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Internationale Freizügigkeit als Menschenrecht

Jan Brezger

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Jan Brezger, Internationale Freizügigkeit als Menschenrecht (2018), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593439747

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Beschreibung

Haben Staaten das Recht, Menschen die Einreise und die Ansiedlung auf dem eigenen Staatsgebiet zu verbieten? In der öffentlichen Diskussion wird diese Frage in der Regel gar nicht erst gestellt, sondern als beantwortet vorausgesetzt. Doch lässt sich das Recht auf die freie Entscheidung in Fragen der Einwanderung philosophisch rechtfertigen? Jede Person, so die These dieses Buches, verfügt über einen menschenrechtlichen Anspruch auf die freie Wahl des eigenen Aufenthaltsortes und des dauerhaften Wohnsitzes - nicht nur innerhalb eines Landes, sondern international.

Beschreibung

Jan Brezger ist Politikwissenschaftler und lebt in Berlin.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. Einleitung
  • 1.1 Das Recht auf Ausschluss als »Conventional View«
  • 1.2 Forschungsstand und Forschungslücke: Die Debatte um ein Recht auf Einwanderung und ein Recht auf Ausschluss
  • 1.3 Definition: Das moralische Menschenrecht auf internationale Freizügigkeit
  • 1.4 Mögliche Argumentationspfade für ein Menschenrecht auf internationale Freizügigkeit
  • 1.5 Ausblick auf die folgenden Kapitel
  • 2. Der menschenrechtliche Argumentationsrahmen: Individuelle Selbstbestimmung als ein Grund der Menschenrechte
  • 2.1 Individuelle Selbstbestimmung
  • 2.2 Individuelle Selbstbestimmung in Griffins Menschenrechtskonzeption
  • 2.3 Individuelle Selbstbestimmung im Rahmen von Tasioulas’ Menschenrechtskonzeption
  • 2.4 Individuelle Autonomie als »sektiererische« Grundlage?
  • 2.5 Fazit
  • 3. Individuelle Selbstbestimmung und internationale Freizügigkeit
  • 3.1 Die Signifikanz der Bewegungs- und Niederlassungsfreiheit
  • 3.2 Das Ausmaß des Menschenrechts auf Freizügigkeit
  • 3.3 Der Einwand einer adäquaten Bandbreite von Optionen
  • 3.4 Freizügigkeit als »mitgliedschaftsspezifisches Menschenrecht«?
  • 3.5 Fazit
  • 4. Kollektive Selbstbestimmung als Rechtfertigungsgrundlage eines Rechts auf Ausschluss
  • 4.1 Zwei einfache Lösungen: Souveränität als Trumpf oder Vorrang der Menschenrechte
  • 4.2 Assoziationsfreiheit als Grundlage eines Rechts auf Ausschluss
  • 4.3 Gemeinsames Eigentum als Grundlage eines Rechts auf Ausschluss
  • 4.4 Die Freiheit von zusätzlichen Pflichten als Grundlage eines Rechts auf Ausschluss
  • 4.5 Nationale Selbstbestimmung als Grundlage eines Rechts auf Ausschluss
  • 4.6 Fazit
  • 5. Der Schutz moralisch erheblicher Güter und Institutionen als Rechtfertigungsgrundlage eines Rechts auf Ausschluss
  • 5.1 Schutzargumente mit Blick auf den Zielstaat
  • 5.2 Schutzargumente mit Blick auf den Herkunftsstaat
  • 5.3 Schutzargumente mit Blick auf kumulative Effekte auf globaler Ebene
  • 5.4 Fazit
  • 6. Konklusion
  • 6.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der vorangegangenen Kapitel
  • 6.2 Sind die Existenzbedingungen moralischer Menschenrechte erfüllt?
  • 6.3 Ausblick auf mögliche Implikationen
  • Literatur

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