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Erasmus von Rotterdam

Ausgewählte Schriften VII

Erasmus von Rotterdam

Beschreibung

Erasmus von Rotterdam erwarb durch seine Werke und Schriften früh in ganz Europa Ruhm als Theologe, Sprachforscher und Rhetoriker. Der bedeutende Humanist (1466/1469-1536) galt als Vertreter eines ethisch orientierten, toleranten Christentums, als der er in der Reformationszeit zwischen den Parteien zu vermitteln suchte.
Diese Sammlung bietet erstmals im deutschen Sprachbereich eine größere lateinisch-deutsche Auswahl aus den Schriften des Erasmus von Rotterdam. Gerade auch heute, in den geistigen Auseinandersetzungen der Gegenwart, ist es lohnend, sich mit seiner Gestalt und seinem Werk zu befassen. Dies ist Band 7.

Beschreibung

Erasmus von Rotterdam erwarb durch seine Werke und Schriften zu Theologie, Rhetorik und Philologie früh europaweiten Ruhm. Zum 550. Geburtstag des führenden Humanisten (1466/1469 - 1536) liegt hier die einzige lateinisch-deutsche Ausgabe ausgewählter Hauptwerke vor. Dies ist Band 7.

Beschreibung

Erasmus von Rotterdam (1466/1469 - 1536) war einer der führenden Humanisten und erwarb früh europaweiten Ruhm durch seine Schriften zu Theologie, Rhetorik und Philologie.
Werner Welzig ist ein österreichischer Autor, emeritierter Universitätsprofessor an der Universität Wien, Germanist und war Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Inhaltsverzeichnis

