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Soziale Bewegungen

Entstehung und Stabilisierung am Beispiel der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR

Alexander Leistner

Beschreibung

Dr. Alexander Leistner ist wissenschaftlicher Referent in der Fachgruppe »Politische Sozialisation und Demokratieförderung« des Deutschen Jugendinstituts. Er studierte Soziologie, Evangelische Theologie und Erziehungswissenschaft an der TU Dresden. An der Universität Leipzig promovierte er mit der hier vorliegenden Studie im Fach Soziologie. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Konflikt- und Gewaltforschung, soziale Bewegungen, Kultursoziologie und Qualitative Methoden der Sozialforschung.

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Titelseite
  • Impressum
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorwort
  • 1 „Sammeln Sie Lebensgeschichten und kleben die in ein Lebensgeschichtsalbum nebeneinander?“ – Anliegen und Anlage der Studie
  • 2 Soziale Bewegungen: Prekäre Ordnungsbildung und die Bedeutung des Langzeit Engagements am Beispiel der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR
  • 2.1 Soziale Bewegungen – Begriff und Definition
  • 2.2 Die DDR-Friedensbewegung – Begriff und Phänomen
  • 2.3 Gegenstandsverständnis
  • 3 Erhebungsmethodische und methodologische Überlegungen
  • 3.1 Methodischer Zugang und Auswahl der Fälle
  • 3.2 Überlegungen zum äußeren Verlauf, der biographischen Selbstthematisierung und engagementbezogenen Relevanzstrukturen
  • 4 Die Forschungsfrage: Die Bedeutung des Langzeit-Engagements für die Stabilisierung sozialer Bewegungen
  • 4.1 Langzeit-Engagement als Thema der Soziologie sozialer Bewegungen
  • 4.2 Protestkarrieren und die Selbststabilisierung sozialer Bewegungen
  • 4.3 Leben und Bleiben in der DDR
  • 4.4 Deutungsmuster des individuellen Dran-Bleibens
  • 5 Vor allem war der Krieg: Formen seiner Thematisierung und Folgen für die Entstehung der Friedensbewegung
  • 5.1 Krieg als generationenkonstituierender Erfahrungshintergrund
  • 5.2 Erhebungs- und Auswertungsmethode
  • 5.3 „Kriegserleben“ – biographische Thematisierungen
  • 5.4 Krieg und Frieden(-sbewegung) – theoretische Erklärungsangebote
  • 5.5 Die besondere Rolle der Evangelischen Kirche in der DDR für die Entstehung der Friedensbewegung
  • 6 Konflikte in der Organisationsgesellschaft: gesellschaftliche und biographische Konstellationen politischen Engagements
  • 6.1 Die DDR als militarisierte Organisationsgesellschaft
  • 6.2 Studien zur subjektiven Auseinandersetzung und abweichenden Positionierung
  • 6.3 Abweichende Positionierungen und legitimatorische Positionierungssemantiken – eine konflikttheoretische Perspektive auf Bewegungspartizipation
  • 6.4 Strömungen der Friedensbewegung
  • 6.5 Der Zusammenhang zwischen individueller Politisierungslogik und Formen der Gemeinschaftsbildung
  • 6.6 Exkurs: Die Beschaffenheit von Gesellschaft und Protestteilnehmenden
  • 6.7 Zusammenfassung – Elemente der Protestkarriere
  • 7 Schlüsselfiguren: Ordnungsbildung und recursive Stabilisierung
  • 7.1 Die Unterscheidung von Führungs- und Schlüsselfiguren –ein folgenreicher Perspektivwechsel innerhalb der Bewegungsforschung
  • 7.2 Anmerkungen zur Typenbildung
  • 7.3 Schlüsselfiguren als informelle Rollenordnung sozialer Bewegungen
  • 7.4 Phasen der DDR-Friedensbewegung
  • 7.5 Die lokale Dominanz von Schlüsselfiguren und folgenreiche Akteurskonstellationen
  • 7.6 Zusammenfassung: Die Formation einer sozialen Bewegung und die rekursive Stabilisierung des Engagements
  • 8 Engagementverläufe und biographische Pfadabhängigkeiten in und nach dem Umbruch von 1989
  • 8.1 Knistern und Gewusel – die Friedensbewegung am Vorabend des politischen Umbruchs
  • 8.2 Biographien in Bewegung
  • 8.3 Zusammenfassung: Typologie biographischer Entwicklungspfade des Engagements
  • 8.4 Zusammenfassung
  • 9 Die Entwicklungen der Friedensbewegung nach 1989
  • 9.1 „Der verlorene Freund“ oder die Entwicklung geteilter Erinnerungsgemeinschaften
  • 9.2 Was ist geworden? Die Transformation der Gruppenszene
  • 9.3 Einflussfaktoren auf die Transformationsprozesse
  • 10 Zusammenfassung
  • 10.1 Protestkarrieren: Konstellationsanalyse identitärer Bindungen an das Engagement
  • 10.2 Schlüsselfiguren des Protests: prekäre Ordnungsbildung und rekursive Stabilisierung
  • 10.3 Biographische Pfadabhängigkeiten und die Stabilisierung und Transformation des Engagements
  • Literaturverzeichnis
  • Weitere Informationen

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