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"Scheherazade" - eine Kriseneinrichtung speziell für volljährige Frauen

H. Yilmaz, L. Polster, S. Wecker und A. Breitfeld

Diese Publikation zitieren

H. Yilmaz, L. Polster, S. Wecker, A. Breitfeld, "Scheherazade" - eine Kriseneinrichtung speziell für volljährige Frauen (2017), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2018 #01, S.31

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Schutz- und Kriseneinrichtung Scheherazade besteht seit 2012 und ist ein Projekt der ökumenischen gemeinnützigen GmbH STOP dem Frauenhandel. Diese betreibt ebenfalls die Beratungsstellen Jadwiga für Opfer von Frauenhandel und Zwangsprostitution. In der Beratungsarbeit von Jadwiga wurde etwa ab dem Jahr 2008 deutlich, dass Zwangsheirat und Gewalt im Namen der Ehre auch in Bayern als Probleme vorhanden sind und der Beratungsbedarf gerade für junge volljährige Frauen zunahm. Im Zuge dessen tauchte auch immer wieder die Frage nach einer schnellen und sicheren Unterbringung der stark bedrohten Frauen auf. Jugendämter erklärten sich häufig für nicht mehr zuständig beziehungsweise war und ist mit einem zeitaufwendigen bürokratischen Verfahren zu rechnen. In dieser akuten Notsituation benötigen Betroffene aber sehr persönliche, intensive und unbürokratische Soforthilfe, in der Regel auch eine schnelle Unterbringung in einer Schutzwohnung, die es für diese Zielgruppe in Bayern damals noch nicht gab. In einem mehrjährigen Prozess wurde das Projekt schließlich bewilligt.

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