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Afrika in Bewegung

Translokale Livelihoods und ländliche Entwicklung in Subsahara-Afrika

Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ

Diese Publikation zitieren

Malte Steinbrink, Hannah Niedenführ, Afrika in Bewegung (2017), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839438336

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Es ist an der Zeit, Wanderungsbewegungen sowie raumüberspannende Netzwerkbeziehungen als Normalität der Lebenswirklichkeit in afrikanischen Gesellschaften anzuerkennen. Malte Steinbrink und Hannah Niedenführ plädieren für eine translokale Betrachtungsweise von sozialem Wandel und zeigen: Die Translokalität der Existenzsicherung prägt nicht nur das Leben einer halben Milliarde Menschen auf dem Kontinent - sie wirkt sich auch immer deutlicher auf die jeweiligen Gegebenheiten vor Ort aus. Mithilfe eines handlungszentrierten Konzepts analysieren sie die Einflüsse translokaler Livelihoods auf zahlreiche Aspekte des ökonomischen, ökologischen und sozialen Wandels in ländlichen Räumen.
Die Studie leistet so einen wichtigen Beitrag nicht nur zur Forschung, sondern ebenso zur Politik und Praxis der Entwicklungszusammenarbeit.

Beschreibung

Malte Steinbrink (PD Dr. phil.) ist Sozialgeograph am Institut für Geographie und am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück. Er ist Senior Research Fellow der University of Johannesburg, Südafrika, und arbeitet u.a. zu Fragen der Mobilität, sozialer Ungleichheit und rural-urbaner Entwicklung im globalen Süden.
Hannah Niedenführ (M.A.) hat Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen an der Universität Osnabrück (IMIS) studiert. Ihr Schwerpunkt liegt auf afrikanischer Binnenmigration und Kindermigration in translokalen Netzwerken.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Abbildungen
  • 1 Einleitung
  • 2 Zeit zum Umdenken
  • 2.1 Forschungen zu Migration und Entwicklung: »Caught in two traps«
  • 2.2 Grenzen des Land-Stadt-Denkens
  • 2.3 Translokale Perspektiven
  • 3 Translokale Livelihoods – Neue Perspektiven in der Livelihood-Forschung
  • 3.1 Translokalisierung der Livelihood-Perspektive
  • 3.2 Methodologische Implikationen: Die Konzepte translokale Community, translokale Haushalte und translokale Livelihoods
  • 4 Vulnerabilität und Translokalität: Warum Livelihoods sich translokalisieren
  • 4.1 Translokalität als Folge und Bedingungen des Livelihood-Handelns
  • 4.2 Translokalisierung von Livelihoods im Kontext sozialer Verwundbarkeit
  • 5 Translokale Livelihoods in Afrika südlich der Sahara
  • 5.1 Verstädterungsprozesse in Afrika: »Urbanisierung ohne Wachstum aber mit Translokalisierung«
  • 5.2 Verbreitung translokaler Livelihood-Formen in Afrika südlich der Sahara – Versuch einer quantitativen Abschätzung
  • 5.3 Translokale Muster
  • 6 Einfluss translokaler Livelihoods auf Aspekte des ländlichen Strukturwandels
  • 6.1 Ökonomische Dimension
  • 6.2 Ökologische Dimension
  • 6.3 Soziale Dimension
  • 7 Schlussbetrachtung
  • 7.1 Translokale Livelihoods und die Persistenz (raum-)struktureller Ungleichheit
  • 7.2 Translokalität der Livelihoods als zeitlich stabiles Phänomen
  • 7.3 Plädoyer für ein translokales planerisches Bewusstsein
  • Literatur

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