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Zur Philosophie des Gesellschaftsbegriffs

Studien über eine undurchsichtige Kategorie

Jürgen Ritsert

Diese Publikation zitieren

Jürgen Ritsert, Zur Philosophie des Gesellschaftsbegriffs (2017), Beltz Verlagsgruppe, 69 469 Weinheim, ISBN: 9783779947653

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

„Gesellschaft“ stellt einen Grundbegriff der Wissenschaft von der Gesellschaft dar, den man mit Recht als unergründlich bezeichnen kann. Diese Unübersichtlichkeit hat entscheidend damit zu tun, dass der Gesellschaftsbegriff auf ganz verschiedenen Abstraktionsniveaus verwendet, von kontroversen Sozialontologien und philosophischen Traditionen getragen, von gegenläufigen Metaphern geprägt sowie von teilweise gegensätzlichen Logiken der Sozialwissenschaften durchzogen wird. Über diese kontroversen Zusammenhänge informiert das vorliegende Buch.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Vorwort der Reihen-Herausgeber: Jürgen Ritserts Programm kritischer Gesellschaftstheorie
  • Inhaltsverzeichnis
  • Fazit
  • Kapitel 1: Über Konstitutionsprinzipien der Gesellschaft
  • 1.1 Constituere
  • 1.2 Der Tausch als Principium Synthesis
  • 1.3 Objektive Konstitution: Systemprobleme und die Gattungsinteressen menschlicher Vergesellschaftung überhaupt
  • 1.4 Subjektive Konstitution: Soziale Integration durch Ideen und Werte
  • 1.5 Über die soziale Konstruktion gesellschaftlicher Lebenswelten
  • 1.6 Drei Stellungen des Gedankens zur Objektivität
  • 1.7 Drei Stellungen des Gedankens zur gesellschaftlichen Objektivität
  • Kapitel 2: Der Gesellschaftsbegriff im porphyrischen Baum
  • 2.1 Arbor Porphyricus
  • 2.2 Gesellschaftstypen und Gesellschaftstypologien
  • 2.3 Gesellschaftliche Subsysteme und soziale Gebilde
  • 2.4 Gruppen
  • 2.5 Alltagswelt und gesellschaftlicher Lebensprozess
  • Kapitel 3: Sozialontologie – Vermutungen über das Sein der Gesellschaft
  • 3.1 Ontologie
  • 3.2 Soziale Tatsachen (E. Durkheim)
  • 3.3 Über die Objektivierung gesellschaftlicher Tatsachen (G. Simmel)
  • 3.4 Soziale Beziehungen als ideelle Beziehungen
  • 3.5 Institutionelle Tatsachen und materielles Substrat
  • 3.6 Subjektive und objektive soziale Daten im Kontext gesellschaftlicher Objektivität (Th. W. Adorno)
  • Kapitel 4: Gesellschaftliche Synthesis, Dynamis und Praxis – Drei Schlüsselprobleme der Gesellschaftstheorie
  • 4.1 Gesellschaftliche Synthesis
  • 4.2 Gesellschaftliche Dynamis (sozialer Wandel)
  • 4.3 Gesellschaftliche Praxis. Über die Vernunft oder Unvernunft menschlicher Aktionen
  • Kapitel 5: Naturrecht, Societas und Sozialcharakter. Über das Individuum im gesellschaftlichen Kontext
  • 5.1 Vorbemerkung zu den Perspektiven dieses Kapitels
  • 5.2 Gesellschaftstheorie als universelle praktische Philosophie
  • 5.3 Sozialcharakter, Charaktermaske und Subjektivität – einige Grundbegriffe zuvor
  • 5.4 Das Individuum im Naturzustand
  • 5.5 Das anthropologische Dilemma
  • 5.6 Kant und das Emanzipationsmodell der Subjektivität
  • Kapitel 6: Sozialcharaktere in der bürgerlichen Gesellschaft. Eine selektive Parade
  • 6.1 Der intelligible Charakter des Ich und der empirische Charakter innerer Vergesellschaftung (Sozialcharakter)
  • 6.2 Nichts als ein empirischer Charakter – über das Subsumtionsmodell der Subjektivität
  • 6.3 Über Sozialcharaktere im historischen Kontext
  • Literatur

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