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Stressorbasierte Psychotherapie

Belastungssymptome wirksam transformieren - ein integrativer Ansatz

Thomas Hensel

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Thomas Hensel, Stressorbasierte Psychotherapie (2017), W. Kohlhammer Verlag, 70565 Stuttgart, ISBN: 9783170334922

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Beschreibung

Dr. Thomas Hensel ist als niedergelassener Psychotherapeut (PP, KJP) in seiner Praxis in Offenburg tätig und bildet als Gründer und Leiter des Weiterbildungsinstituts "Kinder Trauma Institut" Psychotherapeuten in der speziellen Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen aus. Schwerpunkte seiner Arbeit: Psychotraumatologie, Psychotraumatherapie, EMDR.

Beschreibung

Das gesellschaftliche Bewusstsein für die Folgen interpersoneller Gewalt insbesondere an Kindern und Jugendlichen ist in den letzten Jahren enorm gewachsen. Dazu hat die psychotraumatologische Forschung wesentlich beigetragen, indem sie eindeutig darauf hinweist, dass unverarbeitete belastende Lebenserfahrungen in Form chronischer Stress- und Affektdysregulation Ursache für eine Vielzahl psychischer und körperlicher Störungen sein können. Transdiagnostisch und am neuen Lernparadigma der Gedächtnisrekonsolidierung ausgerichtet, bietet dieser Ansatz Psychotherapeuten einen innovativen und integrativen konzeptuellen Rahmen sowie einen methodenübergreifenden Behandlungsalgorithmus, der diesen Erkenntnissen Rechnung trägt.

Inhaltsverzeichnis

  • Deckblatt
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhalt
  • Geleitwort
  • Vorwort
  • Stressorbasierte Psychotherapie – Überblick
  • Das Störungsmodell
  • Die klinische Praxis
  • 1 Grundlegende Menschenbildannahmen – Ein bedeutsamer Wirkfaktor in der Psychotherapie
  • 1.1 Das Weltbild des Therapeuten – Ein heimlicher Wirkfaktor
  • 1.2 Der Therapeut und seine Präferenzen
  • 1.3 Der Klient und seine Präferenzen
  • 1.4 Das Menschenbild des stressorbasierten Ansatzes
  • 2 Belastende Lebenserfahrungen – Für eine ätiologische Orientierung in der Psychotherapie
  • 2.1 Grundlegende Bemerkungen
  • 2.2 Adverse Childhood Experiences-Study (ACE-Studie)
  • 2.3 Epigenetik – Die gute Nachricht
  • 3 Maladaptive Verarbeitung – Der Prozess der verzerrten Symbolisierung von belastenden Erfahrungen
  • 3.1 Begriffsklärung: Trauma, Erfahrung, Verarbeitung
  • 3.2 Modelle maladaptiver Verarbeitung
  • 3.3 Die Phänomenologie maladaptiver Verarbeitung
  • 4 Subjektiv bedeutsamer Stressor – Ursache und organisierendes Prinzip psychischer und somatischer Dysfunktionalität
  • 4.1 Definition: Subjektiv bedeutsamer Stressor
  • 4.2 Die vielen Gesichter des subjektiven Stressors
  • 4.3 Somatische Folgen chronischer Stressdysregulation
  • 5 Stressorkompensatorisches Schema – Transdiagnostisches Verständnis der Symptomatik
  • 5.1 Aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik stressorreaktiver Störungen
  • 5.2 Kritik der kategorialen Diagnostik stressorreaktiver Störungen
  • 5.3 Ein transdiagnostisches Modell der Traumafolgestörungen
  • 6 Stressornetzwerk – Ansatzpunkt klinischen Handelns
  • 6.1 Das Stressornetzwerk
  • 6.2 Integriertes Gedächtnismodell (Lane et al., 2015)
  • 7 Gedächtnisrekonsolidierung – Ein neues Paradigma psychotherapeutischer Transformationsprozesse
  • 7.1 Das Modell der allgemeinen Wirkfaktoren in der Psychotherapie (Grawe 1998)
  • 7.2 Gedächtnisrekonsolidierung – ein natürlicher neurobiologischer Selbstheilungsprozess
  • 7.3 Grundlagen einer rekonsolidierungsorientierten Psychotherapie – das systematische, aktive und adaptive Verändern pathogen gespeicherter Erinnerungen
  • 8 Therapeutische Beziehung – Fundament methodischen Arbeitens
  • 8.1 Die Bedeutung der Beziehung für den therapeutischen Prozess – Allianz
  • 8.2 Modelle der Beziehungsgestaltung
  • 8.3 Authentizität als zentraler Wirkfaktor
  • 8.4 Spezifische Aspekte der Beziehungsgestaltung
  • 9 Stressorbasierte Behandlungsplanung – Fokussieren auf die Elemente des Stressornetzwerks
  • 9.1 Methodenvielfalt
  • 9.2 Zentrale Merkmale der Behandlungsplanung
  • 10 Vorbereitungsphase – Voraussetzungen für die Prozessierung schaffen
  • 10.1 Information – Beschaffung der notwendigen Informationen für einen stressorbasierten Behandlungsplan
  • 10.2 Behandlungsplanung – Stressor-First-Prinzip
  • 10.3 Edukation – Entwicklung und Etablierung eines gemeinsamen Verstehensmodells
  • 10.4 Motivation entwickeln – die Motivierende Gesprächsführung
  • 10.5 Informiertes Einverständnis
  • 10.6 Vorbereitung auf die Prozessierung
  • 11 Nachverarbeitung der Elemente des Stressornetzwerks – Die Methodenvielfalt therapeutischer Rekonsolidierungsverfahren
  • 11.1 EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing)
  • 11.2 Progressive Counting (PC)
  • 11.3 Kohärenztherapie
  • 11.4 Ressourcenorientierte narrative Traumatherapie (ResonaT)
  • 11.5 IRRT (Imagery Rescripting & Reprocessing Therapy)
  • 11.6 TRIMB (Trauma Rekapitulation with Imagination, Motion and Breath)
  • 11.7 Traumabezogene Spieltherapie – Die strukturierte Initiierung von Diskrepanzerfahrungen
  • Nachwort – Psychotherapie quo vadis?
  • Literaturverzeichnis
  • Stichwortverzeichnis

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