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Einführung in die Intermedialität

Beschreibung

Intermedialität hat sich in den vergangenen Jahren als Forschungsgebiet an der Schnittstelle zwischen Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaft etabliert. Die Frage nach der Kombination und Konkurrenz der Medien und Künste betrifft ein weites Spektrum von Phänomenen. Es reicht von den Kontroversen um den Vorrang der Künste in Antike und Früher Neuzeit über die Kino- und Mediendebatten der Moderne bis zur klassischen Intertextualitätsforschung und Mediengeschichte. Dieser Band untersucht Geschichte, Theorie und Systematik der Intermedialität von einem literaturwissenschaftlichen Standpunkt aus. Neben einer Klärung der leitenden Begriffe bietet er einen Abriss der historischen Entwicklung sowie einen Überblick über die Forschungs- und Arbeitsfelder intermedialer Literaturwissenschaft. Einzelanalysen nehmen (Hyper-)Texte, Bilder, Filme, Lieder und das Verhältnis von Medium und ›gender‹ in den Blick.

Beschreibung

Jörg Robert führt in Geschichte, Theorie und Systematik der Intermedialität ein. Er gibt einen Überblick über die sich wandelnden Formen von Intermedialität und entwickelt ein Instrumentarium zu ihrer Analyse. Die Beispiele reichen vom Barock bis heute. Sie behandeln die Musikalisierung von Texten, Text-Bild-Relationen, Film, Fotographie und Internet.

Beschreibung

Gunter E. Grimm ist emeritierter Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft/Geschichte und Theorie der Literatur an der Universität Duisburg-Essen.
Klaus-Michael Bogdal ist Professor für Germanistische Literaturwissenschaft an der Universität Bielefeld.

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • I. Begriffe und Begrenzungen
  • 1. Urszene[n] der Intermedialität: Der Schild des Achill
  • 2. Transgression – Hybridisierung – Konvergenz
  • 3. In between: Zwischen Literatur-, Kultur- und Bildwissenschaft
  • II. Historische Perspektiven
  • 1. Antike: Aristoteles, Simonides, Horaz
  • 2. Körper, Gedächtnis, Schrift. Mittelalter und Frühe Neuzeit
  • 3. Von Lessings Laokoon zur romantischen Universalpoesie
  • 4. Neue Medien (I): Fotografie
  • 5. Neue Medien (II): Kinodebatten
  • III. Theoriegeschichte
  • 1. New Laocoon: Th. A. Meyer, O. Walzel, I. Babbitt
  • 2. Medien und Moderne: Walter Benjamin
  • 3. Hybridisierung: Marshall McLuhan
  • 4. Intermedialität/Intertextualität
  • 5. Die intermediale Wende: Zum state of the arts
  • IV. Methodische Perspektiven und Arbeitsfelder
  • 1. Mündlichkeit/Schriftlichkeit (Ong, Goody, Havelock – Plato)
  • 2. Mediologien (Derrida, Koschorke, Kittler)
  • 3. Inter-art-studies (Ekphrasis, Emblem)
  • 4. Literarische Bildlichkeit: Metapher, Allegorie, Symbol
  • 5. Literatur und Film
  • V. Einzelkomplexe und Analysen
  • 1. Bildgedichte: Vom carmen figuratum zur visuellen Poesie
  • 2. Gesamtkunstwerk Oper: Von Monteverdi bis Wagner
  • 3. Bildergeschichte: Von Töpffer über Busch zur graphic novel
  • 4. Medienspuk: Die frühe Fotografie im Spiegel der Literatur
  • 5. Filmisches Schreiben: Franz Kafka
  • Bibliographie
  • Abbildungsnachweis
  • Personenregister
  • Sachregister
  • Back Cover

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