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Geschlechtersensible Medienpädagogik auf Youtube: Zwischen feministischem Empowerment und reaktionären Fallstricken

Maike Groen

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Maike Groen, Geschlechtersensible Medienpädagogik auf Youtube: Zwischen feministischem Empowerment und reaktionären Fallstricken (2017), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 1438-5295, 2017 #02, S.81

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Beschreibung / Abstract

Digitale Medien werden für Jugendliche immer wichtiger und nehmen eine zentrale Stellung im Sozialisationsprozess ein. Eine besonders attraktive Plattform für Jugendliche ist YouTube: In der neuesten JIM-Studie ist die Videoplattform mit deutlichem Abstand für fast zwei Drittel der 12-19jährigen das beliebteste Internetangebot (mpfs 2016, 29). 86 % von ihnen nutzen YouTube mindestens mehrmals pro Woche, 56 % sogar täglich. 26 % der Mädchen und 39 % der Jungen finden Gefallen an der Kategorie "Comedylustige Videos von YouTubern" (ebd., 38f). YouTube ist eine nutzungsfreundliche Plattform, die Jugendliche sich relativ kontrollfrei aneignen können. Es hätte die Möglichkeit Geschlechtergrenzen zu hinterfragen, aus der heteronormativ anerzogenen Zweigeschlechtlichkeit auszubrechen und entgegen der traditionellen Medien nicht einem Schema zu folgen, sondern Mädchen und Jungen zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen. Dies ist leider nicht der Fall, wie Nicola Döring in ihrer geschlechterkritischen Untersuchung über YouTube auf verschiedenen Ebenen (u. a. Produktion, Rezeption und Inhalte) herausgearbeitet hat (Döring 2015).

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