Gerechtigkeit oder Das gute Leben
Martha C. Nussbaum

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Martha C. Nussbaum, Herlinde Pauer-Studer (Hg.), Gerechtigkeit oder Das gute Leben (2016), Suhrkamp Verlag, Berlin, ISBN: 9783518747551
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Beschreibung / Abstract
Aus den Reflexionen über eine Theorie des Guten gewinnt die Autorin die theoretischen Ressourcen für eine Reformulierung des politischen Liberalismus, die bislang vernachlässigten Problemen wie internationaler Gerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit Rechnung trägt. In ihrer Ethik des Guten unternimmt Martha C. Nussbaum eine Neudefinition des Begriffs des Wohlergehens und formuliert mit ihrer Theorie des guten Lebens eine Alternative zu den anthropologisch ausgedünnten deontologischen Moralansätzen.
Beschreibung
Inhaltsverzeichnis
- [Cover]
- [Informationen zum Buch und Autor]
- [Titel]
- [Impressum]
- Inhalt
- Herlinde Pauer-Studer: Einleitung
- Der aristotelische Sozialdemokratismus
- "Kein Bürger darf an Lebensunterhalt Mangel leiden"
- Kontext und Motivation
- Die Priorität des Guten und die Aufgabe des Staates
- Die starke vage Konzeption des Guten
- Ebene A der starken vagen Konzeption: Die konstitutiven Bedingungen des Menschen (oder: Die Grundstruktur der menschlichen Lebensform)
- Die architektonischen Funktionen
- Die Aufgabe des Staates im Verhältnis zur starken vagen Konzeption
- Pluralismus und Entscheidungsfreiheit
- Die Messung des menschlichen Wohlergehens in Skandinavien
- Aristoteles und der Liberale
- Die Natur des Menschen, seine Fähigkeiten und Tätigkeiten: Aristoteles über die distributive Aufgabe des Staates
- 1. Einleitung
- 2. Die distributive Konzeption
- 3. Die Theorie des Aristoteles und zeitgenössische Varianten
- 4. Die mit der distributiven Konzeption verbundenen Probleme
- 5. Die Fähigkeitsstufen
- 6. Probleme und Aussichten
- 7. Die menschlichen Tätigkeiten: Das gemeinsame Band
- Gefühle und Fähigkeiten von Frauen
- 1. Gefühle und Rationalität
- 2. Die Einwände gegen Gefühle
- 3. Antworten auf die Einwände
- 4. Gefühle und soziale Konstruktion, Gefühle und Geschlecht
- 5. Gefühle und Gerechtigkeit für jedes Geschlecht
- Menschliche Fähigkeiten, weibliche Menschen
- 1. Der Feminismus und das gemeinsame Menschsein
- 2. Der Angriff auf den Universalismus
- 3. Eine Konzeption des Menschen: Die zentralen menschlichen Fähigkeiten
- 4. Die zwei Schwellen
- 5. Die Rolle der Konzeption in der Entwicklungshilfepolitik
- 6. Erwiderung auf die Einwände: Menschliche Fähigkeiten und Pluralismus
- 7. Wer gilt als Mensch? Die Frauen als Menschen
- 8. Frauen und Männer: Zwei Normen oder eine Norm?
- Nicht-relative Tugenden: Ein aristotelischer Ansatz
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- Anmerkungen
- Drucknachweise