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»Königliche Völker«

Zu Kants kosmopolitischer Rechts- und Friedenstheorie

Otfried Höffe

Diese Publikation zitieren

Otfried Höffe, »Königliche Völker« (2001), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518746455

Getrackt seit 05/2018

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Beschreibung / Abstract

Kant ist zwar für seine Kritik der theoretischen Vernunft bekannt, auch für seine universalistische Ethik und vielleicht noch für seine Theorie der Ästhetik. Dass er auch ein überragender Rechtsund Staatsphilosoph ist, wird aber meist vergessen. Tatsächlich gehen auf ihn vier bis heute aktuelle Innovationen zurück:

l. Er hebt als erster und bis heute einziger Denker Frieden in den Rang eines philosophischen Grundbegriffs.
2. Er verbindet ihn mit der politischen Innova-tion seiner Zeit, der Republik.
3. Er erweitert ihn um eine kosmopolitische Perspektive: um Völkerrecht und Weltbürgerrecht.
4. Und er gibt Platons aristokratischem Gedanken des Philosophenkönigs die republikanische Wende zu »königlichen Völkern«.

Inhaltsverzeichnis

  • [Cover]
  • [Informationen zum Buch und Autor]
  • [Titel]
  • [Impressum]
  • Inhalt
  • Zitierweise, Abkürzungen
  • Vorwort
  • 1. Kants Aktualität und Provokation
  • 1.1 Die gründlichere Theorie
  • 1.2 Naturrecht und Metaphysik
  • 1.3 Fehleinschätzungen
  • 1.4 Das kosmopolitische Leitmotiv
  • Erster Teil. Moral
  • 2. Aristoteles statt Kant?
  • 3. Universalistische Ethik und Urteilskraft
  • 4. Über das Böse
  • Zweiter Teil. Recht und Moral
  • 5. Kants reicheres Problembewußtsein
  • 6. Der moralische Begriff des Rechts
  • 7. Kategorische Rechtsimperative nach Ulpian
  • Dritter Teil. Rechtsmoral und Frieden
  • 8. Das vernachlässigte Ideal
  • 9. Idee: Rechtsfortschritt
  • 10. Frieden 1: Sind Republiken friedfertig?
  • 11. Frieden 2: Völkerbund oder Weltrepublik?
  • 12. Kritik der reinen Vernunft: Eine kosmo-politische Lektüre
  • Literatur
  • Personenregister

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