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Technologie-Mediation

Vermittlung zwischen Entwicklern und Nutzern im internationalen Technologietransfer

Friederike Wagner

Diese Publikation zitieren

Friederike Wagner, Technologie-Mediation (2015), oekom verlag, München, ISBN: 9783865819659

Beschreibung / Abstract

Technische Entwicklungszusammenarbeit wird angesichts zunehmender Krisenregionen weltweit verstärkt diskutiert. In der Vergangenheit wurde nach Abschluss einer Maßnahme jedoch oft nicht weiter verfolgt, ob die technische Unterstützung langfristig wirkt und eingesetzt wird. Damit steht die Frage im Raum, warum selbst die besten Innovationen teilweise nicht oder nur kurze Zeit genutzt werden. Friederike Wagner untersucht, welche Kluft zwischen Anwendern und Entwicklern überwunden werden muss, damit sich eine technische Lösung durchsetzen kann und nicht als totes Kapital herumsteht oder als teures Ersatzteillager dient. Mit der Technologie-Mediation zeigt sie ein Mittel zur besseren Kommunikation auf. Ihre Fallstudien verdeutlichen die Reibungspunkte, aber auch Wege, um die genannten Probleme zu lösen. Dieses Buch leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass technische Entwicklungszusammenarbeit effektiv wirkt und dort ankommt, wo – und wie – sie gebraucht wird.

Beschreibung

Friederike Wagner, geb. 1980, ist geschäftsführender Vorstand der e-fect dialog evaluation
consulting eG und als freiberufliche Umweltpsychologin und Evaluatorin tätig.

Inhaltsverzeichnis

  • Technologie-Mediation
  • Vorwort
  • Inhaltsverzeichnis
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Verzeichnis der Tabellen
  • Abkürzungsverzeichnis
  • Zusammenfassung
  • Abstract
  • 1. Einleitung
  • 1.1. Ausgangssituation
  • 1.2. Ziel der Arbeit
  • 1.3. Gliederung der vorliegenden Arbeit
  • 2. Gegenstandsbestimmung: Der Innovationsprozess von Umwelttechnologien und deren Transfer in Entwicklungs- und Transitionsländer
  • 2.1. Innovation
  • 2.2. Technologietransfer
  • 2.3. Transfer von Umwelttechnologien
  • 2.4. Entwicklungs- und Transitionsländer
  • 2.5. Innovation von Umwelttechnologien und deren Transfer in Entwicklungs- und Transitionsländer
  • 3. Stand der Forschung
  • 3.1. Das Scheitern von internationalen Technologietransfer-Projekten
  • 3.2. Ursachen für das Scheitern von TT-Projekten
  • 3.3. Erfolgsfaktoren für internationalen Technologietransfer
  • 4. Technologie-Mediation
  • 4.1. Unterschiede zwischen Nutzern und Entwicklern als Transferbarriere
  • 4.2. Unterschiedsdimensionen in der Technologie-Mediation
  • 4.3. Technologie-Mediation als Vermittlung
  • 4.4. Überleitung zur Empirie
  • 5. Fallstudie I: Zer0-M-Projekt in Tunis
  • 5.1. Fallbeschreibung
  • 5.2. Exkurs: Das Co-orientation Model und die Messung der Perspektivenübernahme
  • 5.3. Fragebogenstudie
  • 5.4. Vermittlungsmechanismen – deskriptive Ergebnisse
  • 5.5. Diskussion
  • 6. Fallstudie II: Ein kommunales Wasserhaus in Jansenville
  • 6.1. Fallbeschreibung
  • 6.2. Nutzerbefragung
  • 6.3. Vermittlungsmechanismen im Projekt
  • 6.4. Diskussion
  • 7. Fragebogenuntersuchung
  • 7.1. Akquise der Stichprobe und Ablauf der Befragung
  • 7.2. Operationalisierungen
  • 7.3. Deskriptive Ergebnisse
  • 7.4. Prüfung der Hypothesen
  • 7.5. Diskussion
  • 8. Diskussion
  • 8.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
  • 8.2. Unterschiede zwischen Nutzern und Entwicklern
  • 8.3. Vermittlung zwischen Entwicklern und Nutzern
  • 8.4. Implikationen für die Praxis: Innovation von Umwelttechnologien und deren Transfer in Entwicklungs- und Transitionsländer
  • 8.5. Abschließende Überlegungen
  • Danksagung
  • Literatur
  • Anhang
  • Anhang 1: Millennium Development Goals Progress Chart 2013
  • Anhang 2: Fragebogen für die Nutzerinnen der Zer0-M-Fallstudie
  • Anhang 3: Interviewleitfaden zur Nutzerbefragung in Jansenville
  • Anhang 4: Fragebogen der Fragebogenstudie
  • Anhang 5: Ergänzende Abbildungen und Tabellen

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