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Leiden und Gesellschaft

Psychoanalyse in der Gesellschaftskritik der Frankfurter Schule

Frank Schumann

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Frank Schumann, Leiden und Gesellschaft (2018), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839442210

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In den Debatten um Burnout und Depression flammte in jüngerer Zeit wieder ein altbekanntes sozialkritisches Motiv auf: das Unbehagen in der Kultur. Die moderne Gesellschaft wird verdächtigt, systematisch bestimmte psychische Leiderfahrungen hervorzubringen.
Was zeichnet aber diese Leiderfahrungen aus? Und wo liegen die Ursachen? Frank Schumann spürt in dieser Studie den Antworten nach, die in der Frankfurter Schule von Erich Fromm bis Axel Honneth mithilfe der Psychoanalyse gegeben wurden. Zugleich plädiert er dafür, die Erforschung von sozialen Ursachen psychischer Leiderfahrungen aus eingeschliffenen Argumentationsbahnen zu befreien und neu zu justieren.

Beschreibung

Frank Schumann (Dr. phil.), geb. 1986, promovierte in Jena bei Hartmut Rosa und ist Postdoc an der International Psychoanalytic University in Berlin. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Sozial- und Gesellschaftstheorie, Sozialphilosophie und psychoanalytischen Subjekttheorie.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Danksagung
  • Einleitung
  • Leiden und nachmetaphysische Gesellschaftskritik
  • Warum Frankfurter Schule und warum Psychoanalyse?
  • Kernprobleme In der Erklärung sozialer Leiderfahrungen
  • Ein Weg durch die Theoriegeschichte: zum Vorgehen
  • Die Anfänge: Materialistische Sozialforschung und Psychoanalyse
  • 1 Das interdisziplinäre Forschungsprojekt unter Horkheimer
  • Verarbeitungsversuche: Adorno und Marcuse
  • 2 Gesellschaftskritik als Vernunftkritik bei Adorno
  • 3 Der triebtheoretische Rettungsversuch von Marcuse
  • Restaurierungsversuche: Habermas und Honneth
  • 4 Kommunikatives Handeln und die hintergründige Geschichtsphilosophie bei Habermas
  • 5 Kampf um Anerkennung oder historische Verwirklichung der Sittlichkeit?
  • Schluss
  • Literatur

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