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Koopkurrenz in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.Institutionelle Konkurrenz und/oder Kooperation aus Sicht von Fachkräften

Werner Schönig

Beschreibung

Koopkurrenz, d.h. die Gleichzeitigkeit von Kooperation und Konkurrenz im Handlungsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, ist Thema des zweiten Beitrags. Werner Schönig schließt darin an eine neuere Studie zu Grundfragen der Koopkurrenz in der Sozialwirtschaft an. Diese sei bereits im Sozialgesetzbuch angelegt, argumentiert der Autor. In der Praxis würden Kooperation und Konkurrenz oft als widersprüchlich wahrgenommen, auf Druck von Sozialpolitik und Sozialverwaltung aber durchaus praktiziert. Der Beitrag beleuchtet Koopkurrenz speziell für das Handlungsfeld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit aus Sicht von Fachkräften an der Basis. Dabei wird z.B. deutlich, dass Träger einer offenen Jugendeinrichtung im Stadtteilnetzwerk mit anderen Einrichtungen kooperieren, mit denen sie gleichzeitig in Konkurrenz stehen, was z.B. Ausschreibungen, Besucher, Spenden- und Mitarbeiterakquisition betrifft. Die sich in dieser Gemengelage entwickelnde Koopkurrenz ist, was die Offenen Kinder- und Jugendarbeit anbetrifft, sehr oft von Kürzungsvorgaben der Sozialverwaltung getrieben.

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