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Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms

Band 3

Ludwig Friedlaender

Beschreibung

›Darstellung der römischen Sittengeschichte‹ betitelte Ludwig Friedlaender sein Lebenswerk, das 1862–1871 erstmals erschien. Bis heute gilt ›der Friedlaender‹ als Standardwerk, das eine umfassende Darstellung der Kulturgeschichte des römischen Weltreichs in den ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderten bietet. Die Themen sind vielfältig: die Stadt Rom, ihre Architektur und Bevölkerung; der kaiserliche Hof, Einfluss der Hofsitten und Neigungen der Kaiser; der Aufbau der Gesellschaft, die Rolle der Frau; das Verkehrswesen, in Rom und im Römischen Reich; die Reisen der Touristen, das geographische Wissen der Antike; Freizeitvergnügen für die Massen, die Spiele; Musik, schöne Literatur und bildende Künste; Religion. Friedlaenders großes Panorama lebt dabei auch aus seinen vielen Geschichten und Anekdoten – und aus einem außerordentlichen Quellenreichtum. Die Neuausgabe ist ein Nachdruck der von Georg Wissowa überarbeiteten vierbändigen 9./10. Auflage (1921–1923) des Werkes.

Beschreibung

Ludwig Friedlaenders Kulturgeschichte Roms in den ersten beiden nachchristlichen Jahrhunderten gilt nach wie vor als das Standardwerk zum Thema. Es breitet in einem großen Überblick alle Facetten auf reicher Quellenbasis aus. Die Neuausgabe ist ein Nachdruck der von Georg Wissowa kongenial überarbeiteten und angereicherten 9./10. Auflage.

Beschreibung

Ludwig Heinrich Friedlaender (1824 - 1909) war ein deutscher Altphilologe und Kulturhistoriker. 1858 ordentlicher Professor für klassische Philologie in Königsberg. Er lehrte dort gleichzeitig Archäologie.
Klaus Bringmann, geb. 1936, ist em. Professor für Alte Geschichte an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt a.M.

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Vergleichende Übersicht
  • XII. Die Bildenden Künste
  • 1. Zwecke und Verwendung der Architektur
  • 2. Verwendung und Zwecke der Plastik und Malerei
  • 3. Der Kunstbetrieb
  • 4. Die Künstler
  • 5. Der Kunstsinn
  • XIII. Die Religiösen Zustände
  • 1. Der Götterglaube
  • 2. Judentum und Christentum
  • XIV. Die Philosophie als Erzieherin zur Sittlichke
  • Der Zusammenhang der antiken Sittlichkeit mit der Religion und ihre angebliche Gefährdung durch den Anthropomorphismus
  • Die Quelle der Entschuldigung der Sünde durch das Beispiel der Götter wohl die Sophistik
  • Wesen der antiken Sittlichkeit im Gegensatz zur christlichen
  • Die Moralphilosophie. Die Erkenntnis Grundlage der Glückseligkeit
  • Die Glückseligkeit Resignation
  • Verhältnis zur Gottheit und Menschheit
  • Anerkennung der heidnischen Ethik durch die Christen. Clemens von Alexandria
  • Verbreitung der griechischen Philosophie in der römischen Welt
  • Die Opposition gegen die Philosophie. Die im römischen Nationalcharakter begründeten Antipathien
  • Mißliebigkeit der Philosophie bei den Regierungen. Verfolgungen der Philosophen
  • Umschlag nach dem Tode Domitians
  • Begünstigung der Philosophie unter Marc Aurel
  • und Severus
  • Versuche, die Vorwürfe der Regierungsfeindlichkeit der Philosophie zu entkräfte
  • Seneca
  • Abneigung der großen Menge gegen die Philosophie
  • Ihre Zwecklosigkeit nach der Ansicht der meisten Ungebildeten
  • und vieler Gebildeten
  • Der Gegensatz zwischen Rhetoren und Philosophen
  • Der ältere Seneca
  • Quintilian
  • Fronto
  • Lucian
  • Aristides
  • Berufung der Gegner der Philosophie auf die Unsittlichkeit der Philosophen
  • Afterphilosophen in Rom
  • und Griechenland
  • namentlich unter Marc Aurel
  • Die Kyniker
  • Anerkennung der Philosophie als Führerin zur Sittlichkeit bei den Römern
  • Differenzen über das erforderliche Maß philosophischer Bildung
  • Teilnahme der Römer an der Philosophie
  • Die Schule der Sextier
  • Verbreitung des Stoizismus
  • Epikureismus
  • und der übrigen Systeme bei den Römern
  • Beginn des philosophischen Unterrichts gewöhnlich im ersten Jünglingsalter
  • Logik und Dialektik
  • Physik
  • Ethik
  • Pflicht und Recht der Lehrer, den ganzen Lebenswandel der Schüler zu beaufsichtigen und zu leiten
  • Dreierlei Stellungen der Philosophen als Lehrer
  • Philosophen als Erzieher und Seelsorger in vornehmen Häusern
  • Behandlung dieser Hausphilosophen nach Lucians Schilderung
  • Philosophen am Hofe
  • Philosophen als Vorsteher öffentlicher Schulen
  • Ubelstände des Unterrichts in den Philosophenschulen
  • Vereitelung der Wirkungen des Unterrichts durch die Schuld der Schüler
  • durch die Schuld der Lehrer
  • Schönrednerei und Haschen nach Beifall
  • Philosophen als Missionare der Sittlichkeit und Volksprediger (Kyniker)
  • Demetrius
  • Demonax
  • Peregrinus
  • Verwandtschaft zwischen Kynismus und Christentum
  • Läuterung der sittlichen Anschauungen durch die Entwicklung der Philosophie in den ersten Jahrhunderten
  • Unhaltbarkeit der Annahme eines allgemeinen Sittenverfalls in dieser Zeit
  • XV. Der Unsterblichkeitsglaube
  • Das Verhältnis der Gebildeten zum Unsterblichkeitsglauben. Die Leugner
  • Der ältere Plinius
  • Die Epikureer. Materialistische Grabschrifte
  • Leugnung der Unsterblichkeit in andern Systemen
  • Glaube und Beweis der Unsterblichkeit
  • Platonismus und Neupythagoreismus
  • Die Zweifler
  • Galen
  • Quintilian
  • Tacitus
  • Cicero als Repräsentant der Gläubigen unter den gebildeten Eklektikern
  • Seneca
  • Mysterien
  • Andeutungen des jenseitigen Lebens auf Sarkophagen und andern Grabdenkmälern
  • Der Glaube der Ungebildeten
  • Fortdauer der mythischen Vorstellungen von der Unterwelt
  • Der Glaube an den Totenfährman
  • Zeugnisse für die Verbreitung der volkstümlichen Vorstellungen
  • Die Existenz der Seelen als eine materielle gedacht
  • Die Allgemeinheit des Geisterglaubens als Beweis für die Allgemeinheit des Unsterblichkeitsglaubens
  • Die Totenbeschwörung
  • Die Devotion
  • Unterschiede des christlichen und des antiken Unsterblichkeitsglaubens. Der letztere dem diesseitigen Leben zugewandt
  • Der Wunsch einer Fortdauer im Gedächtnis der Nachwelt
  • Der antike Unsterblichkeitsglaube nicht wie der christliche ein unentbehrlicher Trost
  • Pessimismus und Weltschmerz im Altertum
  • Register
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  • Informationen zum Autor
  • Back Cover

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