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Zerbrochene Länder

Wie die arabische Welt aus den Fugen geriet

Scott Anderson

Diese Publikation zitieren

Scott Anderson, Zerbrochene Länder (2017), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518754696

Getrackt seit 05/2018

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Quotes

Beschreibung / Abstract

»So ist also die Frage beantwortet, ob man das aktuelle Chaos in der arabischen Welt in einem einzigen journalistischen Stück erfassen kann. Man kann. Scott Anderson kann es sogar grandios.«


Die Zeit


»Die hellsichtigste, kraftvollste und menschlichste Erklärung dessen, was in der Region passiert ist, die Sie jemals lesen werden.«


The New York Times Magazine


 


»Manchmal fließt die Geschichte der Menschheit bedächtig vor sich hin, manchmal bewegt sie sich sehr schnell.« Diesen Satz formulierte Muammar al-Gaddafi 2002 gegenüber Scott Anderson. Tatsächlich hat sich die Geschichte im Nahen Osten überschlagen, seit die USA 2003 im Irak einmarschiert sind: 2011 weckte der Arabische Frühling Hoffnungen, doch bald versanken Länder wie Syrien und der Irak im Chaos, von dem wiederum der Islamische Staat profitierte. Millionen Menschen flohen aus Syrien in Nachbarstaaten und nach Europa.


Anhand der Erlebnisse von sechs Menschen schildert Anderson die Geschichte einer zerbrechenden Region. Er begleitet den jungen Iraker Wakaz, der sich vorübergehend dem IS anschließt, Laila, die Witwe eines prominenten ägyptischen Menschenrechtsanwalts, deren Sohn innerhalb kurzer Zeit von drei Regimes inhaftiert wird, und Majd, den seine Flucht von Homs über das Mittelmeer bis nach Dresden führt. Illustriert wird Andersons Großreportage mit Aufnahmen des renommierten Fotografen Paolo Pellegrin. Ein einmaliges zeitgeschichtliches Dokument.

Kritik

»Die hellsichtigste, kraftvollste und menschlichste Erklärung dessen, was in der Region passiert ist, die Sie jemals lesen werden.«

The New York Times Magazine

Beschreibung

<p>Scott Anderson, geboren 1959, ist ein amerikanischer Schriftsteller und Kriegsberichterstatter. Er schreibt u. a. f&uuml;r <em>GQ</em>, <em>Vanity Fair</em> und das Magazin der <em>New York Times</em>. Sein 2013 erschienenes Buch <em>Lawrence in Arabia</em> gilt bereits heute als Klassiker der biografischen Literatur.</p>

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Widmung
  • Prolog
  • Teil I: Die Ursprünge 1972–2003
  • Einleitung
  • 1 Laila Soueif, Ägypten
  • 2 Majdi el-Mangoush, Libyen
  • 3 Azar Mirkhan, Kurdistan
  • 4 Majd Ibrahim, Syrien
  • Teil II: Der Irakkrieg 2003–2011
  • 5 Khulood al-Zaidi, Irak
  • 6 Wakaz Hassan, Irak
  • 7 Khulood al-Zaidi, Irak
  • 8 Laila Soueif, Ägypten
  • 9 Majdi el-Mangoush, Libyen
  • 10 Khulood al-Zaidi, Jordanien – USA – Irak
  • 11 Majdi el-Mangoush, Libyen
  • 12 Majd Ibrahim, Syrien
  • Teil III: Der Arabische Frühling 2011–2014
  • 13 Laila Soueif, Ägypten
  • 14 Majdi el-Mangoush, Libyen
  • 15 Majd Ibrahim, Syrien
  • 16 Majdi el-Mangoush, Libyen
  • 17 Majd Ibrahim, Syrien
  • 18 Majdi el-Mangoush, Libyen
  • 19 Laila Soueif, Ägypten
  • 20 Majd Ibrahim, Syrien
  • 21 Khulood al-Zaidi, Jordanien
  • 22 Laila Soueif, Ägypten
  • 23 Majd Ibrahim, Syrien
  • Teil IV: Der Aufstieg der IS 2014–2015
  • 24 Wakaz Hassan, Irak
  • 25 Azar Mirkhan, Kurdistan
  • 26 Majd Ibrahim, Syrien
  • 27 Wakaz Hassan, Irak
  • 28 Azar Mirkhan, Kurdistan
  • 29 Wakaz Hassan, Irak
  • 30 Majd Ibrahim, Syrien – Griechenland
  • Teil V: Exodus 2015–2016
  • 31 Wakaz Hassan, Irak – Syrien – Türkei
  • 32 Majd Ibrahim, Deutschland
  • 33 Khulood al-Zaidi, Jordanien – Griechenland – Österreich
  • 34 Wakaz Hassan, Irak
  • 35 Majdi el-Mangoush, Libyen
  • 36 Laila Soueif, Ägypten
  • 37 Azar Mirkhan, Kurdistan
  • Epilog
  • Dank

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