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Was hält die Gesellschaft zusammen?

Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft. Band 2. Herausgegeben von Wilhelm Heitmeyer

Diese Publikation zitieren

Wilhelm Heitmeyer(Hg.), Was hält die Gesellschaft zusammen? (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518755426

Getrackt seit 05/2018

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15
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Beschreibung / Abstract

Analysen zur Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland weisen auf weitreichende Desintegrationsprozesse hin. Diese werden in dem Buch »Was treibt die Gesellschaft auseinander?« (es 2004) untersucht.
»Was hält die Gesellschaft zusammen?« ist der zweite Band der Bestandsaufnahme »Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft«. Er widmet sich den Fragen nach den Integrationsmodi in der individualisierten und ethnisch-kulturell vielfältigen Gesellschaft. Die einander ergänzenden wie auch kontrovers angelegten Analysen zeigen aus theoretisch vielfältigen Perspektiven die Chance, Ressourcen und Mechanismen der ökonomischen, politischen, kulturellen und sozialen Integration.

Beschreibung

<p>Wilhelm Heitmeyer, geboren 1945, war von 1996 bis 2013 Direktor des Instituts f&uuml;r interdisziplin&auml;re Konflikt- und Gewaltforschung der Universit&auml;t Bielefeld und arbeitet dort jetzt als Forschungsprofessor. In der edition suhrkamp gab er u. a. die Reihe <em>Deutsche Zust&auml;nde </em>heraus.&nbsp;</p>

Inhaltsverzeichnis

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch und Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • Vorwort
  • Wilhelm Heitmeyer: Einleitung: Sind individualisierte und ethnisch-kulturell vielfältige Gesellschaften noch integrierbar?
  • Literatur
  • I Problematisierung und Bestandsaufnahme
  • Wilhelm Heitmeyer: Gibt es eine Radikalisierung des Integrationsproblems?
  • Richard Münch: Elemente einer Theorie der Integration moderner Gesellschaften. Eine Bestandsaufnahme
  • II Gesellschaftstheoretische Zugangsweisen
  • Armin Nassehi: Inklusion, Exklusion, Integration, Desintegration. Die Theorie funktionaler Differenzierung und die Desintegrationsthese
  • Michael Vester: Kapitalistische Modernisierung und gesellschaftliche (Des- )Integration. Kulturelle und soziale Ungleichheit als Problem von "Milieus" und "Eliten"
  • III Desintegrationspotentiale
  • Friedhelm Hengsbach: Der Gesellschaftsvertrag der Nachkriegszeit ist aufgekündigt. Sozio-ökonomische Verteilungskonflikte als Ursache ethnischer Konflikte
  • Claus Leggewie: Ethnische Spaltungen in demokratischen Gesellschaften
  • Sighard Neckel: Die ethnische Konkurrenz um das Gleiche. Erfahrungen aus den USA
  • IV Integrationsmodi und Bewältigungsmuster
  • Heiner Keupp: Die Suche nach Gemeinschaft zwischen Stammesdenken und kommunitärer Individualität
  • Thomas Meyer: Solidarität und kulturelle Differenz. Erinnerung an eine vertraute Erfahrung
  • Hans-Georg Soeffner: "Auf dem Rücken eines Tigers". Über die Hoffnung, Kollektivrituale als Ordnungsmächte in interkulturellen Gesellschaften kultivieren zu können
  • Gertrud Nunner-Winkler: Zurück zu Durkheim? Geteilte Werte als Basis gesellschaftlichen Zusammenhalts
  • Ulrich Sarcinelli: Politische Kommunikation und multikulturelle Gesellschaft. Kann die öffentliche Kommunikation die Konfliktlatenz begrenzen?
  • Helmut Dubiel: Unversöhnlichkeit und Demokratie (Für Albert O. Hirschman)
  • V Schlußbetrachtung
  • Uwe Sander/Wilhelm Heitmeyer: Was leisten Integrationsmodi? Eine vergleichende Analyse unter konflikttheoretischen Gesichtspunkten
  • Die Autorin und die Autoren

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