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Wege der Traumabehandlung

Trauma und Traumabehandlung, Teil 2

Michaela Huber

Diese Publikation zitieren

Michaela Huber, Wege der Traumabehandlung (2012), Junfermann Verlag, Paderborn, ISBN: 9783955710750

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Moderne Traumatherapie ist heute gut strukturiert, folgt einem konsequenten und überprüfbaren Behandlungsmodell und hilft den Betroffenen, sich zunächst zu stabilisieren, um dann das brisante Geschehen und dessen Folgen Schritt für Schritt verarbeiten zu können. Michaela Huber stellt in diesem Buch - dem zweiten Band der Reihe "Trauma und Traumabehandlung" auf eine auch für Laien verständliche Weise die ethischen Grundlagen der Traumabehandlung dar und beantwortet die wichtigsten Fragen von Betroffenen und Therapeuten rund um das Behandlungsgeschehen, zum Beispiel:
· Wann ist es Zeit für Traumatherapie - und wann nicht?
· Wieso brauchen Frauen und Männer verschiedene Therapien?
· Ambulante und/oder stationäre Traumatherapie?
· Wieso beginnt Traumatherapie mit Stabilisierung und Ressourcen-Aktivierung?
· Was heißt hier Täter-Opfer-Spaltung?
· Was ist in der Traumatherapie mit rituell mißhandelten Menschen zu beachten?
· Läßt sich das Trauma-Schema verändern?
· Was braucht man, um mit Flashbacks und Selbstverletzungen sowie anderen heftigen Gefühlen umzugehen?
· Wie kann man Distanz zum Traumaerleben gewinnen?
Außerdem beschreibt die Autorin anhand von zahlreichen Beispielen die wichtigsten Durcharbeitungs-Techniken für Traumatisierungen. Ergänzend gibt sie Empfehlungen für KollegInnen und Angehörige von Traumatisierten, wie sie die "Mitempfindens-Müdigkeit" verhindern können. Im Anhang schließlich werden traumatherapeutisch arbeitende Kliniken und andere Institutionen empfohlen.

Beschreibung

Michaela Huber, Jahrgang 1952, ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung, niedergelassen in Kassel. Sie ist seit deren Gründung 1. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Trauma und Dissoziation und erhielt 1997 auf dem Traumakongress in Montreal den "International Distinguished Achievement Award" der ISSD für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Publikation und Fortbildung zum Thema der schweren posttraumatischen, dissoziativen Störungen. Sie ist Mitbegründerin des Zentrums für Psychotraumatologie in Kassel. 2008 erhielt sie für ihren Einsatz für traumatisierte Menschen das Bundesverdienstkreuz.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Kapitel 9: Wann ist es Zeit für Traumatherapie – und wann nicht?
  • Kapitel 10: Grundhaltungen der Traumaarbeit
  • Kapitel 11: Wieso brauchen Frauen und Männer verschiedene Therapien?
  • Kapitel 12: Ambulante und/oder stationäre Traumabehandlung?
  • Kapitel 13: Weshalb beginnt Traumatherapie mit Stabilisierung und Ressourcen-Aktivierung?
  • Kapitel 14: Was heißt hier Täter-Opfer-Spaltung?
  • Kapitel 15: Was ist bei der Traumatherapie mit rituell misshandelten Menschen zu beachten?
  • Kapitel 16: Wie lässt sich das Trauma-Schema verändern?
  • Kapitel 17: Wie lernt man, mit Flashbacks, Täterintrojekten und anderen heftigen Gefühlszuständen umzugehen?
  • Kapitel 18: Und nun die Traumadurcharbeitung
  • Kapitel 19: Psychohygiene: Die Mitempfindens-Müdigkeit verhindern
  • Nachwort
  • Literatur
  • Anhang 1: Checkliste: Stadien der Traumaarbeit
  • Anhang 2: Selbstverletzung: Dem Teufelskreis entkommen
  • Anhang 3: Lauter kreative Ideen – Tipps und Tricks, wenn „nichts mehr geht“
  • Anhang 4: Behandlungsrichtlinien der ISSD für Erwachsene und für Kinder
  • Anhang 5: Empfehlenswerte stationäre Therapie-Einrichtungen
  • Stichwortregister

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