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Sprachenunterricht im Kontext gesellschaftlicher und politischer Ereignisse

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Friederike Klippel(Hg.), Ulrike Eder(Hg.), Sprachenunterricht im Kontext gesellschaftlicher und politischer Ereignisse (2017), Waxmann Verlag, 48159 Münster, ISBN: 9783830984832

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Beschreibung

Welche Sprachen zu einer Zeit gelernt und unterrichtet werden, hängt eng mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen. Die Beiträge des Sammelbandes zeigen an zahlreichen Beispielen, die zeitlich von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert und geographisch von Georgien über Osteuropa und den deutschsprachigen Raum bis in die USA reichen, wie Sprachenwahl und auch die Gestaltung von Unterricht, Lehrmaterialien und Lernsituationen im politischen Kontext verankert waren.

Inhaltsverzeichnis

  • Buchtitel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Einleitung (Friederike Klippel)
  • 1 Sprachenlernen in der Vergangenheit aus privatem und öffentlichem Interesse
  • 2 Zu diesem Band
  • Literatur
  • Mobilität und Fremdsprachenlernen im Europa der Frühen Neuzeit (Annette Haseneder)
  • 1 Historische Rahmenbedingungen
  • 2 Exil und Migration
  • 3 Fremdsprachenlernen im England des 16. Jahrhunderts
  • 4 Englischunterricht im Exil
  • 5 Unterrichtsmaterialien für den Fremdsprachenunterricht
  • Literatur
  • Französischunterricht für Reisen, Krieg und Frieden. Der Straßburger Sprachlehrer Daniel Martin während des Dreißigjährigen Krieges (Walter Kuhfuß)
  • Institutionalisierter Fremdsprachenunterricht zwischen Aufklärung und Staatsräson. Fremdsprachenlernen im Wien der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts (Stefan Michael Newerkla)
  • 1 Einleitung
  • 2 Die Anfänge des institutionalisierten Unterrichts in lebenden Sprachen – Vom Drill in Großgruppen hin zu ausdifferenzierten Unterrichtsmaterialien
  • 3 Josef Valentin Zlobickýs Methode der Sprachvermittlung des Tschechischen als Vorbild für den Unterricht lebender Sprachen
  • 4 Schluss
  • Literatur
  • Deutsch als Zweitsprache im elementaren und sekundären Bildungsbereich Böhmens unter der Herrschaft Maria Theresias und Josephs II. (Ulrike Eder)
  • 1 War Deutsch damals in Böhmen eine Zweitsprache?
  • 2 Deutsch als Zweitsprache im elementaren Bildungswesen Böhmens
  • 3 Deutsch als Unterrichtssprache an böhmischen Gymnasien
  • Literatur
  • Deutschunterricht in Georgien – eine Retrospektive (von den Anfängen bis zur Sowjetzeit) (Marina Andrazashvili)
  • 1 Einleitung
  • 2 Die Zeitspanne von den Anfängen bis zum späten Mittelalter
  • 3 Die Zeit unter dem zaristischen Regime – Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Sowjetisierung (1805–1921)
  • 4 Anstelle einer Zusammenfassung
  • Literatur
  • Fremdsprachenpolitik und die Rolle des Deutschen als Fremdsprache in Sowjetgeorgien (Ekaterine Shaverdashvili)
  • 1 Frühsowjetische Phase
  • 2 Die 30er Reform
  • 3 Die 60er Reform
  • 4 Die 80er Reform
  • Literatur
  • Eton oder Sorbonne – Hauptsache England. Norddeutsche Englischlehrerbiographien im 19. Jahrhundert (Tim Giesler)
  • 1 Einleitung
  • 2 Englischunterricht an norddeutschen Mittelschulen
  • 3 Die Englischlehrer
  • 4 Schluss
  • Literatur
  • “Had it not been for the exchange system I believe I would never have been able to speak French.” Geschichte des internationalen Schüleraustauschs: Erste Ansätze zur systematischen Organisation um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert (Marlis Schlei
  • 1 Einleitung: Was zuvor geschah …
  • 2 Historischer Kontext
  • 3 Der internationale Schülerbriefwechsel
  • 4 Schüleraustausch: Weitere Initiativen und Entwicklungen
  • 5 Fazit
  • Literatur
  • „Wie spreche ich mit meinen Arbeitern?“ Ein ungeliebtes Erbe des Fremdsprachenunterrichts Deutsch (Camilla Badstübner‐Kizik)
  • 1 Einleitung
  • 2 Sprachliche Hierarchien
  • 3 Wirtschaftliche Hierarchien
  • 4 Johann Malchers „Deutsch‐polnischer Sprachführer“
  • 5 Lehrmaterialien für den Fremdsprachenunterricht aus postkolonialer Perspektive?
  • Literatur
  • Fremdsprachenunterricht als Vehikel für Demokratieerziehung und Völkerverständigung in der Orientierungsdebatte US‐amerikanischer Neusprachler der Nachkriegszeit. Ein Vorbild für Deutschland? (1945–1950) (Dorottya Ruisz)
  • 1 Fragestellung
  • 2 Quellenbasis
  • 3 Demokratisierung und Völkerverständigung als Ziele des Fremdsprachenunterrichts? Die Sicht amerikanischer Neusprachler
  • 4 Amerikanische Neusprachler zum Fremdsprachenunterricht im Nachkriegsdeutschland
  • 5 Der amerikanische Diskurs als Erklärungshilfe für die Art der politischen Bildung im Englischunterricht in Deutschland
  • Literatur
  • „Es versteht sich von selbst, daß ein Lesebuch die Meisterwerke der Literatur nicht verdrängen kann.“ Zum Stellenwert von Literatur im westdeutschen Französischunterricht der „langen“ 1950er Jahre (Meike Hethey)
  • 1 Ausgangsüberlegungen
  • 2 Zurück zu den Ursprüngen? Der Rückbezug zur Kulturkunde – dasAnknüpfen an Vergangenes und vorsichtige Neuorientierung vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Zweiten Weltkrieg
  • 3 Anmerkungen zur Auswahl der Lehrmaterialien und Analysekriterien
  • 4 Die Lesebücher der „langen“ 1950er Jahre
  • 5 Fazit
  • Literatur

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