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Lernen und Biographie

Theoretische Überlegungen und empirische Rekonstruktionen von Lernorientierungen in der Lebensgeschichte von parteipolitisch engagierten Menschen

Martin Hunold

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Martin Hunold, Lernen und Biographie (2012), Logos Verlag, Berlin, ISBN: 9783832596613

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Beschreibung

In politischen Parteien treffen unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Lebenserfahrungen, Perspektiven und Orientierungen aufeinander, um gemeinsam spezifische Ziele und Ideen in der Gesellschaft zu verwirklichen. Eine politische Partei kann somit auch als ein Ort des gemeinsamen Handelns und Lernens beschrieben werden, in der auch Lernorientierungen zum Tragen kommen können, die in der Biographie - und damit auch außerhalb der Parteipolitik - der politisch Engagierten entstanden sind. Martin Hunold fokussiert in seinen empirischen Untersuchungen den Zusammenhang von Erfahrungen und Lern-Orientierungen in den Biographien von parteipolitisch engagierten Menschen. Er geht der Frage nach, wie parteipolitisch engagierte Menschen in ihrem biographischen Verlauf lernen und welche biographisch generierten Lernorientierungen die Lernprozesse - insbesondere in der Parteipolitik - strukturieren. Der Autor greift dabei auf narrativ-biographische Interviews und die dokumentarische Methode der Interpretation zurück. Neben den empirischen Rekonstruktionen verfasst Martin Hunold ebenfalls eine theoretische Einführung in die rekonstruktive Bildungs- und Biographieforschung sowie in das Konzept der konjunktiven Erfahrungsgemeinschaft von Karl Mannheim.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • 1. Einleitung
  • 2. Zum Lernbegriff
  • 2.1 Lernen in der öffentlichen Diskussion
  • 2.2 Lernen und Erfahrung
  • 2.3 Lernen und Bildung
  • 2.4 Lernkultur, Lernmodus und Lernorientierung
  • 2.5 Biographie und Lebensgeschichte: Das Individuum und die Erfahrungen im soziokulturellen Raum
  • 2.6 Lernen in der Parteipolitik: Forschungsstand und Motivation
  • 3. Die rekonstruktive Biographie- und Bildungsforschung
  • 3.1 Merkmale der rekonstruktiven Sozialforschung
  • 3.2 Qualitätsstandards in der rekonstruktiven Sozialforschung
  • 3.3 Die qualitativ-rekonstruktive Bildungs- und Biographieforschung in der Erziehungswissenschaft
  • 4. Eine praxeologische Wissens- und Kultursoziologie als Grundlage für die qualitativ-rekonstruktive Biographie- und Bildungsforschung der Masterarbeit
  • 4.1 Grundsätzliches zur Wissenssoziologie von Karl Mannheim: Der immanente und dokumentarische Sinngehalt
  • 4.2 Karl Mannheim: Die konjunktive Erfahrungsgemeinschaft und das konjunktive Erkennen
  • 4.3 Pierre Bourdieu und das Habituskonzept
  • 5. Erhebung und Auswertung der empirischen Daten: Das narrativ-biographische Interview und die dokumentarische Interviewinterpretation
  • 5.1 Das narrativ-biographische Interview: Das Erhebungsverfahren
  • 5.2 Die dokumentarische Methode der Interpretation von Interviews: Das Auswertungsverfahren
  • 5.3 Die Verknüpfung zwischen dem Erhebungs- und dem Auswertungsverfahren
  • 6. Die politischen Parteien der interviewten Personen
  • 6.1 Bündnis 90 / Die Grünen
  • 6.2 Christlich Demokratische Union Deutschlands
  • 6.3 Parteien und Lernen
  • 7. Die Lebensläufe von Claudia Kohl, Franziska Riedle und Bernd Frings
  • 7.1 Claudia Kohl
  • 7.2 Franziska Riedle
  • 7.3 Bernd Frings
  • 8. Empirische Rekonstruktionen von Lernprozessen und Lern- Orientierungen
  • 8.1. Interpretationen zu den Fällen Claudia Kohl, Franziska Riedle und Bernd Frings
  • 8.1.1 Die sozial-kulturelle Herkunft von Claudia Kohl, Franziska Riedle und Bernd Frings
  • 8.1.2 Lernorientierungen und Lernprozesse in der Kindheit und beginnenden Schulzeit in den drei Vergleichsfällen
  • 8.2 Erfahrungen in der Schule
  • 8.2.1 Frau Kohl in der Schule der DDR
  • 8.2.2 Frau Riedle und die Waldorfschule
  • 8.2.3 Herr Frings und die vielen Schulwechsel
  • 8.2.4 Zusammenfassung: Lernorientierungen und Lernprozesse in der Schulzeit
  • 8.3 Erfahrungen in der Ausbildung
  • 8.3.1 Zwischen der Waldorfschule und Fachschule für Sozialpädagogik: Franziska Riedle und die Deutungshoheit
  • 8.3.2 Claudia Kohl in der medizinischen Fachschule
  • 8.3.3 Bernd Frings in der Fachschule für Sozialpädagogik und Universität
  • 8.3.4 Lernorientierungen und Lernprozesse in der Ausbildungszeit
  • 8.4 Erfahrungen in der Parteipolitik
  • 8.4.1 Der politische Werdegang von Bernd Frings: Von der SPD zur CDU
  • 8.4.2 Der politische Werdegang von Claudia Kohl: Demokratie Jetzt, Bündnis 90 und die Grünen
  • 8.4.3 Der politische Werdegang von Franziska Riedle: Von der Weltverbesserung zur Veränderung des Einzelnen
  • 8.4.4 Zusammenfassung: Lernorientierungen und Lernprozesse in der Parteipolitik der drei Vergleichsfälle
  • 9. Ergebnisse, Diskussion und Schlussbetrachtung
  • 9.1 Zusammenfassung: Lernorientierungen und Parteipolitik
  • 9.2 Ansätze einer Phasentypik
  • 9.3 Diskussionen zu den empirischen Ergebnissen
  • 9.4 Schlussbetrachtung
  • 10. Literaturverzeichnis
  • 11. Anhang: Richtlinien der Transkription

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