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Kurzwortbildung im Deutschen und Schwedischen

Eine kontrastive Untersuchung phonologischer und grammatischer Aspekte

Barbara Lux

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Barbara Lux, Kurzwortbildung im Deutschen und Schwedischen (2016), Narr Francke Attempto, 72070 Tübingen, ISBN: 9783823379997

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Beschreibung

Dieser Band behandelt vergleichend das Phänomen der Kurzwortbildung im Deutschen und im Schwedischen. Auf der Grundlage von selbst erstellten Korpora werden phonologische Aspekte wie Silbenzahl und Silbenstruktur der Belege sowie die Pluralbildung substantivischer Kurzwörter analysiert. Dabei zeigt sich, dass das Deutsche und das Schwedische Kurzwörter und andere Wortschatzeinheiten an der Peripherie des Lexikons wie etwa Fremdwörter sehr unterschiedlich behandeln. Während das Deutsche verschiedene Wortschatzbereiche recht stark isoliert, hat das Schwedische eher integrative Züge.
Neben konkreten Erkenntnissen über das phonologische und grammatische Verhalten von Kurzwörtern in den Untersuchungssprachen macht diese Arbeit deutlich, dass zwischen dem Deutschen und dem Schwedischen tiefgreifende Unterschiede in der Behandlung der Peripherie des Wortschatzes bestehen. Damit sind die Ergebnisse nicht nur für die Kurzwortforschung, sondern auch für die Lexik des Deutschen und des Schwedischen im Allgemeinen interessant.

Open Access Angabe

Dieser Band behandelt vergleichend das Phänomen der Kurzwortbildung im Deutschen und im Schwedischen. Auf der Grundlage von selbst erstellten Korpora werden phonologische Aspekte wie Silbenzahl und Silbenstruktur der Belege sowie die Pluralbildung substantivischer Kurzwörter analysiert. Dabei zeigt sich, dass das Deutsche und das Schwedische Kurzwörter und andere Wortschatzeinheiten an der Peripherie des Lexikons wie etwa Fremdwörter sehr unterschiedlich behandeln. Während das Deutsche verschiedene Wortschatzbereiche recht stark isoliert, hat das Schwedische eher integrative Züge. Neben konkreten Erkenntnissen über das phonologische und grammatische Verhalten von Kurzwörtern in den Untersuchungssprachen macht diese Arbeit deutlich, dass zwischen dem Deutschen und dem Schwedischen tiefgreifende Unterschiede in der Behandlung der Peripherie des Wortschatzes bestehen. Damit sind die Ergebnisse nicht nur für die Kurzwortforschung, sondern auch für die Lexik des Deutschen und des Schwedischen im Allgemeinen interessant.

Beschreibung

Dr. Barbara Lux studierte an der Eberhard Karls Universität Tübingen Skandinavistik, Linguistik des Englischen und Linguistik des Deutschen und promovierte im Fach Linguistik des Deutschen.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort
  • 1. Einleitung
  • 2. Gegenstand der Untersuchung
  • 2.1 Darstellung und Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands
  • 2.2 Typologie deutscher und schwedischer Kurzwörter
  • 2.3 Abgrenzung des Phänomens
  • 2.4 Literaturüberblick
  • 3. Vorgehensweise und erste Ergebnisse
  • 3.1 Zeitungskorpora
  • 3.2 Wörterbuchkorpora
  • 4. Phonologische Eigenschaften von Kurzwörtern
  • 4.1 Silbenzahl
  • 4.2 Silbenstruktur
  • 4.3 Vergleich der silbischen Eigenschaften deutscher und schwedischer Kurzwörter
  • 4.4 Weitere Aspekte
  • 5. Die Pluralbildung von Kurzwörtern
  • 5.1 Die Pluralbildung deutscher Kurzwörter
  • 5.2 Die Pluralbildung schwedischer Kurzwörter
  • 5.3 Vergleich der Pluralbildung deutscher und schwedischer Kurzwörter
  • 6. Diskussion einzelsprachlicher Unterschiede
  • 6.1 Phonologische Unterschiede
  • 6.2 Grammatische Unterschiede
  • 6.3 Orthographische Unterschiede
  • 6.4 Die Integration weiterer peripherer Wortschatzeinheiten
  • 7. Fazit und Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Verzeichnis der Symbole und Abkürzungen
  • Anhang
  • Anhang 1: Deutsches Zeitungskorpus (Süddeutsche Zeitung)
  • Anhang 2: Deutsches Wörterbuchkorpus (Rechtschreib-Duden)
  • Anhang 3: Schwedisches Zeitungskorpus (Dagens Nyheter)
  • Anhang 4: Schwedisches Wörterbuchkorpus (Svenska Akademiens Ordlista)

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