  • Front Cover
  • Titel
  • Impressum
  • Inhalt
  • Einleitung
  • Ciceronianus sive De optimo dicendi genere · Der Ciceronianer oder Der beste Stil
  • Adagiorum Chiliades (Adagia selecta) · Mehrere tausend Sprichwörter und sprichwörtliche Redensarten (Auswahl)
  • Amicorum communia omnia · Freundesgut, gemeinsam Gut
  • Genius malus · Der böse Geist
  • Virgula divina · Der Zauberstab
  • Oleum camino addere · Öl ins Feuer gießen
  • Ululas Athenas · Eulen nach Athen tragen
  • Cygnea cantio · Schwanengesang
  • In alio mundo · In einer anderen Welt
  • Quot homines, tot sententiae · Viele Köpfe, viele Sinne
  • Nolens volens · Nolens volens
  • Contra stimulum calces · Wider den Stachel löcken
  • Ne per somnium quidem · Nicht einmal im Traum
  • Frusto panis · Für ein Butterbrot
  • Tunica pallio propior est · Das Hemd ist mir näher als der Rock
  • Extra telorum iactum · Weit vom Schuß
  • Evitata Charybdi in Scyllam incidi · Von der Skylla in die Charybdis
  • Fumum fugiens, in ignem incidi · Vom Rauch in die Flammen
  • Necessarium malum · Ein notwendiges Übel
  • Magis mutus quam pisces · Stumm wie ein Fisch
  • Umbram suam metuere · Sich vor seinem eigenen Schatten fürchten
  • Ne sutor ultra crepidam · Schuster bleib bei deinem Leisten
  • Quae supra nos, nihil ad nos · Was über uns ist, ist nichts für uns
  • Nosce teipsum · Erkenne dich selbst
  • Ne quid nimis · Allzuviel ist ungesund
  • Multi Thyrsigeri, pauci Bacchi · Thyrsosträger sind viele, doch echte Begeisterte wenig
  • Simia in purpura · Ein Affe im Purpur
  • Artern quaevis alit terra · Jeden nährt sein Handwerk
  • Cum lacte nutricis · Mit der Muttermilch
  • In diem vivere. Ex tempore vivere · In den Tag hinein leben. Aus dem Stegreif leben
  • Eodem bibere poculo · Aus demselben Becher trinken
  • Bis dat, qui cito dat · Bis dat, qui cito dat
  • A mortuo tributum exigere · Von einem Toten Steuern verlangen
  • Aureos montes polliceri · Goldene Berge versprechen
  • Post festum venisti · Post festum
  • Illotis manibus · Mit unreinen Händen
  • Elephantum ex musca facis · Aus einer Mücke einen Elefanten machen
  • Inexplebile dolium · Ein Faß ohne Boden
  • Festina lente · Eile mit Weile
  • In eadem es navi · Wir sind im selben Boot
  • Alterum pedem in cymba Charontis habere · Mit einem Fuß im Grabe stehen
  • Archilochia edicta · Archilochisch
  • Siculus mare · Das Meer will wieder Feigen
  • Venereum iusiurandum · Liebesschwüre
  • Cantilenam eandem canis · Immer dasselbe Lied
  • Ignavis semper feriae sunt · Der Faulpelz hat immer Feiertag
  • Tantali poenae · Tantalusqualen
  • Bellum haudquaquam lachrymosum · Ein unblutiger Krieg
  • Bellerophontes litteras · Ein Uriasbrief
  • Lotum gustavit · Lotos essen
  • Promeri canes · Die Hunde des Promeros
  • Nudus tanquam ex matre · Nackt wie aus dem Mutterleib
  • Foedum est mansisse diu vacuumque redisse · Es wär' eine Schmach, so lang zu verharren und leer zu enteilen
  • Oderint, dum metuant · Oderint, dum metuant
  • Melanione castior · Keusch wie Melanion
  • Labyrinthus · Ein Labyrinth
  • Vestis virum facit · Kleider machen Leute
  • Spes alunt exsules · Die Hoffnung ist das Brot der Heimatlosen
  • Colossi magnitudine · Kolossal
  • Contra torrentem niti · Gegen den Strom schwimmen
  • Cestum habent Veneris · Der Gürtel der Venus
  • Pontificalis coena · Ein Priestermahl
  • Vitiat lapidem longum tempus · Der Zahn der Zeit
  • Assidua stilla saxum excavat · Steter Tropfen höhlt den Stein
  • Plures adorant solem orientem quam occidentem · Man huldigt lieber der aufgehenden Sonne als der untergehenden
  • Hic Rhodus, hic saltus · Hic Rhodus, hic saltus
  • Tune canent cygni, cum tacebunt graculi · Wenn die Krähen schweigen, singen die Schwäne
  • In pulicis morsu Deum invocat · Wegen eines Flohs Gott zu Hilfe rufen
  • Ex Academia venis · Die leibhaftige Akademie
  • Caput vacuum cerebro · Kein Hirn im Kopf
  • Nudo capite · Mit unbedecktem Haupt
  • 'Eϰπερδιϰίσαι · Durch die Maschen schlüpfen
  • Bellum omnium pater · Der Krieg ist der Vater aller Dinge
  • Leonis exuvium super crocoton · Unter dem Löwenfell das Frauenkleid
  • Prudens in flammam mitto manum · Die Hand ins Feuer legen
  • Panicus casus · Eine Panik
  • Lucri bonus est odor ex re qualibet · Geld stinkt nicht
  • Anicularum deliramenta · Altweibergefasel
  • Palpari in tenebris · Im Dunkeln tappen
  • Homerici versus aliquot proverbiales · Einige sprichwörtliche Homerverse
  • Lupus in fabula · Lupus in fabula
  • Concordia fulciuntur opes etiam exiguae · Vereint sind auch die Schwachen mächtig
  • Vita mortalium brevis · Kurz ist das Menschenleben
  • Canis panes somnians · Der Hund träumt vom Brot
  • Aethiops non albescit · Mohrenwäsche
  • Culicem colant · Sie seihen die Mücke
  • Iustitiae oculus · Das Auge des Gesetzes
  • Aurum igni probatum · Gold, im Feuer geprüft
  • Hodie nullus, cras maximus · Aus dem Nichts gekommen
  • Deo nemo potest nocere · Niemand kann Gott etwas anhaben
  • Colubrum in sinu fovere · Eine Schlange am Busen nähren
  • Piscis primum a capite foetet · Der Fisch stinkt zuerst vom Kopf
  • Malum vas non frangitur · Unkraut verdirbt nicht
  • Tragicum malum · Tragik
  • Praestat habere acerbos · Erbitterte Feinde sind besser
  • Ne nomen quidem · Nicht einmal genannt soll es werden
  • Isthmum perfodere · Den Isthmus durchstechen
  • Melitaeus catulus · Ein Schoßhund
  • Sero molunt deorum molae · Gottes Mühlen mahlen langsam
  • Mercurius supervenit · Hermes ist zugegen
  • Sapiens sua bona secum fert · Sapiens omnia sua secum portat
  • Equi dentes inspicere donati · Dem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul
  • Qualis hera, tales pedissequae · Wie der Herr, so der Knecht
  • Musarum aves · Musenvögel
  • Auris Batava · Bataverohren
  • Postico discedere · Durch die Hintertür verschwinden
  • Herculani lecti · Herkulesbetten
  • Corvus albus · Ein weißer Rabe
  • Campana superbia · Campanische Überheblichkeit
  • Myconiorum more · Wie die Mykonier
  • Praestat canem irritare quam anum · Ein altes Weib ist schlimmer als ein Hund
  • Respublica nihil ad musicum · Politik ist nichts für einen Schöngeist
  • Lacryma nihil citius arescit · Tränen trocknen schnell
  • Areopagita taciturnior · Verschwiegen wie ein Areopagit
  • Vita hominis peregrinatio · Das Menschenleben ist eine Pilgerfahrt
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