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Eine Theorie der globalen Verantwortung

Was wir Menschen in extremer Armut schulden

Valentin Beck

Diese Publikation zitieren

Valentin Beck, Eine Theorie der globalen Verantwortung (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518744239

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts lebt ein großer Teil der Menschheit in bitterer Armut. Daraus ergibt sich die brennende Frage, was die Bürger wohlhabender Länder extrem armen Menschen moralisch schulden. Valentin Beck beantwortet sie im Rahmen einer umfassenden Theorie der globalen Verantwortung. In seinem glänzend geschriebenen Buch behandelt er zentrale Fragen der Theorie globaler Gerechtigkeit, unterzieht unsere Verflechtung in globale soziale Strukturen einer detaillierten Analyse und wirft so ein neues Licht auf eine der größten moralischen Herausforderungen unserer Zeit. Wir müssen mit Blick auf den politischen und individuellen Umgang mit der Weltarmut umdenken, so lautet die zentrale Forderung dieser Studie.

Beschreibung

<p>Valentin Beck ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Philosophie der Freien Universität Berlin.</p>

Inhaltsverzeichnis

  • [ Cover ]
  • [ Informationen zum Buch / zum Autor ]
  • [ Titel ]
  • [ Impressum ]
  • Inhalt
  • Vorwort
  • I. Einleitung
  • II. Der Begriff der Verantwortung und sein Stellenwert für die normative Betrachtung der Weltarmut
  • II.1 Der Begriff der Verantwortung
  • II.2 Der Stellenwert des Verantwortungsbegriffs für präskriptive Urteile über die Weltarmut
  • III. Der globale Kontext der Verantwortung
  • III.1 Allgemeinmenschliche und besondere Verantwortung
  • III.2 Zum geringen Stellenwert von Weltarmutsverantwortung in der Alltagsmoral
  • IV. Interpersonale und strukturelle Verantwortung im globalen Kontext
  • IV.1 Soziale Institutionen als Iudicandum normativer Urteile
  • IV.2 Soziale Strukturen als Gegenstand von Verantwortung
  • IV.3 Über den Stellenwert der normativen Beurteilung von Hintergrundstrukturen im globalen Kontext
  • V. Die globale Reichweite von struktureller Verantwortung
  • V.1 Zur Idee einer begründungspluralistischen Perspektive auf Weltarmutsverantwortung
  • V.2 Praxisunabhängige und praxisabhängige Konzeptionen der Reichweite von Gerechtigkeitsforderungen
  • V.3 Zum begründungspluralistischen Konsens über die globale Reichweite von struktureller Verantwortung
  • VI. Menschenrechte als begründungspluralistischer Standard von Weltarmutsverantwortung
  • VI.1 Zum Verständnis des Armutsbegriffs
  • VI.2 Die Iudicanda von Menschenrechtsnormen
  • VI.3 Zur Formulierung eines begründungspluralistischen Standards basaler Menschenrechte
  • VI.4 Basale Menschenrechte als rechtfertigungsoffene Ansprüche
  • VII. Die Objekte von Weltarmutsverantwortung
  • VII.1 Reduktionismus
  • VII.2 Zur Bewertung sozialer Strukturen in holistischer Absicht
  • VIII. Die Subjekte von Weltarmutsverantwortung
  • VIII.1 Zum methodologischen Status der Identifikation von Kollektiven als Verantwortungssubjekten
  • VIII.2 Kollektive und individuelle Weltarmutsverantwortung
  • VIII.3 Das Gewicht von Weltarmutsverantwortung
  • IX. Exkurs: Peter Singers Sicht auf Weltarmutsverantwortung
  • X. Schluss
  • Danksagung
  • Register der Personen, Organisationen und Institutionen

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