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Qualitätskriterien in der Inhaltsanalyse

Diese Publikation zitieren

Katharina Sommer(Hg.), Martin Wettstein(Hg.), Werner Wirth(Hg.), Jörg Matthes(Hg.), Qualitätskriterien in der Inhaltsanalyse (2015), Herbert von Halem, Köln, ISBN: 9783869621517

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Die Inhaltsanalyse ist für die Kommunikationswissenschaft die genuine Erhebungsmethode. Nur inhaltsanalytisch lassen sich Medieninhalte empirisch erfassen und analysieren und nur inhaltsanalytisch kann demnach eine Antwort auf die Frage gefunden werden, mit welchen Inhalten der Rezipient, von denen er potenziell beeinflusst wird, überhaupt in Kontakt kommt. Mit der Anwendung und stetigen Weiterentwicklung der Inhaltsanalyse ergibt sich für die Kommunikationswissenschaft die Möglichkeit, sich im Vergleich mit anderen sozialwissenschaftlichen Disziplinen ein Kompetenzfeld im Bereich der Erhebungsmethoden zu sichern.

Dabei ist die Sicherung und Förderung der Qualität von Inhaltsanalysen und die Weiterentwicklung von standardisierten Qualitätskriterien von zentraler Bedeutung. Dieser Band widmet sich der Frage, welche Möglichkeiten es gibt, die Qualität inhaltsanalytischer Studien systematisch zu fördern und zu dokumentieren. Die Beiträge diskutieren Fragen der (eingeschränkten) Validität und Reliabilität bei der Codierung, sie beschäftigen sich mit der Auswirkung von Messfehlern für die inhaltsanalytischen Ergebnisse und den Anforderungen von Verknüpfungen inhaltsanalytischer Daten mit Befragungsdaten. Ein weiterer Schwerpunkt des Bandes liegt auf dem Umgang mit den (menschlichen) Codierern während des Codierprozesses, der Bedeutung von Motivation und Persönlichkeitsmerkmalen während der Codierung und den Konsequenzen von ›Codierer-Effekten‹ für die Qualität der Inhaltsanalyse.

Beschreibung

Werner Wirth, Prof. Dr., ist seit 2003 Ordinarius am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) und leitet dort die Abteilung Medienpsychologie und Medienwirkungen. Katharina Sommer, M.A., geboren 1981ist seit 2010 wissenschaftliche Assistentin an der Universität Zürich im Bereich der Medienpsychologie und Medienwirkung am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ). Martin Wettstein, lic. Phil., ist derzeit wissenschaftlicher Assistent in der Abteilung Medienpsychologie und -Effekte am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung (IPMZ) der Universität Zürich. Jörg Matthes, Univ.-Prof. Dr. phil., Dipl.-Psych., ist seit Oktober 2011 Professor für Werbeforschung und Leiter der Abteilung Advertising and Media Effects (AdMe) an der Universität Wien.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • Buchtitel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Qualitätskriterien in der Inhaltsanalyse. Ein Vorwort
  • Werner Früh / Hannah Früh
  • Empirische Methoden in den Sozialwissenschaften und die Rolle der Inhaltsanalyse. Eine Analyse deutscher und internationaler Fachzeitschriften 2000 bis 2009
  • Martin Degen
  • Codierer-Effekte in Inhaltsanalysen – ein vernachlässigtes Forschungsfeld
  • Werner Wirth / Martin Wettstein / Rinaldo Kühne / Katrin Reichel
  • Theorie und Empirie des Codierens: Personelle und situative Einflussfaktoren auf Qualität und Quantität des Codierens bei der Inhaltsanalyse
  • Oliver Gruber / Melanie Magin
  • Qualitätssicherung in Inhaltsanalysen – ein empirisch fundierter Maßnahmenkatalog
  • Elke Kronewald
  • Blackbox Feldphase: Strategien für die Motivation, Effektivität und Effizienz von Codierern
  • Ines Engelmann / Michael Sülflow
  • Primacy-, Recency- oder kein Effekt? Zwei Codierexperimente zum Einfluss der Reihenfolge präsentierter Aussagentendenzen auf die Codierung von Beitragstendenzen
  • Benjamin Fretwurst
  • Reliabilität und Validität von Inhaltsanalysen. Mit Erläuterungen zur Berechnung des Reliabilitätskoeffizienten ›Lotus‹ mit SPSS
  • Michael Scharkow / Jens Vogelgesang
  • Diagnose und Korrektur von Messfehlern
  • Martin Wettstein
  • Zum Problem der Mehrfachcodierung: Sind drei wirklich genug? Eine systematische Fehleranalyse
  • Stephanie Geise / Patrick Rössler
  • Fortschritte der Bildinhaltsanalyse durch Methodenkombinationen? Das Potenzial von Sortierstudien für die Kategorienbildung zur Erfassung visueller Inhalte
  • Jörg Hagenah
  • Wie lassen sich Inhaltsanalysen mit repräsentativen Befragungsdaten verknüpfen? Quellen, Berechnungen und Analysen zur Methodenkombination
  • Autorinnen und Autoren

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