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Rechtsgeschichte der Reichswehr 1918–1933

Patrick Oliver Heinemann

Diese Publikation zitieren

Patrick Oliver Heinemann, Rechtsgeschichte der Reichswehr 1918–1933 (2017), Verlag Ferdinand Schöningh, 33098 Paderborn, ISBN: 9783657787852

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Der Autor zeigt mit der Rechtsgeschichte der Reichswehr 1918–1933 das Spannungsverhältnis auf, in dem die Weimarer Republik zum Militär als Ganzem wie auch dem einzelnen Soldaten stand.Wie und warum die Integration der Streitkräfte in die erste deutsche Republik aus juristischer Perspektive misslang, belegt diese archivalisch fundierte Rechtsgeschichte der Reichswehr erstmals anhand verschiedenster Themenfelder wie der Militärstrafjustiz, dem Ehren- sowie dem Disziplinar- und Beschwerderecht. Das überlieferte Bild vom "Staat im Staate" bildete sich rechtlich gesehen in einer Tendenz der Reichswehr zur "Paralegalität" ab. Sie hatte ihre Wurzeln vor allem im überkommenen preußisch-deutschen Sonderstatus des Militärs im Staatsaufbau, in exzessiven ausnahmerechtlichen Einsätzen im Innern sowie im fortgesetzten Völkerrechtsbruch der Geheimrüstung.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • INHALTSVERZEICHNIS
  • VORWORT ZUR REIHE
  • ZUM GELEIT
  • DANK
  • EINLEITUNG
  • 1. WARUM EINE RECHTSGESCHICHTE DER REICHSWEHR?
  • 2. DIE REICHSWEHR ALS PARALEGALER STAAT IM STAATE
  • 3. METHODE
  • 4. FORSCHUNGSSTAND
  • I. ENTSTEHUNG DER WEIMARER WEHRVERFASSUNG
  • 1. UNVOLLENDETE REVOLUTION, AUSNAHMEZUSTAND UND GEHEIMRÜSTUNG: DIE ENTSTEHUNG DES PARALEGALEN STAATS IM STAATE
  • 2. REICHSVERFASSUNG UND WEHRGESETZ
  • II. GRUNDLAGEN DES SOLDATISCHEN DIENSTVERHÄLTNISSES
  • 1. DAS LAUFBAHNRECHT UND DAS WEHRERSATZWESEN
  • 2. DIE »BERUFSPFLICHTEN DES DEUTSCHEN SOLDATEN«
  • 3. BESOLDUNG, NATURALBEZÜGE, STEUERVORRECHTE UND VERSORGUNG
  • 4. DER STAATSBÜRGERLICHE UNTERRICHT: REPUBLIKANISIERUNG DER REICHSWEHR?
  • 5. ANSPRUCH AUF BERUFSFÖRDERUNG
  • 6. DIE BETEILIGUNG DURCH VERTRAUENSLEUTE SOWIE HEERES- UND MARINEKAMMER
  • 7. URLAUB
  • 8. ANZUG UND UMGANGSFORMEN
  • III. POLITISCHE UND BÜRGERLICHE GRUNDRECHTE
  • 1. GRUNDRECHTSDOGMATIK UND BESONDERES GEWALTVERHÄLTNIS
  • 2. EHESCHLIESSUNGSFREIHEIT: DIE HEIRATSORDNUNG VOM 5. JANUAR 1922
  • 3. GEWERBEBETRIEBE UND NEBENBESCHÄFTIGUNGEN
  • 4. TESTIERFREIHEIT UND FORMERLEICHTERUNGEN
  • 5. WAHLRECHT
  • 6. ZUGANG ZU EHRENÄMTERN
  • 7. POLITISCHE BETÄTIGUNG, KOALITIONS- UND VERSAMMLUNGSFREIHEIT
  • 8. REZIPIENTENFREIHEIT
  • 9. FREIZÜGIGKEIT UND BEWEGUNGSFREIHEIT
  • 10. RELIGIONSFREIHEIT UND MILITÄRSEELSORGE
  • IV. MILITÄRSTRAFRECHT
  • 1. DIE ENTSTEHUNG DER MILITÄRSTRAFGERICHTSORDNUNG VON 1898
  • 2. DER KAMPF UM DIE ABSCHAFFUNG DER MILITÄRGERICHTSBARKEIT
  • 3. KRIEGS- UND STANDGERICHTE IM AUSNAHMEZUSTAND
  • 4. DAS MILITÄRSTRAFGESETZBUCH UND DIE GEHORSAMSPFLICHT
  • V. DAS DISZIPLINARSTRAFRECHT ALS PROTHESE
  • 1. DIE DISZIPLINARSTRAFORDNUNGEN
  • 2. DAS GESCHEITERTE WEHRMACHTDISZIPLINARGESETZ VON 1922
  • 3. DAS GESETZ ZUR VEREINFACHUNG DES MILITÄRSTRAFRECHTS VON 1926
  • VI. EHRENSCHUTZ
  • 1. DIE BLÜTE DER OFFIZIEREHRE IM 19. JAHRHUNDERT
  • 2. DIE EHRE DES OFFIZIERS NACH DER REVOLUTION
  • 3. DIE WEHRBERUFSKAMMERN DES GESCHEITERTEN WEHRMACHTDISZIPLINARGESETZES
  • 4. DIE »WAHRUNG DER EHRENHAFTIGKEIT« DURCH SEECKT
  • VII. RECHTSSCHUTZ
  • 1. DIE AUSGESTALTUNG DER VERFASSUNGSRECHTLICHEN RECHTSWEGGARANTIE DURCH DAS WEHRGESETZ
  • 2. BESCHWERDERECHT
  • VIII. SPÄTPHASE UND UNTERGANGDER REPUBLIK
  • 1. GROENER UND SCHLEICHER: RÜSTUNGSREPUBLIKANER
  • 2. DER HOCHVERRAT DER ULMER REICHSWEHROFFIZIERE
  • 3. WEIMAR UND REICHSWEHR IN DER TRANSFORMATION: PREUSSENSCHLAG UND »PLANSPIEL OTT«
  • FAZIT
  • ABKÜRZUNGEN
  • LITERATUR UND VERÖFFENTLICHTE QUELLEN
  • ARCHIVALISCHE QUELLEN
  • PERSONENREGISTER

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