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Die Wissenschaft Soziale Arbeit

Werdegang und Grundlagen

Ernst Engelke, Stefan Borrmann und Christian Spatscheck

Diese Publikation zitieren

Ernst Engelke, Stefan Borrmann, Christian Spatscheck, Die Wissenschaft Soziale Arbeit (2016), Lambertus Verlag, Freiburg, ISBN: 9783784128443

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Beschreibung

Wenn die Soziale Arbeit ihre ungeheueren Aufgaben in der modernen Welt erfüllen will, benötigt sie dazu die Wissenschaft. Diese jahrhundertealte Einsicht hat zur Entstehung der Wissenschaft Soziale Arbeit geführt. Ihr Anliegen, ihr Gegenstandsbereich, ihre internationale Entstehensgeschichte, ihre philosophische und wissenschaftstheoretische Basis sowie ihre ethischen Prinzipien weisen sie als Menschenwissenschaft aus. In diesem Buch werden ihr Werdegang und ihre Grundlagen dargestellt, zugleich wird begründet, dass Soziale Arbeit eine notwendige Wissenschaft ist und bleibt. Die Ausführungen orientieren sich an der Definition der Sozialen Arbeit von der International Federation of Social Workers (IFSW). Danach ist es der Wissenschaft Sozialer Arbeit aufgegeben, engagiertes Wissen (Assessment, Intervention) für das Bewältigen sozialer Probleme (für die Förderung sozialen Wandels, von Problemlösungen in zwischenmenschlichen Beziehungen und für die Befähigung und Befreiung von Menschen zur Verbesserung ihres Wohlbefindens) anwendungsorientiert zu entwickeln und wissenschaftlich begründete Theorien und Modelle für die Praxis der Sozialen Arbeit bereitzustellen.
4. Auflage 2016

Kritik

>>Ein notwendiges und verdienstvolles Werk, das gleichermaßen durch Materialreichtum und Systematik besticht. Dem Autor gelingt es, die scheinbaren Gegensätze einer wissenschaftlich-kritischen und einer persönlich-engagierten Position glaubwürdig zu verbinden. Das Buch ist erneut eine Wegmarke: Es ist die lange erwartete wissenschaftliche Einführung für alle Studiengänge der Sozialen Arbeit und gleichzeitig eine Positionsbestimmung für den Wissenschaftsdiskurs, an dem künftig kein seriöser Beitrag vorbeigehen kann.<<

Prof. Dr. Albert Mühlum zur Vorauflage. In: socialnet Rezensionen unter http://www.socialnet.de/rezensionen/1185.php.

Beschreibung

Ernst Engelke,
Prof. Dr., 1941 in Hildesheim geboren; Studien der Philosophie, Theologie, Pädagogik und Psychologie in Fulda, Freiburg i.Br. und Würzburg; Promotion in Theologie, Diplom in Psychologie, Habilitation für das Lehrgebiet Erziehungswissenschaft/Sozialpädagogik (Technische Universität Berlin). Ausbildungen in verschiedenen Methoden der Psychotherapie und Beratung. Berufliche Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Jugendarbeit, Klinikseelsorge, Ehe-, Familien- und Lebensberatung und Psychiatrie, als Supervisor und Lehrtherapeut für Psychodrama, Gruppenpsychotherapie und Soziometrie. Von 1980-2007 Professor für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt. Ab 2007 neben anderem vor allem Beirat und Referent der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit der Stiftung Juliusspital Würzburg. Mitglied der Fachrichtungskommission 'Sozialwesen', die im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst eine neue Rahmenstudienordnung für den Fachhochschulstudiengang Soziale Arbeit in Bayern erarbeitet hat (1993–1995).
Lehr- und Forschungsgebiete: Geschichte und Grundlagen der Wissenschaft Soziale Arbeit, Theorien und Handlungslehre der Sozialen Arbeit, Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit sowie Sozialpsychiatrie.

Christian Spatscheck,
Prof. Dr., 1971 in Immenstadt/Allgäu geboren; Studium der Sozialarbeit, Erziehungswissenschaft und Kommunikationswissenschaft in Freiburg i.Br.; Promotion an der Technischen Universität Berlin. Berufliche Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Erziehungshilfen, Jugendsozialarbeit, Jugendarbeit, Gemeinwesenarbeit sowie der Leitung und Evaluation sozialer Einrichtungen. Bis 2008 Vertretungsprofessor für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Fachhochschule Düsseldorf, Fachhochschullektor am Management Center Innsbruck (MCI), Lehrbeauftragter an der Alice-Salomon Fachhochschule Berlin sowie Geschäftsführer der Society for International Cooperation in Social Work (SICSW). Momentan Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Hochschule Bremen.
Lehr- und Forschungsgebiete: Theorien und Methoden Sozialer Arbeit, International SocialWork, sozialraumbezogene Arbeits- und Forschungsansätze, Kinder- und Jugendhilfe, Jugendarbeit und Jugendkulturarbeit.

