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Sozialpsychosomatik

Das vergessene Soziale in der Psychosomatischen Medizin

Diese Publikation zitieren

Elmar Brähler(Hg.), Wolfgang Herzog(Hg.), Sozialpsychosomatik (2018), Schattauer Verlag (Klett), Stuttgart, ISBN: 9783608269604

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Das vergessene Soziale in der Psychosomatischen Medizin.

Das »biopsychosoziale Modell« gilt als Fundament der modernen Psychosomatik. In Literatur und Praxis wurden jedoch bisher eher biologische und psychologische Aspekte in ihrer Wechselwirkung betrachtet. Der soziale Aspekt – die gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen psychosomatischer Störungen, die für Verlauf und Genese mindestens ebenso entscheidend sind – kam dabei zu kurz. Es war an der Zeit, eine »Sozialpsychosomatik« herauszugeben!

- Aktuell: Neueste Forschungs- und Studienergebnisse
- Interdisziplinär: Von Experten aus Medizin, Psychologie, Soziologie und Gesundheitswissenschaften
- Umfassende Themenbreite: Psychosomatische Erkrankungen aus verschiedensten Perspektiven: sozioökonomisch, interkulturell, transgenerational, im Kontext von Arbeits- und Lebensumwelt



Dieses Buch schließt diese Lücke und umfasst erstmals die ganze Bandbreite des Themas. Das renommierte Autorenteam um Elmar Brähler und Wolfgang Herzog befasst sich mit den Auswirkungen der Lebens- und Arbeitswelt auf die Gesundheit und die Erkrankungsrisiken in unserer Gesellschaft. Forschungsergebnisse zur Digitalisierung der Arbeitswelt, zu den Folgen von Stress in verschiedenen Berufs-und Ausbildungsbereichen, zu den Belastungen des Älterwerdens und der Arbeitslosigkeit sowie zur Adipositas im kulturellen Kontext werden vorgestellt und kommentiert. Der zunehmend wichtige Aspekt der psychischen Gesundheit von Migranten beleuchtet das Thema Sozialpsychosomatik noch aus einer weiteren, interkulturellen Perspektive.

Das Buch bietet hochaktuelles, aber bislang zu wenig rezipiertes Wissen aus Forschung und Praxis für ärztliche und psychologische Psychotherapeuten, Psychiater, Psychosomatiker, Psychologen, Gesundheitswissenschaftler und Medizinsoziologen.

Dieses Buch richtet sich an:
Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten
- Psychiater
- Psychosomatiker
- Psychologen
- Gesundheitswissenschaftler
- Sozialmediziner und Medizinsoziologen

Kritik

»Die Themenauswahl ist relevant und aktuell für die gesellschaftlichen und gesundheitspolitischen Herausforderungen in Deutschland und Europa«
Matthias Elzer, Mabuse, Januar/Februar 2019

Beschreibung

Prof. Dr. rer. biol. hum. Elmar Brähler, seit 1994 Leitung der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie an der Universität Leipzig. Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe (DGPFG). Seit 2011 Mitglied des Rates für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD).

Prof. Dr. Wolfgang Herzog, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie und Innere Medizin, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik der Universität Heidelberg, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Psychosoziale Medizin Heidelberg. Sprecher der ständigen Konferenz der Leitenden Hochschullehrer für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie.

Beschreibung

Das vergessene Soziale in der Psychosomatischen Medizin.

Das »biopsychosoziale Modell« gilt als Fundament der modernen Psychosomatik. In Literatur und Praxis wurden jedoch bisher eher biologische und psychologische Aspekte in ihrer Wechselwirkung betrachtet. Der soziale Aspekt – die gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen psychosomatischer Störungen, die für Verlauf und Genese mindestens ebenso entscheidend sind – kam dabei zu kurz. Es war an der Zeit, eine »Sozialpsychosomatik« herauszugeben!

- Aktuell: Neueste Forschungs- und Studienergebnisse
- Interdisziplinär: Von Experten aus Medizin, Psychologie, Soziologie und Gesundheitswissenschaften
- Umfassende Themenbreite: Psychosomatische Erkrankungen aus verschiedensten Perspektiven: sozioökonomisch, interkulturell, transgenerational, im Kontext von Arbeits- und Lebensumwelt

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • I Sozioökonomische Perspektive
  • 1 Krankheit per Gesetz? Hartz IV und Gesundheit
  • 2 Wohnungslosigkeit in Deutschland
  • 3 Gesundheitsförderung bei sozial benachteiligten Kindern und Familien
  • II Arbeitsumwelt
  • 4 Arbeitswelt und psychosomatische Krankheiten
  • 5 Digitalisierung der Arbeitswelt – Arbeit 4.0 und die Folgen für die psychosomatische Gesundheit
  • 6 Psychotherapeuten als gesellschaftspolitische Akteure: den Sinn für das Mögliche erweitern
  • 7 Stress bei Medizinstudenten
  • 8 Betriebliche Gesundheitsförderung
  • 9 Erwerbstätigkeit – Arbeitslosigkeit – Gesundheit
  • 10 Älter werden im Pflegeberuf
  • III Lebensumwelt
  • 11 Internetnutzung und Gesundheit
  • 12 Warum die Demenz medikalisiert wird
  • IV Interkulturelle Perspektive
  • 13 Adipositas im kulturellen Kontext
  • 14 Psychische Gesundheit bei Migranten
  • 15 Die Kulturabhängigkeit der Ausprägungsformen der Hysterie
  • 16 Psychosoziale Unterstützung von Flüchtlingen mit Traumafolgestörungen
  • 17 Soziale Ungleichheit und depressive Symptome in Europa – Ergebnisse des European Social Survey
  • V Transgenerationale Perspektive – Kinder und Jugendliche
  • 18 Transgenerationale Übertragung traumatischer Erfahrungen
  • 19 Weitergabe von traumabezogenen Erfahrungen im intergenerationellen Dialog
  • 20 Psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Lage
  • 21 Sozioökonomischer Status und weitere umweltbezogene Risikofaktoren
  • 22 Neue Morbidität und Zeitgeist
  • Sachverzeichnis
  • Die Autoren

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