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Lebenschancen

Wohin driftet die Mittelschicht?

Steffen Mau

Diese Publikation zitieren

Steffen Mau, Lebenschancen (2012), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518780411

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

»Wie kann eine Gesellschaft, die immer mehr von Ungleichheit und Wettbewerb bestimmt ist, dem individuellen Anspruch auf Lebenschancen noch gerecht werden? Und wie kann die breite Mittelschicht für ein solches Unterfangen gewonnen werden?«
Die Mittelschicht? Das sind eigentlich (noch) die meisten von uns – doch diese Gruppe steht immer stärker unter Druck. Sie schrumpft, ist mit wachsenden Ungleichheiten konfrontiert und erlebt eine Vermarktlichung vieler Lebensbereiche. Das Vertrauen in den kollektiven Aufstieg ist passé, die Statusangst wächst. Steffen Mau bündelt pointiert Befunde und Perspektiven zur Transformation der Mitte. Und er präsentiert eine Alternative zur Ungleichverteilung von Chancen und zur allgegenwärtigen Unsicherheit: den Lebenschancenkredit, ein Polster, das wir nutzen könnten, um uns weiterzubilden, soziale Risiken abzufedern oder Zeit für Pflege und Erziehung zu gewinnen.

Beschreibung

<p>Steffen Mau, geboren 1968, ist Professor für Makrosoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. In der edition suhrkamp sind zuletzt erschienen:<em> Lebenschancen. Wohin driftet die Mittelschicht?</em> und (zusammen mit Nadine M. Schöneck als Herausgeber) <em>(Un-)Gerechte (Un-)Gleichheiten</em> (es 2684) .</p>

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. Mittelschicht: Leben in der Komfortzone
  • Mittelstand und Mittelschicht
  • Massenwohlstand und die Expansion der Mitte
  • Die gesicherte Mitte
  • Die Vermessung der Mitte
  • Die Mitte als gesellschaftlicher Entwicklungsmotor?
  • Die Stabilitätszone der Mitte
  • 2. Erschütterungen der Mitte
  • Der kurze Traum des dauerhaften Aufstiegs
  • Die Ungleichheitsschere öffnet sich
  • Die schrumpfende Mitte
  • Refeudalisierung sozialer Ungleichheit?
  • Die Vermögensgesellschaft und die Erbengeneration
  • Die Flexibilisierung der Märkte und die neue Spaltung der Mitte
  • Freiwillige Unsicherheit?
  • Ohne Netz und doppelten Boden?
  • Verunsicherungsdynamiken
  • 3. Statuspanik: Reale Gefahr oder falscher Alarm?
  • Das Sicherheitsparadox
  • Statusängste und Wohlstandssorgen
  • Deklassierungsrisiken
  • Wahrgenommene Kanäle des Aufstiegs
  • Ungleichheit und Statusstress
  • Die Abstände nach oben und der Tunnel-Effekt
  • Die Mittelschicht und das abgehängte Prekariat
  • 4. Die Mühen der Selbstbehauptung
  • Praktiken des Coping
  • Sozialpathologien unsicherer Märkte
  • Eigenverantwortung und private Vorsorge
  • Partnerwahl unter Ungewissheit
  • Lebensstau: Zwischen Beruf und Familie
  • Die Crux mit der Bildung
  • Stadtquartiere und Einkommensgrenzen
  • Mobilität und Wanderung als Statusprojekte
  • Optimierungsprobleme
  • 5. Neue Kälte in der Mitte?
  • Pegelstände der Solidarität
  • Konflikte der Solidarität
  • Entfremdungen
  • »Ansteckungsgefahren« von unten
  • Sozialangst und die Vereisung des sozialen Klimas
  • Die Selbstverteidigung der Mitte
  • Individualisierung, Privatisierung und Solidarität
  • Der Sozialstaat als Robin Hood?
  • 6. Für eine Politik der Lebenschancen
  • Ein postheroischer Sozialstaat?
  • Wachstum als Wohlstandsgarant?
  • Eine Leitidee: Lebenschancen maximieren
  • Lebenschancenpolitik - was ist das?
  • Der Lebenschancenkredit: Ein Vorschlag für die Praxis
  • Bildungschancen
  • Lebenschancen als Zeitsouveränität
  • Der Umgang mit Risiken
  • Wie, was, wer?
  • Lebenschancenkredit versus garantiertes Grundeinkommen
  • Lebenschancenkredit versus Sozialerbe
  • Zur Finanzierung des Chancenkredits
  • Für eine Gesellschaft der Lebenschancen
  • Literatur
  • Danksagung
  • Quellen und Daten
  • Inhalt

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