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Liebe - Formen und Normen

Eine Kulturgeschichte und ihre Folgen

Christof Breitsameter

Beschreibung

Die Geschichte der Liebe in Antike und Mittelalter ist geprägt durch den doppelten Verdacht der Maßlosigkeit und Sündhaftigkeit. Leidenschaftliche Liebe erschien als Gefährdung sozialer Kalküle und so wurde die Ehe zur Norm der Liebe. Anders die Neuzeit: Sie betrachtet die Ehe als menschliche Einrichtung. In dieser Sicht kann die Ehe nur durch Liebe gerechtfertigt werden. Seitdem steht die Frage im Raum, was der normative Gehalt einer Liebe sein kann, die sich allein auf sich selbst gründet. Dem geht der Autor nach, indem er kulturgeschichtliche und systematische Reflexionen miteinander verbindet.

Beschreibung

Christof Breitsameter, geb. 1967, Dr. theol., Professor für Moraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Moraltheologen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Titel
  • Inhalt
  • Vorwort
  • I. Einleitung
  • II. Natur der Liebe
  • III. Kultur der Liebe (I): Soziale Vorgaben
  • 1. Transformation I
  • 2. Transformation II
  • IV. Kultur der Liebe (II): Literarische Zugaben
  • 1. Antike: Unüberbrückbare Differenzen
  • 2. Mittelalter: Gebrochene Teleologie
  • 3. Neuzeit: Liebe und Glück
  • 4. Moderne: Liebe im Zeichen von Einsamkeit und Tod
  • V. Systematische Betrachtung
  • 1. Sinnliche Liebe
  • 2. Selbstliebe
  • 3. Nächstenliebe
  • 4. Liebe: ein Gefühl?
  • 5. Reziproke Liebe
  • 6. Gottesliebe
  • Literaturverzeichnis
  • Personenregister
  • Sachregister
  • Über das Buch

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