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Zur diskursiven Herstellung von Innovation

Überlegungen zur Kombination von Kognitions- und Diskursforschung

Inka Bormann, Jasmin Luthardt und Tobias Schröder

Diese Publikation zitieren

Inka Bormann, Jasmin Luthardt, Tobias Schröder, Zur diskursiven Herstellung von Innovation (2017), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 2195-867X, 2018 #01, S.160

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Oftmals finden geplante Innovationen aufgrund konflikthafter oder wenig resonanzfähiger Innovationssemantiken oder -grammatiken nur sehr schwer ihren Weg in die Praktiken von Akteuren. Der Beitrag greift diese grundsätzliche Problematik von Innovationsprozessen auf und skizziert ein perspektiven- und sequentiell-methodentriangulierendes Verfahren, bei dem Ansätze aus Kognitions- und Diskursforschung miteinander verschränkt werden. Der in diesem Beitrag präsentierte, neuartige Ansatz zielt darauf ab, die aus wissenssoziologischen Diskursanalysen gewonnenen Erkenntnisse über verschiedene Strange eines Innovationsdiskurses aus kohärenztheoretischer Sicht zu erweitern.

Schlagwörter: Soziale Innovationen, Diskursforschung, Kognitionsforschung, Triangulation, Einstellungen, Emotionen

Planned innovations often have difficulties to find their way into the addressed actors´ practices as a result of conflicts of interest or incompatible worldviews. This paper addresses this fundamental problem of innovation processes by drafting a research strategy that triangulates perspectives and methods from both discourse analysis and cognitive science. The proposed approach aims at broadening knowledge emerging from discourse analysis by systematically integrating coherence-theoretical perspectives.

Keywords: social innovation, discourse research, cognitive science, triangulation, attitudes, emotions

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