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Digitaler Wohlstand für alle

Ein Update der Sozialen Marktwirtschaft ist möglich

Achim Wambach und Hans Christian Müller

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Achim Wambach, Hans Christian Müller, Digitaler Wohlstand für alle (2018), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593439419

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Beschreibung

Achim Wambach (links) ist Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und Vorsitzender der Monopolkommission. Laut FAZ-Ökonomenranking gehört er zu den einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Die Monopolkommission hat in ihren Gutachten regelmäßig auf die Defizite in der Wettbewerbspolitik im digitalen Zeitalter aufmerksam gemacht.
Hans Christian Müller hat an der Kölner Journalistenschule gelernt, Volkswirtschaftslehre in Köln studiert und in Düsseldorf im Fach Wettbewerbsökonomie promoviert. Er arbeitet als Datenjournalist beim Handelsblatt.

Beschreibung / Abstract

Achim Wambach: Update für die Soziale Marktwirtschaft
Daten statt Preise, Monopole statt Wettbewerb, Sharing statt Eigentum, Crowdworking statt Sozialpartnerschaft: Die Digitale Revolution stellt die Art und Weise des Wirtschaftens auf den Kopf. Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie brauchen ein Update.
Die Ökonomen Achim Wambach, Präsident des ZEW in Mannheim, und Hans Christian Müller, Redakteur beim Handelsblatt, zeigen, dass auch die Internetwirtschaft zum Wohle aller arbeiten kann, wenn man die nötigen Grenzen setzt. Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben.
Wambach ist überzeugt: Die Politik muss umschalten und die großen Internetkonzerne regulieren.

Nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2018!

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1.Ludwig Erhards Politikpasst nicht mehr, seine Ideen schon
  • Die Digitalisierung verändert – fast – alles
  • Auf den Märkten von heute gelten andere Regeln als früher
  • Die Soziale Marktwirtschaft muss neu aufgestellt werden
  • 2. Die Großen Fünf der Internetwirtschaft und der Abschied vom Wettbewerb
  • Die enorme Machtfülle der Netzgiganten
  • Monopole entstehen im Internet schneller
  • Wenn wohlstandsmehrende Kräfte den destruktiven weichen
  • Die Wettbewerbshüter müssen den Konkurrenzkampf beleben
  • 3. Gute Daten, schlechte Daten – die Herausforderungen der Datenökonomie
  • Im Netz gibt es vieles umsonst – aber nur gegen Informationen
  • Daten sind zum entscheidenden Produktionsmittel geworden
  • Mehr Daten bedeuten oft mehr Monopole
  • Ohne Vertrauen in den Datenschutz wird der Wandel kein Erfolg
  • Daten, auf die wir besser verzichten sollten
  • 4. Von Robotern, Clickworkern und der drohenden Spaltung des Arbeitsmarktes
  • Die unnötige Angst vor dem Ende der Arbeit
  • Gewinner und Verlierer auf dem Arbeitsmarkt
  • Dem Strukturwandel die Härten nehmen
  • Eine neue Bildungsoffensive muss her
  • 5. Wenn neue Geschäftsmodelle alte Märkte aufmischen
  • Teilen ist das neue Besitzen
  • Branchen im digitalen Umbruch
  • Ein passender Anlass, um Märkte anders zu regulieren
  • Ohne gute Infrastruktur kein digitaler Erfolg
  • 6. Warum Wohlstand für alle auch in der Internetepoche möglich ist
  • Wenn Erhard auf Zuckerberg träfe
  • Wie es weitergehen könnte
  • Danksagung
  • Literaturempfehlungen
  • Register

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