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Blinde Flecken der Entwicklungszusammenarbeit

Zur Kooperationspraxis lokaler Non-Profit-Organisationen in Bolivien

Gabriele Beckmann

Diese Publikation zitieren

Gabriele Beckmann, Blinde Flecken der Entwicklungszusammenarbeit (2016), transcript Verlag, Bielefeld, ISBN: 9783839437728

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Wie entsteht kooperative Praxis in lokalen Organisationen? Wie kann Organisationsförderung von außen - z.B. durch Entwicklungszusammenarbeit - kooperative Praxis stärken? Und warum gefährdet sie diese so oft?
Lokale Organisationen (community based/non-profit organisations) spielen für die Armutsreduzierung in der Entwicklungszusammenarbeit eine zentrale Rolle. In Organisationen können Mitglieder Zugang zu wichtigen Leistungen erhalten, soziales Kapital bilden und ihre kollektive (Ver-)Handlungsmacht erhöhen. Gabriele Beckmann wirft einen multiperspektivischen Blick auf Organisationsprozesse, die als institutionelle Praxissysteme und Handlungsarenen verstanden werden, und ermöglicht dadurch neue Antworten.

Beschreibung

Gabriele Beckmann lehrt entwicklungsbezogene Arbeit an der Fachhochschule für Interkulturelle Theologie in Hermannsburg und führt Lehrveranstaltungen am Seminar für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin durch. Sie ist Mitglied im Forschungsteam des SLE-Forschungsvorhabens zum Strukturwandel ländlicher Räume (rural transformation) in Subsahara-Afrika und war mehrere Jahre als Fachkraft und Gutachterin in der Entwicklungszusammenarbeit tätig.

Kritik

»Beckmanns präzise Analyse legt [...] die 'Blinden Flecken der Entwicklungszusammenarbeit« offen.«
Antje Daniel, Peripherie, 152 (2018)

Besprochen in:
www.centrum3.at, 3 (2017)
welt-sichten, 10 (2017), Ralf Leonhard

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • Danksagung
  • Abkürzungsverzeichnis
  • 1 Einleitung
  • 1.1 Gegenstand der Arbeit
  • 1.2 Relevanz des Themas und Ziel der Arbeit
  • 1.3 Organisation in Entwicklungsländern
  • 1.4 Herangehensweise
  • 1.5 Gliederung der Arbeit
  • 2 Theoretische und konzeptionelle Grundlagen
  • 2.1 Annäherungen an die Organisationspraxis
  • 2.2 Handeln in Organisationen
  • 2.3 Neo-Institutionalistische Organisationstheorie
  • 2.4 Wissen als Grundlage von Institutionen
  • 2.5 Organisationsforschung in Entwicklungsländern
  • 2.6 Drei Untersuchungsperspektiven für Organisationen
  • 2.7 Die multiperspektivische Organisationsanalyse
  • 3 Untersuchungsbereiche und Vorgehensweise
  • 3.1 Der Forschungsprozess
  • 3.2 Forschungsstrategie und Untersuchungsbereiche
  • 3.3 Arbeitsphasen, Erhebungsmethoden und Datenquellen
  • 4 Die Untersuchungsregion Velasco als sozialer Kontext
  • 4.1 Sozialgeografische Merkmale der Grenzregion Velasco
  • 4.2 Historisch tradierte Denk- und Handlungsmuster
  • 4.3 Historische Organisationsformen in der Chiquitania
  • 5 Lokale Frauenorganisationen: Zwei Fallbeispiele
  • 5.1 Amé Tauná: Eigenheimbau in San Miguel
  • 5.2 Die Töpferinnen von San Rafaelito
  • 6 MINGA – Vereinigung kollektiver Arbeitsgruppen
  • 6.1 Entwicklungsprozess und Handlungspraxis
  • 6.2 Systemperspektive
  • 6.3 Institutionelle Umwelten von MINGA
  • 6.4 Die lokale Umwelt von MINGA
  • 6.5 Institutionalisierung von Vertrauen
  • 7 Organisationen zur politischen Interessenvertretung
  • 7.1 Indígena-Organisationen
  • 7.2 Comités de Vigilancia zur Bürgerbeteiligung
  • 8 Vergleichende Auswertung der Fallbeispiele
  • 8.1 Wie Organisationsmodelle in die praxis übersetzt werden
  • 8.2 Organisationen zwischen institutioneller Umwelt und lokalem Kontext
  • 8.3 Die Institutionalisierung von Handlungsregeln
  • 8.4 Organisationsunternehmer als Impulsgeber der Institutionalisierung
  • 8.5 Die Fallbeispiele im Lichte der Organisationsforschung
  • 9 Von Trojanischen Pferden und Blinden Flecken
  • Abbildungsverzeichnis
  • Tabellenverzeichnis
  • Literaturverzeichnis
  • Liste der Interviews

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