Stefan Borrmann,
Prof. Dr., 1974 in Mölln geboren; Studium der Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie und Sozialpädagogik in Berlin; Promotion an der Technischen Universität Berlin. Winter 2004/2005 Aufenthalt als Gastwissenschaftler an der School of Social Welfare der University of California at Berkeley. Ehrenamtlicher Geschäftsführer der Society for International Cooperation in Social Work (SICSW). Lehrtätigkeiten zu Theorien Sozialer Arbeit und Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien am Management Center Innsbruck (MCI), Studiengang Soziale Arbeit, sowie der Hamburger Fern-Hochschule (HFH). Seit 2009 Professor für Sozialarbeitsforschung mit internationaler Perspektive an der Hochschule Landshut, Fakultät Soziale Arbeit.
Lehr- und Forschungsgebiete: Theorien, Ethik und Handlungslehre Sozialer Arbeit, International Social Work, Rechtsextremismus, Jugend und Jugendarbeit, Frühkindliche Bildung.

Beschreibung / Abstract

Wenn die Soziale Arbeit ihre ungeheueren Aufgaben in der modernen Welt erfüllen will, benötigt sie dazu die Wissenschaft. Diese jahrhundertealte Einsicht hat zur Entstehung der Wissenschaft Soziale Arbeit geführt. Ihr Anliegen, ihr Gegenstandsbereich, ihre internationale Entstehensgeschichte, ihre philosophische und wissenschaftstheoretische Basis sowie ihre ethischen Prinzipien weisen sie als Menschenwissenschaft aus. In diesem Buch werden ihr Werdegang und ihre Grundlagen dargestellt, zugleich wird begründet, dass Soziale Arbeit eine notwendige Wissenschaft ist und bleibt. Die Ausführungen orientieren sich an der Definition der Sozialen Arbeit von der International Federation of Social Workers (IFSW). Danach ist es der Wissenschaft Sozialer Arbeit aufgegeben, engagiertes Wissen (Assessment, Intervention) für das Bewältigen sozialer Probleme (für die Förderung sozialen Wandels, von Problemlösungen in zwischenmenschlichen Beziehungen und für die Befähigung und Befreiung von Menschen zur Verbesserung ihres Wohlbefindens) anwendungsorientiert zu entwickeln und wissenschaftlich begründete Theorien und Modelle für die Praxis der Sozialen Arbeit bereitzustellen.
4. Auflage 2016

Inhaltsverzeichnis

  • BEGINN
  • Vorwort
  • Zur Einführung
  • 1 Die Wissenschaft Soziale Arbeit ist eine ­notwen­dige Wissenschaft
  • 2 Ziel, Zweck und Aufbau dieses Studienbuches
  • 3 Einige (selbst-)kritische Vorbemerkungen
  • Teil 1 Soziale Arbeit ist Teil der Kulturen
  • Einleitung
  • 1 Der barmherzige Samariter und die Frage nach dem Ursprung der Sozialen Arbeit
  • 2 Fragen über Fragen zur Wissenschaft Soziale Arbeit
  • 3 Zwölf Thesen zum Werdegang und zu den Grundlagen der Wissenschaft Soziale Arbeit
  • Teil 2 Der Werdegang der Sozialen Arbeit als Wissenschaft der modernen Gesellschaft – eine historisch-kritische Rückbesinnung
  • Einleitung
  • 1 Helfen und Erziehen in archaischen, hochkultivierten und modernen Gesellschaften
  • 2 Die Entwicklung in Europa vom 11. bis zum 18. Jahrhundert
  • 2.2 Entwicklung von Wissenschaft und Ausbildung
  • 3 Die Entwicklung in Europa und Nordamerika im 19. Jahrhundert
  • 4 Die weltweite Entwicklung im 20. Jahrhundert
  • 5 Die weltweite Entwicklung seit Beginn des 21. Jahrhunderts
  • Teil 3 Philosophische und wissenschafts-theoretische Grundlagen der Wissenschaft Soziale Arbeit
  • Einleitung
  • 1 Über das Erkennen
  • 2 Offene Fragen und grundlegende Antworten
  • 3 Wissenschaftliches Wissen
  • 4 Organisation von Forschen und Wissen
  • 5 Beeinflussende Faktoren in der Wissenschaft
  • 6 Die Interdependenzen von Wissenschaft, Praxis und Ausbildung
  • Teil 4 Die Wissenschaft Soziale Arbeit
  • Einleitung
  • 1 Soziale Arbeit ist eine Menschenwissenschaft
  • 2 Der Gegenstandsbereich der Sozialen Arbeit
  • 3 Werte, Normen und Rechtsgrundlagen der Sozialen Arbeit
  • 4 Soziale Arbeit und ihre Bezugswissenschaften
  • 5 Forschung der Sozialen Arbeit
  • 6 Theorien und Modelle der Sozialen Arbeit
  • Teil 5 Die Verbindung der Wissenschaft Soziale Arbeit mit der Praxis und der Ausbildung der Sozialen Arbeit
  • Einleitung
  • 1 Die Verbindung von Wissenschaft und Praxis in der Sozialen Arbeit
  • 2 Die Verbindung von Wissenschaft und Ausbildung in der Sozialen Arbeit
  • Zum Schluss
  • Die Wissenschaft Soziale Arbeit ist und bleibt eine notwendige Wissenschaft
  • Literaturverzeichnis
  • Webliographie
  • Web-Portale zur Sozialen Arbeit
  • Berufsverbände/Gesellschaften
  • Institute / Organisationen
  • Wissenschaftsorganisationen
  • Zeitschriften
  • Personenregister*
  • Sachregister
  • Die Autoren

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