit
  • 7.3 Passungskonstellationen und Arbeitsbeziehungen
  • 7.4 Klassenherkunft und Passungen am Arbeitsplatz
  • 8 Gekommen, um zu bleiben?
  • 8.1 Adaption
  • 8.2 Kompensation
  • 8.3 Transformation
  • 8.4 Dissonanz und Verfestigung von Klassenpositionen
  • 9 Soziale Klasse als strukturierender Mechanismus im Leben junger ArbeiterInnen
  • 9.1 Woher man kommt, wohin man geht
  • 9.2 Über Bourdieu hinausgedacht
  • 9.3 Anregungen für die Arbeitssoziologie
  • 9.4 Ausblicke aus einer Praxisperspektive
  • Abbildungen und Tabellen
  • Literatur

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