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Sozialgeschichte - interkulturell: Übersetzen ins Französische

Fritz Nies

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Fritz Nies, Sozialgeschichte - interkulturell: Übersetzen ins Französische (2016), Narr Francke Attempto, 72070 Tübingen, ISBN: 9783823390909

Beschreibung

Das gehäufte Zusammentreffen von Kulturen (via ökonomische Globalisierung, neue Verkehrs- und Kommunikationsmittel) hat die Forschungslandschaft verändert. Kultureller Austausch rückt ins Zentrum. Doch Analysen sind meist auf die Jetztzeit fixiert. Das reizt dazu, solche Prozesse als Globalisierungsfolgen zu sehen. Bezüge zwischen sozialem Ort, Weltbild und Lebenspraxis sind bekannt. Hier sollen sie indes nicht in einem homogen gedachten Kulturraum, sondern im interkulturellen Wechselspiel freigelegt werden. Als Beispiel dienen eine herausragende Mittlerrolle und die Zielsprache Französisch. Sie lassen erkennen, wie hilfreich eine Sozialgeschichte des Übersetzens für das Verstehen interkultureller Vorgänge wäre. Nacheinander werden diverse Merkmale dominant gesetzt: Ort im Ständestaat, Konfession, Bildungsgang, Berufspraxis, Projektgemeinschaft, Geschlecht, Mobilität. Dabei rücken auch unerwartete Übersetzertypen ins Blickfeld, ihre Einbindung in oder Lösung aus Bedingtheiten, ihre Kurz- oder Langlebigkeit. Jedem Typus entsprechen Verhaltensmuster: im Hinblick auf Theorie und Praxis der Vermittlung, ideologische Hintergründe, Wahl von Ausgangssprachen und Werken, Vorlieben für Themenfelder oder Genres, Aktualität der Vorlagen, Übertragungstreue.

Open Access Angabe

Das gehäufte Zusammentreffen von Kulturen hat den Forschungsraum verändert. Der Austausch rückt ins Zentrum. Bekannt sind Bezüge zwischen sozialem Ort, Weltbild und Lebenspraxis. Hier sollen sie indes nicht in einem homogenen Raum, sondern im interkulturellen Wechselspiel aufgezeigt werden. Eine zentrale Mittlerrolle und die Zielsprache Französisch dienen als Beispiele. Sie zeigen den Nutzen einer Sozialgeschichte des Übersetzens für das Verstehen interkultureller Vorgänge. Dominant gesetzt werden diverse soziale Merkmale. Dabei kommen unvermutete Übersetzertypen ins Blickfeld. Jedem Typus entsprechen Verhaltensmuster: im Hinblick auf Theorie und Praxis der Vermittlung, Wahl von Sprachen und Werken, Vorlieben für Themenfelder oder Genres, Aktualität der Vorlagen, Übertragungstreue.

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhaltsverzeichnis
  • 1 Zum Einstieg
  • 2 Frustrierter Feudaladel, belesene Legisten
  • 3 Martialische Mittler
  • 4 Weiter Gesichtskreis: Juristen
  • 5 Gehemmte Sekretäre?
  • 6 Kurzgeschlossen: Journalisten
  • 7 Enzyklopädisten und Revolutionäre
  • 8 Hauslehrer und Erzieher
  • 9 Buchhersteller, Buchhändler
  • 10 Entlastete Damen
  • 11 Immigranten und Emigranten
  • 12 Stolze Mehrzweck-Rhetoriker
  • 13 Fazit und Ausblick
  • Bibliographischer Hinweis auf eigene Vorarbeiten
  • 14 Index erwähnter Übersetzer ins Französische

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