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Das Säugetier von Gottes Gnaden

Evolution, Bewusstsein, Freiheit

Ulrich Lüke

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Ulrich Lüke, Das Säugetier von Gottes Gnaden (2016), Verlag Herder, Freiburg, ISBN: 9783451837012

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Der Autor, selbst Theologe und Biologe, führt den Leser zielsicher und verständlich zu den Brennpunkten gegenwärtiger Anthropologie. Dazu zählen die Fragen nach dem Unterschied zwischen Tier und Mensch, nach Lebensbeginn und Lebensende, nach der Freiheit des Geistes bzw. der Determination des Gehirns, nach Evolution und/oder Schöpfung und nach der Würde des Menschen. Kann man beim gegenwärtigen biologischen Kenntnisstand intellektuell redlich ein gläubiger Christ sein? Und umgekehrt: Ist es noch intellektuell redlich, den Menschen nur aus der biologischen Perspektive sehen zu wollen? In dieser Anthropologie wird nicht Glauben gegen Wissen, sondern Glauben wegen Wissen zur Sprache gebracht und dringend eine interdisziplinäre Nachdenklichkeit empfohlen.

Beschreibung

Ulrich Lüke, geb. 1951, Dr. theol., Studium der Biologie, Philosophie und Theologie in Münster und Regensburg, Priester; nach Professuren an der Katholischen Fachhochschule Freiburg und der Theologischen Fakultät in Paderborn ist er seit 2001 Professor für Systematische Theologie an der Technischen Universität Aachen.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Inhalt
  • Vorwort zur ersten und zweiten Auflage
  • Vorwort zur dritten, überarbeiteten und erweiterten Auflage
  • 0 Ouvertüre
  • 1 Problemeinführung
  • 1.1 Die Zuständigkeit der Anthropologie
  • 1.2 Zur Vorgehensweise in diesem Buch
  • 2 Der Mensch – nichts als Natur?
  • 2.1 Das Problem des Reduktionismus
  • 2.2 Zum Verhältnis von Naturwissenschaft und Theologie
  • 2.3 Zum Verhältnis von Technik und Theologie
  • 2.4 Über die naturalistische Entzauberung des Menschen
  • 2.5 Fazit
  • 3 Die Schöpfungserzählungen des Alten Testaments
  • 3.1 Zwei alternative anthropologische Deutungsfelder
  • 3.2 Konstatierung eines „Widerspruchs“
  • 3.3 Überblick über die priesterschriftliche Schöpfungserzählung (Gen 1,1 – 2,4a)
  • 3.4 Überblick über die jahwistische Urerzählung (Gen 2,4b&ga;ff.)
  • 3.5 Der Mensch als Herrscher Bild Gottes?
  • 3.6 Der Mensch als Mann und Frau Bild Gottes
  • 3.7 Anthropozentrik der biblischen Urgeschichten?
  • 3.8 Versuch einer Gesamtübersicht
  • 4 Evolution als Kreation – Kreation als Evolution
  • 4.1 Von der Kreation zur Evolution
  • 4.2 Das Problem – die Entstehung der Arten ohne Gott
  • 4.3 Der Mensch als Produkt aus Zufall und Notwendigkeit?
  • 5 Schöpfungstheologie – (k)ein Kontra zur Evolutionstheorie?
  • 5.1 Skizze der gegenwärtigen Diskurslage
  • 5.2 Der problematische Begriff: Intelligent Design
  • 5.3 Zufall – kein Beleg für Plan- und Ziellosigkeit
  • 5.4 Planlosigkeit oder vom Trend zum Plan?
  • 5.5 Evolutionstheorie als unabgeschlossene Theorie – Design mit oder ohne Designer
  • 5.6 Wider die Mär vom Widerspruch zwischen Schöpfung und Evolution
  • 5.7 Der Mensch – dennoch geplant, gewollt, geliebt?
  • 5.8 Fazit
  • 6 Der Mensch – Schöpfer seiner selbst?
  • 6.1 Leben – natürlich
  • 6.2 Leben – übernatürlich?
  • 6.3 Leben – synthetisch
  • 6.4 Fazit oder Ausblick
  • 7 Noch-Tier oder Schon-Mensch? Zum Rubikon der Hominisation
  • 7.1 Der ethologische Befund bei rezenten höheren Primaten
  • 7.2 Phylogenetische Betrachtung der Hominiden
  • 7.3 Theologische Deutung des paläoanthropologischen Befundes
  • 7.4 Beseelung im ontogenetischen Kontext
  • 7.5 Beseelung – Chiffre einer Menschenwürde von Gottes Gnaden
  • 8 Der Mensch am Anfang – der Mensch am Ende
  • 8.1 Von Anfang an Mensch! – Von welchem Anfang an?
  • 8.2 Leitsätze zum Schnittbereich von Biomedizin und Theologie
  • 8.3 Mensch bis zum Ende! – Bis zu welchem Ende?
  • 9 Freiheit des Geistes – Determination des Gehirns?
  • 9.1 Zur Freiheit determiniert – zur Determination befreit?
  • 9.2 Mehr Gehirn als Geist? Grenzen der naturalistischen Interpretation
  • 9.3 Neuro-Theologie – Gott und Religion als Kopfgeburt?
  • 10 Schuldfähigkeit und Geschöpflichkeit – zum Verhältnis zweier Existentiale
  • 10.1 Die Problemanzeige
  • 10.2 Rückblick auf die Urstandserzählungen
  • 10.3 Erbsünde oder Ur-Sünde
  • 10.4 Schuld – Merkmal des Menschlichen?
  • 11 Nachdenken nach dem Denken oder dem Denken nachdenken
  • 11.1 Die Unabgrenzbarkeit und Unvollständigkeit des Denkens
  • 11.2 Die Unabsicherbarkeit des Denkens
  • 11.3 Die Implementierung des Denkens in einen umfassenderen Denkhorizont
  • 11.4 Cogito, ergo credo
  • 12 Nachspiel – Mensch von Gottes Gnaden
  • Anmerkungen
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Literaturverzeichnis
  • Personenregister
  • Sachregister
  • Über das Buch

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