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Wie schneiden Schülerinnen und Schüler an Förderschulen bei PISA ab?

Analysen aus der PISA 2012-Zusatzerhebung zu Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf

Manfred Prenzel, Katharina Müller, Christine Sälzer, Jörg-Henrik Heine und Markus Gebhardt

Diese Publikation zitieren

Manfred Prenzel, Katharina Müller, Christine Sälzer, Jörg-Henrik Heine, Markus Gebhardt, Wie schneiden Schülerinnen und Schüler an Förderschulen bei PISA ab? (2017), Beltz Juventa, 69469 Weinheim, ISSN: 0340-4099, 2017 #02, S.175

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

In Deutschland liegen bislang nur wenige Befunde zum Kompetenzniveau von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf vor. Insbesondere der bundesweite Kompetenzvergleich zwischen den an Förderschulen und den an den übrigen allgemeinbildenden Sekundarschulen unterrichteten Schülerinnen und Schülern steht aus. In diesem Beitrag werden im Rahmen einer nationalen Zusatzerhebung zu PISA 2012 die Kompetenzen der an Förderschulen unterrichteten Fünfzehnjährigen mit Förderbedarf im Vergleich zu Fünfzehnjährigen ohne sonderpädagogischen Förderbedarf, die an den übrigen allgemeinbildenden Sekundarschularten unterrichtet werden, untersucht. Die Analysen beziehen sich auf die in PISA erfassten Domänen Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen und behandeln im Rahmen der schulartspezifischen Vergleiche auch die Frage, inwieweit bei der Gegenüberstellung von Schülerinnen und Schülern mit und ohne Förderbedarf von einer reliablen und vergleichbaren Messung ausgegangen werden kann. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass - unter Berücksichtigung designbedingter Limitationen der Studie - das Kompetenzniveau der untersuchten Schülerinnen und Schüler an Förderschulen im Vergleich zu den Schülerinnen und Schülern anderer Schularten insgesamt als niedrig einzustufen ist. Schlüsselwörter: PISA, Kompetenzen, sonderpädagogischer Förderbedarf, Förderschulen



There are only few studies in Germany comparing the performance levels of students with special educational needs with those of students without special needs on a nationwide level. Studies taking different types of schooling into account are especially rare. As part of a national oversampling study in PISA 2012, the present investigation examines the performance levels of fifteen-year-old students with special educational needs taught in special needs schools and those of fifteen-year-old students without special needs taught in regular schools of general education. Following the PISA Main Study, students´ reading, mathematics and science literacy was assessed accompanied by the question whether valid and reliable measurements within the group of students with special needs can be assumed. With regard to design-related limitations, the results show, as expected, that in all three domains the performance levels of students with special needs are considerably lower than those of students without special needs in other types of schooling. Keywords: PISA, Student Performance, Special Educational Needs, Special Schools

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