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Kant über Freiheit als Autonomie

Gerold Prauss

Diese Publikation zitieren

Gerold Prauss, Kant über Freiheit als Autonomie (2016), Vittorio Klostermann, Frankfurt am Main, ISBN: 9783465142966

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Gerold Prauss versucht, die Ansätze Kants zu einer allgemeinen Handlungstheorie zu Ende zu denken. Er tut dies im Zuge einer umfassenden Rekonstruktion seiner Praktischen und Theoretischen Philosophie und damit auch der theoretischen und praktischen Vernunft als einer unlösbaren Einheit. Prauss gelingt es zu zeigen: Mit Kant lässt sich dafür argumentieren, dass es nicht allein Natur mit ihrer heteronomen Notwendigkeit, sondern eben deshalb auch noch so etwas wie theoretische und praktische Freiheit als Autonomie geben muss. Als solche aber ist Subjektivität dann so weit zu rekonstruieren, dass als Gegenmöglichkeit zu Theorie und Praxis auch Ästhetik noch verständlich wird. Weil Kant diese Dimension von Subjektivität nicht mehr voll zu entfalten vermochte, ist sie der Philosophie nach ihm verloren gegangen und bis heute nicht wiedergewonnen.

"In einer Zeit, in der das Denken in deutscher Sprache vielleicht aus Ehrfurcht vor Kants Maxime des Selbstdenkens der historischen Forschung zuneigt, verschafft uns Prauss die Genugtuung, dass sich historische Forschung und Selbstdenken mit grossem Gewinn vereinigen lassen." Wilhelm Vossenkuhl, Neue Zürcher Zeitung

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Impressum
  • Vorwort
  • Inhalt
  • Einleitung
  • A. Das Heteronomie-Problem
  • § 1. Freiheit und Natur
  • § 2. Die Zweideutigkeit des Glückseligkeitsstrebens
  • § 3. Eine Auseinandersetzung zwischen Neuzeit und Antike
  • § 4. Das Problem der Heteronomie als Fall von Autonomie
  • B. Das Autonomie-Problem
  • § 5. Das Moralgesetz als ein "Faktum der reinen Vernunft"
  • § 6. Das Problem des nichtmoralischen Handelns
  • § 7. Die Theorie des "radikal Bösen" als scheiternder Lösungsversuch
  • § 8. Das Problem der Einheit theoretischer und praktischer Vernunft
  • C. Autonomie als praktische und theoretische
  • I. Kants Unentschiedenheit bezüglich Subjektivität als Spontaneität
  • § 9. Das fundamentale Problem eines praktischen Selbstverhältnisses
  • § 10. Subjektivität als "eigener Wille" und "Zweck an sich selbst"
  • §11. Transzendentalphilosophie als Theoretische und Praktische Philosophie
  • II. Kants verspätete Entscheidung für die Subjektivität als Intentionalität
  • § 12. Die Lehre der "KdrV" im Licht der Teleologie der "KdU"
  • § 13. Die Intentionalität auch theoretischer Spontaneität
  • § 14. Freiheit und Natur als Einheit von Intentionalität als Praktizität
  • § 15. Der Unterschied von Theorie und Praxis als Praktizität
  • § 16. Praktizität als Einheit theoretischer und praktischer Vernunft
  • D. Autonomie zu äußerster Freiheit
  • I. Die Auseinandersetzung zwischen Kant und Schiller
  • § 17. Das Problem einer "Neigung zur Pflicht"
  • § 18. Die Möglichkeit verdienstlichen Handelns
  • II. Kants Theorie der ästhetischen Einstellung
  • § 19. Die sogenannte "Theorie" als undurchschaute Ästhetik
  • § 20. Ästhetische Freiheit der Subjektivität als Gegenmöglichkeit zu ihrer Praktizität
  • § 21. Historische und systematische Folgen
  • Verzeichnis der Abkürzungen
  • Namenregister
  • Sachregister

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