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Die Lehren der Philosophie

Eine Kritik

Michael Hampe

Diese Publikation zitieren

Michael Hampe, Die Lehren der Philosophie (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518750728

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Was will die Philosophie? Michael Hampe stellt fest: Sie will belehren und erziehen. Zu diesem Zweck stellt sie Behauptungen auf. Doch was ist das eigentlich für ein Vorhaben – andere belehren? Und hat nicht schon Sokrates dieses Projekt in Frage gestellt? Hampe untersucht das komplizierte Verhältnis von Philosophie, Erziehung und Erzählung und entwickelt eine sokratisch inspirierte Kritik philosophischer Lehren. Die Lehren der Philosophie, nun erweitert um kritische Kommentare renommierter Philosophinnen und Philosophen sowie eine Replik des Autors, ist Einführung, Kritik und Utopie in einem. Es zeigt, wie und warum die Philosophie zu dem geworden ist, was sie heute ist: ein zahnloser Tiger im Dschungel der Welt. Und was sie (wieder) sein könnte: ein besonderer Ort des Nachdenkens über das menschliche Leben.

Beschreibung

<p>Michael Hampe, geboren 1961, studierte Philosophie in Cambridge und Heidelberg sowie Biologie in Heidelberg. Danach lehrte er in Dublin, Kassel und Bamberg und ist seit 2003 Professor f&uuml;r Philosophie an der ETH Z&uuml;rich sowie Mitglied am dortigen Zentrum Geschichte des Wissens (ZGW).</p>

Inhaltsverzeichnis

  • [ Cover ]
  • [ Informationen zum Buch / zum Autor ]
  • [ Titel ]
  • [ Impressum ]
  • Inhalt
  • Vorwort zur Taschenbuchausgabe
  • Widmung
  • Motto
  • 1 Behaupten, Erzählen, Erziehen
  • Erziehen mit neuen Begriffen
  • Die Suche nach Konkretion
  • Metaphysiken
  • Spieltheorie statt Postmoderne
  • 2 Maieutische und akademische Philosophie
  • Lehren und reflektierend tätig sein
  • Die Philosophie und die Akademie
  • Weltbilder und Lebenslehren
  • Experimente mit Begriffen
  • Fortschritt
  • Das Leben, die Werke und nochmals Sokrates
  • Kritik des Werks
  • Die Figur Sokrates
  • Ausblick
  • 3 Leben, Subjektivität, Anpassung
  • Verbindungen herstellen
  • Verbindungen herstellen durch Zeichen
  • Kultivierung und Erziehung
  • Mathematik als Exemplum der Rationalität
  • Spinoza und Wittgenstein
  • Intuition und Urteilskraft
  • Vermögen und kontingente Zeichenzusammenhänge
  • 4 Das Leben behauptender Wesen, sprachliche Dissidenz
  • Probleme mit dem Holismus
  • Dissens
  • Neue Begriffe
  • Lebenserfahrung
  • 5 Die gewöhnliche Sprache, Theorien und Erklärungen
  • Sprachen als theorieartige Ganzheiten
  • Bildungserlebnisse
  • Bedeutungsvielfalt
  • Die Relevanz der Unterscheidung zwischen der Wissenschaft und dem Gewöhnlichen
  • James, Tarski und der Begriff der Theorie
  • 6 Das Gewöhnliche und seine Wahrheit
  • Formen des Lebens und Theoriengeladenheit der Beobachtung
  • Intervention durch Zeichenhandeln und Weltbegriffe
  • Empirische Semantik
  • Normen und Empirie
  • Obskuranten und Spekulanten
  • Zwischenbilanz
  • 7 Expertokratie und die Erziehung von Einzelwesen
  • Eigene Gedanken oder Information
  • Eine Welt von Einzelwesen
  • Ressourcen und personale Begegnungen
  • Leben und Bildung
  • 8 Freiheit, Notwendigkeit, Kreativität
  • Die große Gemeinschaft
  • Die Wirklichkeit der einzelnen und das Glück
  • Kreativität als letzte Kategorie
  • Rhythmen der Bildung
  • 9 Auf die Welt reagieren
  • Freiheit und Reaktionsfähigkeit
  • Distanzierungen und Erfahrungen der Widersprüchlichkeit
  • Die gefangene Einbildungskraft
  • Geschichtlichkeit der menschlichen Beziehungen
  • Selbstreflexion
  • Rückblick
  • 10 Von Behauptungen und Argumenten erzählen
  • Übertragung von Erfahrungen durch Fiktionen
  • Funktionen von Erfahrungsberichten
  • Umerziehung
  • Das Obszöne
  • Gesteigerte Reflexivität
  • 11 Konkretion und Kritik
  • Wirkliche Geschehnisse
  • Negation und Vernunft
  • Experten der Kritik
  • 12 Am Ende des Behauptens ankommen
  • Sprachlosigkeit und Formen des Schweigens
  • Die Wiederholung
  • Erzählen, ohne zu behaupten
  • Ekstasen und das Versiegen der Sprache
  • Multiple Identitäten
  • Die Utopie des Seelenorchesters
  • Die Sokratische Spaltung
  • Anerkennung des Todes
  • Epilog zur Philosophiegeschichte
  • Dank
  • Anhang
  • Gottfried Gabriel: Behaupten »und« Unterscheiden »und« Erzählen
  • Petra Gehring: Mehr Mikropolitik, weniger Leben
  • Gerhard Ernst: Kritik an der Kritik
  • Rahel Jaeggi: Philosophie als Kritik
  • Holm Tetens: Es sind immer Individuen, die philosophieren
  • Jasper Liptow/Gerson Reuter: Eine kurze Verteidigung philosophischer Erklärungen
  • Michael Hampe: Literarische Formen der Philosophie, Theorien der Kritik und das Verhältnis von Wirklichkeit und Praxis
  • Über die Autorinnen und Autoren
  • Namenregister
  • ausführliches Inhaltsverzeichnis

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