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Abenteuer Fernhandel

Die Ostindienkompanien

Jürgen Nagel

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Jürgen Nagel, Abenteuer Fernhandel (2012), WBG, Darmstadt, ISBN: 9783805343398

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Beschreibung / Abstract

Die Ursprünge der Globalisierung liegen in der europäischen Expansion der Frühen Neuzeit. Wesentliche Akteure dieser Expansion nach Asien waren die Ostindienkompanien. Sie besa-ßen lange Zeit quasi Monopole und brachten Waren nach Asien, transportierten aber auch Wertvorstellungen, Mentalitäten, Religion, Techniken etc. Umgekehrt aber kamen sie auch in Kontakt mit Werten und Waren Asiens, mit denen sie Europa bekannt machten.
Jürgen G. Nagel berichtet in dieser einzigen deutschsprachigen Gesamtdarstellung von den ersten Handelskontakten mit Asien, vom Gewürz-, Tee- und Baumwollhandel, von Piraten, Moguln und von Großkapitalisten. Denn nicht zuletzt stellen die Ostindienkompanien ein spannendes Kapitel der Wirtschaftsgeschichte dar, waren sie doch die ersten, die mit mo-dernsten Mitteln und einer innovativen Gesellschaftsform Handel im großen Stil trieben. Die Kenntnis beider Kontinente voneinander entspringt dem Warenaustausch und dem Wage-mut der Händler und Kaufleute.

Beschreibung

Mehr als zwei Jahrhunderte prägten Ostindien-Kompanien die Beziehungen zwischen Asien und Europa. Sie waren ein historisch einmaliges Phänomen, das Zeitgenossen gleichermaßen faszinierte wie heutige Leser. Jürgen G. Nagel erzählt von Entdeckern und Großkapitalisten, vom Gewürz- oder vom Seidenhandel und davon, wie sich der Westen sein Bild von Asien formte und der Osten die Europäer kennen lernte.

Beschreibung

Jürgen G. Nagel, geboren 1966, promovierte in Trier mit einer Arbeit zur Niederländischen Ostindienkompanie und beschäftigt sich seit zehn Jahren mit den Ostindienkompanien. Er lehrt Neuere Europäische und Außereuropäische Geschichte an der Fern-Universität Hagen.

Inhaltsverzeichnis

  • Cover
  • Inhalt
  • I. Einleitung
  • II. Der frühe Handel in Asien
  • Raum und Handel
  • Die Waren Ostindiens
  • Produzenten und Kaufleute
  • Wege und Transport
  • Märkte und Städte
  • III. Die Ostindien-Kompanien
  • Privilegien und Freihandel
  • Kaufleute und Börsen
  • Kammern und Kontore
  • Gemeine und Spezialisten
  • Diplomaten und Kriegsherren
  • Handelsdiaspora und Monopolisten
  • IV. Tee, Opium und Baumwolle – Die britischen Kompanien
  • Die angloniederländische Rivalität
  • Die Etablierung in Indien
  • Die Blüte des Handelsunternehmens
  • Der Übergang zur Kolonialagentur
  • V. Gewürze, das Gold des Ostens – Die niederländischen Kompanien
  • Die Vorkompanien
  • Die Etablierung der VOC
  • Die Blüte der VOC
  • Der Niedergang der VOC
  • VI. Verspätete Händler – Die Konkurrenz Europas
  • Die französischen Kompanien
  • Die dänischen Kompanien
  • Die Kompanie von Ostende
  • Die schwedischen Kompanien
  • Randerscheinungen und gescheiterte Versuche
  • VII. Piraten, Moguln, Stammesführer – Die Reaktion Ostindiens
  • Herrscher
  • Mittelsleute
  • Konkurrenten
  • Feinde
  • Untertanen
  • Betroffene
  • VIII. Wegbereiter der Globalisierung – Ein Schlusswort
  • Anmerkungen
  • Kommentierte Auswahlbibliografie
  • Personenregister
  • Sachregister
  • Ortsregister

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