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Gestrandet im „Paradies“

Erfahrungen aus der Caritas-Asylberatung

Jeanne-Marie Sindani

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Jeanne-Marie Sindani, Gestrandet im „Paradies“ (2018), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784130590

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Beschreibung

Als Asylsozialberaterin der Caritas in der Erstaufnahmeeinrichtung in Fürstenfeldbruck ist die Autorin mit der tragischen Verfassung der Menschen konfrontiert, die vor Krieg, Terror, Gewalt und Perspektivlosigkeit in ihrem Land geflohen sind. Die Geflüchteten aus dem Vorderen Orient, Zentralasien und Afrika beschreiben die Gefahren in ihrem Heimatland und auf der Flucht. Diesen individuellen Berichten stellt die Autorin eine Analyse der Lage in den Herkunftsländern, der Fluchtursachen und Berichte von Menschrechts- und Hilfsorganisationen gegenüber.
Schließlich zeigt sie auf, wie die Fluchtursachen bekämpft werden könnten und wie Kirche und Caritas sich für Flüchtlinge einsetzen. Das Buch möchte überdies einen Beitrag zum Verständnis und zur Empathie für die nach Deutschland geflüchteten Menschen leisten.

Kritik

"Alle reden über Geflüchtete, aber wer kennt schon ihre Geschichten wirklich? Das will die Asylsozialberaterin Jeanne-Marie Sindani, die selbst aus dem Kongo stammt, ändern. In dem neu erschienen Buch mit dem Titel „Gestrandet im Paradies“ erfährt der Leser/die Leserin aus erster Hand, wie es in einer Erstaufnahmeeinrichtung zugeht, welche Erlebnisse Geflüchtete aus Syrien, Afghanistan, Eritrea oder dem Kongo gemacht haben. Aber auch ihre Träume oder Wünsche nach einer friedlichen Zukunft haben ihren Platz in dem Buch." - In: Jugendsozialarbeit.news, 6. September 2018, https://jugendsozialarbeit.news/neuerscheinung-gestrandet-im-paradies-erfahrungen-aus-der-caritas-asylberatung/

"Insgesamt aber bereichert das Buch die Debatte vor allem um die Perspektive der Geflüchteten sebst." - In: neue caritas, Seite 36, Heft 17, 8. Oktober 2018

"In der Caritas-Beratungsstelle kommen Erfahrungen zur Sprache, die Menschen vor und auf ihrer Flucht machen mussten und überlebten. Jeanne-Marie Sindani verbindet diese Erzählungen mit der Suche nach den Ursachen, wie sie insbesondere in Afrika gegeben sind, also historisch gewachsen und von Menschen gemacht. Kaum ein Leser/eine Leserin wird sich diesen Herausforderungen entziehen, jetzt ist Engagement gefragt." Prof. Dr. Wolfgang Berg in: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24766.php

Beschreibung

Jeanne-Marie Sindani stammt aus dem Kongo, Studium der Pädagogik, Volkswirtschaft und Internationale Beziehungen. Sie engagiert sich für die Durchsetzung der Menschenrechte und eine
friedliche Entwicklung in ihrem Heimatland. Seit 2015 arbeitet sie in der Asyl- und Migrationsberatung der Caritas in Fürstenfeldbruck.

Beschreibung

Als Asylsozialberaterin der Caritas in der Erstaufnahmeeinrichtung in Fürstenfeldbruck ist die Autorin mit der tragischen Verfassung der Menschen konfrontiert, die vor Krieg, Terror, Gewalt und Perspektivlosigkeit in ihrem Land geflohen sind. Die Geflüchteten aus dem Vorderen Orient, Zentralasien und Afrika beschreiben die Gefahren in ihrem Heimatland und auf der Flucht. Diesen individuellen Berichten stellt die Autorin eine Analyse der Lage in den Herkunftsländern, der Fluchtursachen und Berichte von Menschrechts- und Hilfsorganisationen gegenüber.
Schließlich zeigt sie auf, wie die Fluchtursachen bekämpft werden könnten und wie Kirche und Caritas sich für Flüchtlinge einsetzen. Das Buch möchte überdies einen Beitrag zum Verständnis und zur Empathie für die nach Deutschland geflüchteten Menschen leisten.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Einleitung
  • 1 Gefährliche Fluchtwege nach Europa
  • 2 Fluchtbewegungen – Drama des 21. Jahrhunderts
  • 3 Situation ankommender Schutzsuchender
  • 4 Internationales Netzwerk organisierter Kriminalität für Menschenhandel und moderne Sklaverei
  • 5 Ursachen der Fluchtbewegungen
  • 6 Europäische Antworten auf die Flüchtlingskrise
  • 7 Lösungen und Maßnahmen gegen Flüchtlingsströme
  • 8 Asylsozialberatung der Caritas
  • 9 Kirche und ihre Caritas an der Seite der Flüchtlinge
  • 10 Schlussbemerkung
  • Literatur
  • Danksagung
  • Die Autorin

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