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Das Denken zum Tanzen bringen

Philosophie des Wandels und der Bewegung

Rudolf zur Lippe

Diese Publikation zitieren

Rudolf zur Lippe, Das Denken zum Tanzen bringen (2014), Verlag Karl Alber, Freiburg, ISBN: 9783495860083

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Für eine neue Kunst der Aufmerksamkeit Wandel und Bewegung sind Grundphänomene - nicht nur des menschlichen Lebens -, doch erstaunlicherweise sind sie nur selten philosophisch eingehend erörtert worden. Rudolf zur Lippes "radikale Phänomenologie" widmet sich höchst verschiedenen Bewegungsformen: Die Beobachtungen reichen von Vogelschwärmen über Wolkenbilder bis hin zu Tanz und Kampfkunst. Nicht zuletzt anhand von Figuren aus anderen Kulturen gelingt es ihm zu zeigen, wie wir einen Wandel in unserem Sehen und Erleben in Gang setzen können. Selbst strenges Denken kann sich von den Gleisen der binären Formeln, der Identitätslogik, jenseits von Schluss und Dialektik bewegen

Beschreibung

Rudolf zur Lippe, Jahrgang 1937, war von 1974 an Professor für Sozialphilosophie und Ästhetik an der Universität Oldenburg. Danach lehrte er "Philosophie der Lebensformen" an der Universität Witten/Herdecke. Seit 1982 ist er Herausgeber der Zeitschrift "POIESIS - praktisch-theoretische Wege ästhetischer Selbsterziehung". Rudolf zur Lippe lebt und arbeitet als Philosoph, Ausstellungsmacher und bildender Künstler in Hude und Berlin. Seine Projekte konzipiert er im Rahmen seiner Stiftung "Forum der Kulturen". Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, darunter viel beachtete Werke wie "Am eigenen Leibe", "Entfaltung der Sinne", "Sinnenbewußtsein" und "Vom Leib zum Körper".

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Auftakt: Wandel und Bewegung
  • I. Ordnungen aus Bewegung
  • Die Mauersegler der Descalzos
  • Die Stare am Himmel über Berlin
  • Bei den Kranichen im Linumer Bruch
  • Die grauen Krähen übernehmen
  • II. Energien und Resonanzen
  • Energie
  • Individuelle Stile der Energie
  • Von den Energien zur Resonanz
  • Energie und Ekstase
  • Zwischenspiel: lila
  • III. Zwischen
  • Bewegung im Zwischen
  • Ordnungen im Zwischen
  • Das Zwischen und die Fremdheit
  • Zwischen Himmel und Erde
  • Zwischenspiel: Subjektivitäten
  • IV. Übungen
  • Wege des Übens
  • Von der Kunst des Übens zum Üben in der Kunst
  • Aikido
  • V. Sinne
  • Ein Sinnenbewusstsein für unsere Zeit
  • Pädagogik der Sinne im Zeitalter digitaler Manipulationen
  • Eine Kunst der Wahrnehmung
  • Zwischenspiel: Celeration und Erschrecken
  • VI. Tanz
  • Philosophieren als Tanz – Nietzsche
  • Die Posa – Eine lebendige Mitte als bestimmendes Prinzip
  • Zwischenspiel: Individuelles und öffentliches Leben
  • VII. Gesellschaften in Bewegung
  • Coda: Einige Gespräche und Beobachtungen
  • Über »Rhythm is it« und »den Ort des Göttlichen« von Koffi Koko
  • Felix Ruckerts »Love-Zoo« oder wie du mir, so ich Dir
  • Zum weiteren Lesen
  • Zu den Abbildungen
  • Danksagungen

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