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„Das ist so typisch persisch!“

Eine Untersuchung diasporischer Erinnerungskulturen am Beispiel der zweiten Generation iranischer MigrantInnen in Deutschland

Sahar Sarreshtehdari

Diese Publikation zitieren

Sahar Sarreshtehdari, „Das ist so typisch persisch!“ (2017), Waxmann Verlag, 48159 Münster, ISBN: 9783830986737

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In Folge der sich verändernden Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland werden sich auch die gesellschaftlichen Narrative ändern, die zur Etablierung gesamtgesellschaftlicher Erinnerungen beitragen. Die neuen EinwanderInnen und jene, die mittlerweile in der vierten Generation in Deutschland leben, werden ihren Beitrag leisten zu einer gemeinsamen Erinnerungskultur, indem sie ihre eigenen Erinnerungen in diese hineintragen. Sie fördern damit die Multiperspektivität von Erinnerungskulturen. Eine dieser Perspektiven wird aufgezeigt im vorliegenden Band, in dem der Blick gerichtet ist auf die Lebensgestaltung von iranischen MigrantInnen der zweiten Generation im deutschen Kontext.Mit Hilfe von Interviews und teilnehmender Beobachtung auf diasporaspezifischen Internetseiten wird ein „Netz von Narrativen“ herausgearbeitet, das ihre Migrationsgeschichten, Herkunftsgeschichten, Familiengeschichten, Geschichten des Aufnahmelandes wie auch der iranischen Gemeinschaft in Deutschland umfasst. Diese Narrative, offline wie auch online, sind maßgeblich geformt von Prozessen der Bildung transnationaler Identitäten. Sie sind damit ein wesentlicher Bestandteil ihres kollektiven Gedächtnisses in der Diaspora.

Beschreibung

In Folge der sich verändernden Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland werden sich auch die gesellschaftlichen Narrative ändern, die zur Etablierung gesamtgesellschaftlicher Erinnerungen beitragen. Die neuen EinwanderInnen und jene, die mittlerweile in der vierten Generation in Deutschland leben, werden ihren Beitrag leisten zu einer gemeinsamen Erinnerungskultur, indem sie ihre eigenen Erinnerungen in diese hineintragen. Sie fördern damit die Multiperspektivität von Erinnerungskulturen. Eine dieser Perspektiven wird aufgezeigt im vorliegenden Band, in dem der Blick gerichtet ist auf die Lebensgestaltung von iranischen MigrantInnen der zweiten Generation im deutschen Kontext.

Inhaltsverzeichnis

  • Buchtitel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Danksagung
  • I. Einleitung
  • 1 Thema und Fragestellung der Arbeit
  • 2 Überblick über den Forschungsstand
  • 3 Aufbau der Arbeit
  • 4 Vorbemerkungen
  • II. Diasporische Erinnerungskulturen in Einwanderungsgesellschaften
  • 1 Die kulturwissenschaftliche Gedächtnis- und Erinnerungsforschung
  • 2 Individuelles und kollektives Gedächtnis
  • 3 Kommunikatives und kulturelles Gedächtnis
  • 4 Das kollektive Gedächtnis und das Internet
  • 5 Zusammenfassung und Konsequenzen für den Verlauf der Arbeit
  • 6 Diaspora: Definition, Dynamiken und Digitalisierung
  • 7 Iranische Diaspora in Deutschland
  • III. Methodisches Vorgehen
  • 1 Triangulation von Methoden und Daten
  • 2 Auswertungsmethode nach der qualitativen Inhaltsanalyse
  • 3 Als Forscherin Teil der Untersuchungsgruppe
  • IV. Iranische Erinnerungskulturen – das kollektive Gedächtnis iranischer MigrantInnen der zweiten Generation
  • 1 Gründe für die Auswanderungen nach Deutschland
  • 2 Ankunft in Deutschland
  • 3 Migration als Bestandteil der Familiennarrative
  • 4 Reisen in den Iran
  • 5 Die Wahrnehmung der iranischen Gesellschaft
  • 6 Transnationale Familiennetzwerke
  • 7 Die Narrative des „Iranischseins“ – zentrale Aspekte
  • 8 Die Lebensgestaltung im Diasporakontext
  • V. Diskussion
  • 1 Zusammenfassung und Interpretation zentraler Ergebnisse
  • 2 Epilog
  • VI. Abbildungsverzeichnis
  • VII. Literatur

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