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Werte kreativer Arbeit

Zur Vielfalt kreativer Arbeitspraktiken

Catherine Robin

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Catherine Robin, Werte kreativer Arbeit (2017), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839440407

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Arbeit soll heute kreativ sein: Das fordern sowohl Arbeitgebende als auch Arbeitnehmende. Doch was ist damit gemeint? Die aktuelle wissenschaftliche Debatte bewegt sich zwischen zwei Polen: Bedeutet Kreativität mehr Selbstverwirklichung in der eigenen Arbeit? Oder bedeutet Kreativität mehr unternehmerische Eigenverantwortung und erhöhten Leistungsdruck?
Catherine Robins Studie bricht mit der Bipolarität und nimmt die Vielfalt kreativer Arbeitspraktiken ins Visier. Dabei zeigen sich alternative Lesarten: In der Alltäglichkeit entsteht eine Kreativität, die sich weder an Exklusivität noch am Markterfolg ausrichtet, sondern an der erfüllten Arbeit im Kleinen.

Beschreibung

Catherine Robin (Dr. sc. nat.), geb. 1983, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Wirtschaftsgeographie der Universität Zürich und lehrt dort qualitative Methoden in wirtschaftsgeographischen Themenbereichen. Sie promovierte am selben Institut über die pluralen Bedeutungen kreativer Arbeitspraktiken.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. Einführung
  • 1.1 Quellen des Kreativitätsglaubens
  • 1.2 Problemaufriss – situative Formung des Kreativen in Arbeitswelten
  • 1.3 Aufbau des Buches
  • 2. Kreativ Wirtschaften – kreativ Arbeiten: Fünf Problemfelder
  • 2.1 Kreativität als Motor für Stadt- und Regionalentwicklung
  • 2.2 Organisation von Kreativität
  • 2.3 Arbeiten in der Kreativwirtschaft
  • 2.4 Subjektivierung der Arbeit
  • 2.5 Neue Werte, Welten und Subjekte
  • 2.6 Eine Forschungslücke – Pluralität kreativer Praktiken
  • 3. Theoretischer Zugang – Die Praxis von Werteordnungen
  • 3.1 Soziologie der Konventionen als Synthese aus Praxis und Pragmatismus
  • 3.2 Konventionen als Rechtfertigungslogiken
  • 3.3 Die Analyse von Konventionen in ‚praktischen Formationen‘
  • 3.4 Anwendung auf subjektive und intersubjektive Aushandlungsprozesse
  • 3.5 Leistung und Grenzen des Ansatzes
  • 4. Methodologie
  • 4.1 Sozialkonstruktivistisches Paradigma
  • 4.2 Datenerhebung
  • 4.3 Datenanalyse – die dokumentarische Methode mit diskursanalytischen Elementen
  • 4.4 Untersuchungsfeld
  • 5. Kreative und nicht-kreative Arbeitspraktiken
  • 5.1 Ideengenerierung
  • 5.2 Gestaltung
  • 5.3 Frei sein, Mitbestimmen und Entscheiden
  • 5.4 Analyse & Interpretation
  • 5.5 Das Nicht-Kreative
  • 6. Von sozialen Feldern und Wertewelten
  • 6.1 Soziale Felder und idealtypische Figuren als Bezugspunkte
  • 6.2 Kreativität in verschiedenen Wertewelten
  • 6.3 Kreativität als ein Chamäleon
  • 6.4 Soziale Felder versus kreative Wertewelten
  • 7. Sichtbares und Unsichtbares – Exklusives und Alltägliches
  • 7.1 Schillernde Kreativität
  • 7.2 Profane Kreativität
  • 7.3 Außen- und Innenperspektive – Andere und das Selbst
  • 7.4 Von Dichotomien und subversiven Praktiken
  • 8. Das Künstlerische im Kommerziellen
  • 8.1 Umgang mit Reibungspunkten
  • 8.2 Selbständigkeit als Befreiungsschlag?
  • 8.3 Von kleinen und großen Spielräumen
  • 9. Qualitätsansprüche an kreatives Schaffen
  • 9.1 Formung durch wissenschaftliche Gütekriterien
  • 9.2 Gestaltungsregeln
  • 9.3 Handwerkliche Qualitätsansprüche als Rahmen des kreativen Schaffens
  • 10. Kreativität und der Neue Geist des Kapitalismus
  • 10.1 Kreativität im Dienste verschiedener Welten
  • 10.2 Die Frage nach der guten Arbeit
  • 10.3 Kreative Arbeitsformen im Kontext einer Kreativen Wirtschaft
  • 11. Fazit – Alternative Lesarten
  • Bibliographie

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