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Diskriminierungserfahrungen von Mädchen* in Schulen intersektional betrachtet

Sandra Bau

Diese Publikation zitieren

Sandra Bau, Diskriminierungserfahrungen von Mädchen* in Schulen intersektional betrachtet (2017), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2017 #03, S.128

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Schule ist ein selektierendes Zwangssystem, welches großen Einfluss auf die späteren Biographien der Kinder* und Jugendlichen* hat. Zwar ermöglicht Schule den Zugang zur Bildung für alle, vergisst jedoch, dass zum einen nicht für jedes Kind*/jeden Jugendlichen* Schule als Lernort passend ist und zum anderen verdeckt es die ausschließende Struktur, die Schule nun mal als Ausschnitt der Gesellschaft hat. Tägliche Diskriminierungs- und somit Ausschlusserfahrungen können als Platzanweiser verstanden werden. Öffentliche Diskurse über Mädchen* als Bildungsgewinnerinnen* erschweren das Sichtbarmachen von Diskriminierungserfahrungen eben solcher "Alphamädchen*". Der Beitrag beschäftigt sich mit Diskriminierungserfahrungen von Mädchen* am Ort Schule, nicht nur bezogen auf die Benachteiligungen bezüglich der Genderidentität sondern weiterer sozialer Kategorien. Der Artikel ist aus der Perspektive der Jugendhilfe an Schule geschrieben und basiert auf Erfahrungen, die mir entweder von Mädchen* berichtet wurden oder ich selbst als Akteurin in Schule erlebt habe. Als feministische Mädchen*arbeiterin verfolge ich einen parteilichen Ansatz und solidarisiere mich daher mit dem Unbehagen aber auch mit der Wut der Mädchen* am Ort Schule.

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