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WestEnd 2017/1: Alexis de Tocqueville und die Paradoxien der Gleichheit

Neue Zeitschrift für Sozialforschung

Diese Publikation zitieren

Frankfurt am Main Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main(Hg.), WestEnd 2017/1: Alexis de Tocqueville und die Paradoxien der Gleichheit (2017), Campus Frankfurt / New York, 60486 Frankfurt/Main, ISBN: 9783593436265 ISSN: 1860-2177, 2017 #1,

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung

WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung
Herausgegeben vom Institut für Sozialforschung

In Anlehnung an die berühmte »Zeitschrift für Sozialforschung« (1932 – 1941) verfolgt auch ihre seit 2004 halbjährlich erscheinende Nachfolgerin »WestEnd« den Anspruch einer kritischen Gesellschaftsanalyse. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays aus Soziologie, Philosophie, politischer Theorie, Ästhetik, Geschichte, Entwicklungspsychologie, Rechtswissenschaft und politischer Ökonomie. Neben den Rubriken »Studien« und »Eingriffe« behandelt jedes Heft ein Schwerpunktthema.

Beschreibung / Abstract

Die Idee demokratischer Gleichheit scheint mit einem eigentümlichen Paradox behaftet zu sein: Die angestrebte Gleichheit steht im Verdacht, die ihr zugrunde liegende Pluralität zu tilgen und die Einzelnen unter Konformitätsdruck zu setzen. Alexis de Tocqueville hat diese paradoxale Logik beschrieben und die These von einer "Tyrannei der Mehrheit" entwickelt. Diese These betrifft nicht nur die Frage politischer Repräsentation, sondern auch die der kulturellen und sozialen Teilhabe.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Studien
  • Meike Sophia Baader: Pädosexualität. Kindheit und Geschlecht im wissenschaftlichen Diskurs der 1970er Jahre
  • Frederick Neuhouser: Drei Farben: Rot. Kieślowski mit Rousseau
  • William E. Scheuerman: Digitaler Ungehorsam
  • Stichwort: Alexis de Tocqueville und die Paradoxien der Gleichheit Hg. von Axel Honneth, Judith Mohrmann, Juliane Rebentisch und Felix Trautmann
  • Claude Lefort: Die Drohung, die auf dem Denken lastet
  • Judith Mohrmann: Die Stille nach dem Schuss – Paradoxien revolutionärer Befreiung bei Tocqueville und Michael Walzer
  • Juliane Rebentisch und Felix Trautmann: Zerrbilder der Gleichheit. Demokratie und Massenkultur nach Tocqueville
  • Nadia Urbinati: Demokratischer Individualismus
  • Johannes Voelz: Wendungen des Neids. Tocqueville und Emerson zum Paradox einer demokratischen Leidenschaft
  • Eingriffe
  • Peter Wehling, Anastassija Kostan und Clément Dréano: Anlageträger-Screening. Die narrative Legitimierung einer neuen genetischen Diagnostik
  • Axel Honneth: Workingman’s Blues #2. Ein Literaturessay zu Didier Eribon und Arlie Hochschild
  • Felix Trautmann: Anthropologie moralischer Ökonomien. Ein Porträt Didier Fassins anlässlich der Adorno-Vorlesungen 2016
  • Archiv
  • Skadi Siiri Krause: Tocqueville zur französischen und englischen Kolonialpolitik. 2 Briefe
  • Mitteilungen aus dem IfS
  • Peter Wagner: Schulden: Zur Historisierung der Beziehung Europas zum »Süden«. Forschungsvorhaben im Rahmen des Konsortiums »Humanities in the European Research Area« (HERA)
  • Autorinnen und Autoren

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